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Energie sparen! Aber wie!?

Osterhase

Vollkommener Meister
12. Mai 2013
504
Hallo liebes Forum!

Ich nehme den sensationellen Aufruf Herrn Habecks für diesen, hoffentlich umfangreichen, Faden zum Anlass euch folgendes zu Fragen:

Welche sind eure eigenen Tips um Energie zu sparen?

Natürlich kann man die alt bekannten Maßnahmen wie Reifendruck um 10% über den empfohlenen Werten und die Kühlschranktür nicht zu lange offen lassen noch mal vorbringen.

Ich meine aber eure persönlichen kleinen Tips wie zum Beispiel: Eier mit kleiner Wärmezufuhr kochen, Lebensmittel zeitig vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen, die Klimaanlage zu Hause oder im Auto zeitig abstellen.

Ich denke daß wir alle auf rege Teilnahme gespannt sind. Mir fallen zur Zeit täglich solche Kleinigkeiten auf. Getreu dem Motto:
Willst Du viel Mist im Garten braucht man einen Elefanten oder viele Hühner.

Liebe Grüße vom Haserl.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.614
Energiesparen ist ja immer löblich, aber das Level an Gehorsam ist schon etwas beängstigend.
Man muß ja nochmal betonen das wir im Land mit der teuersten Energieversorgung der Welt leben
und wir in Zeiten eines Krieges die Versorgungslage mit Ansage und Absicht weiter verknappen.
Am Ende sagen wir dann dem Bürger er möge doch bitte kräftig sparen.

Wirklich relevant sind Einsparungen von Bürgern gegenüber den Versorgungsengpässen in der Industrie wohl eher nicht.

Wenn man schon Energie sparen muß um den Laden hier am Laufen halten zu können, dann müsste man das sicherlich am besten gezielt
genau dann tun wenn Energie knapp ist. Wann sind die Spitzen, wann herrscht Knappheit. Vermutlich bekommen wir solche Informationen
demnächst über ein Staatsradio oder eine App gemeldet, dann können wir in einer Dunkelflaute schonmal ausschalten bevor es zum Blackout kommt.

Das nennt sich dann freiwilliger Brown-Out.

Wenn das dann nicht fruchtet machen wir einen unfreiwilligen Brownout, wie in der dritten Welt wo ab und zu der Strom abgeschaltet wird.
 

Osterhase

Vollkommener Meister
12. Mai 2013
504
Ja, Malakim, beim Strom stimmt das, beim Gas gibt es die Pufferspeicher und jeder irgendwo eingesparte Liter kommt irgendwie wo anders zu Gute.

Ich wollte ja eigentlich auf EURE persönlichen kleinen Einspartricks kommen. Mit Energie einsparen bin ich aufgewachsen als in den 60ern und 70ern noch niemand darüber sprach.

Schönen Abend noch.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.344
Ich meine aber eure persönlichen kleinen Tips ...

Habe nur Tipps für Peanuts, aber Kleinvieh macht, zumal auf Dauer, bekanntlich auch Mist:

1. Ein Jugend Forscht Teilnehmer hat unlängst die besten Methoden zum Erwärmen von Wasser auf Kochtemperatur ermittelt:
- Wasserkocher
- Tauchsieder
- Topf auf dem Herd (mit Deckel)
Sollte man also beim Kochen kochendes Wasser benötigen, dann kann es durchaus Sinn ergeben, dieses vorher im Wasserkocher zu erwärmen (wenn man elektrisch kocht).

2. Duschen, statt baden.
Eigentlich banal, der Unterschied kann aber ganz erheblich sein. Tatsächlich habe ich einmal ermittelt: Wenn ich - für meine Verhältnisse - einigermaßen ausgiebig dusche, dann verbrauche ich etwa 30 Liter Warmwasser. Eine Badewanne fasst aber mindestens 125 Liter Wasser - mehr als das Vierfache.
Beim kurz duschen sind wir dann bei etwa 10 Liter Wasser, Astronauten kommen mit weniger als 2 Litern aus.

3. Richtig heizen.
Ist von den Gegebenheiten und der Bausubstanz abhängig, aber ich schalte i.d.R. bevor ich zur Arbeit gehe, die Heizung ganz ab. Kommt man heim, sofort als erstes die Heizkörper aufdrehen, es ist aber meistens schnell wieder warm (halbe Stunde). Tatsächlich habe ich nach jeder Heizperiode wieder Geld herausbekommen - also habe ich deutlich weniger Energie verbraucht, als der angenommene Durchschnitt.

4. Stand-By vermeiden, Steckerleisten mit Schalter verwenden.
Geräte im Stand-By ziehen eh ständig Strom, wenn auch nur wenig. Eine Steckerleiste, idealerweise mit Schutzsicherung (um Schäden durch Blitzeinschlag o.ä. auch noch auszuschließen) kann einiges bewirken. Man kappt den Strom mit dem Schalter gänzlich, zumal diese ganzen kleinen Netzteile, die man heutzutage nun einmal hat, auch dann noch Strom verbrauchen, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Nur sehr wenig, aber 24h/365 Tage im Jahr (ca. 0,5% der Leistung des Netzteils).
Merke: Wenn Du nicht zuhause bist ... Arbeit usw. ... dann brauchst Du auch die Geräte nicht. Und da wir alle acht Stunden arbeiten und vllt. auch acht Stunden schlafen, sind das alles erhebliche Zeiten, auch wenn der Verbrauch vllt. nur gering ist. Es sind aber Zeiten, in denen unnötig Strom verbraucht wird, denn schließlich nutzt Du die Geräte dann nicht. Also: Abschalten, und zwar im Sinne von: Vom Stromnetz trennen. Wir betreiben so manches Gerät 24 Std., den Fernseher, den Router, aber wir nutzen ihn vllt. nur 2 oder 3 Std. Lieber mal ein paar Minuten warten, um das Gerät hoch zu fahren, aber kein Verbrauch von Strom im Leerlauf. Wozu einen Router am Laufen halten, wenn man gar nicht zuhause ist oder schläft?

5. Kühlschränke und Froster
Hast Du einen alten Kühlschrank? Tausche ihn aus, gegen einen neuen! Der Kühlschrank hat zwar keine hohe Nennleistung, meistens so um die 200 Watt, aber er läuft auch 24 Std. Springt die alte Kiste dauernd an, dann ist das ein Zeichen, diese auszutauschen. Zumindest die Kiste regelmäßig abtauen, das macht einiges aus.
Froster: Wozu braucht man diese Maschine? Lege sie still, und zwar für immer. Aus ökonomischen Gründen ergibt ein Froster für einen Privatmann kaum Sinn (es sei denn, Du bekommst Waren geschenkt oder privat), denn die Lagerung tiefgefrorener Waren kostet Dich auf Dauer mehr als jedes Schnäppchen Dir bringen kann.

6. Die realen Notwendigkeiten einschätzen.
Wenn Du ein Gamer bist oder Filme editierst, dann brauchst Du eine Rennsemmel von Rechner. Bitte schön, dann ist das so.
Und wenn nicht?
Ich brauche solche Rennsemmeln nicht (mehr), mir reicht ein ordentlicher Laptop. Und der verbraucht dann 50-130 Watt lt. Netzteil - aber nicht 1000+ Watt, wie die stärksten Desktop-Maschinen. Brauche ich das? Nein, denn schneller kann ich nicht mehr tippen und schneller laden die HPs auch nicht.
Cmon, 1000 Watt und mehr? Für eine Art Niederspannungs-Elektronik? Was soll das sein, eine teure Elektroheizung für Dein Computerzimmer?
Oder mehr eine teure Karre mit Fuchsschwanz an der Antenne und Riesen-Auspuff für Angeber?

7. Merke, mal grundsätzlich:
Nach meiner Erfahrung kann man - ohne großartig seine Lebensqualität einschränken zu müssen - vor allem dann Energie (und Geld) sparen, wenn man über Folgendes nachdenkt:

7.1. Die meiste Energie wird mit der Erzeugung von Wärme und mit der Kühlung verbraucht. Zumal diese Systeme i.d.R. 24/365 laufen. Deshalb muss Dein erstes Bestreben sein, über diese von Dir betriebenen Systeme nachzudenken, ggf. ob Du sie überhaupt brauchst (Froster), denn hier kannst Du am Meisten Energie einsparen.

7.2. Deine 2. Überlegung sollte sein, Systeme im Leerlauf vom Netz zu trennen. Die Energieersparnis mag formal gering sein, aber auch sie laufen dauernd und es gibt derer viele. Überlege Dir, wie lange Du sie am Tage überhaupt brauchst, wie lange nutzt Du Deinen Fernseher, Deinen PC, den Router? Vllt. nur 2-3 Stunden jeden Tag, aber sie sind 24 Std. unter Strom!
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.344
Nachtrag:
Das habe ich vor allem im professionellen Bereich mehr als einmal festgestellt:

Energieeinsparungen werden oft nicht korrekt wahrgenommen, man gilt als Erbsenzähler und Klugscheisser, wenn man solche Maßnahmen durchführen will.
Der Grund dafür ist oft, dass sich die - realen, konkreten und erheblichen - Einsparungen erst am Jahresende bemerkbar machen, und nicht kurzfristig im Portemonnaie. Und ggf. gibt es auch gar keine Einsparung, vielmehr aber findet eine Erhöhung der Kosten schlicht nicht statt - die aber passiert wäre, hätte man weiter wie zuvor gemacht.
Das wird dann nicht wahrgenommen, die Entscheider denken dann, es hätte nichts gebracht ... aber das ist nicht der Fall. Stattdessen wäre es vielmehr zu einer deutlichen Nachzahlung gekommen.
 

Popocatepetl

Ritter Kadosch
27. August 2013
5.020
zu 5.:
finde, man sollte bei solchen geräten (ähnlich wie beim auto) abwägen, ab wann ein neukauf gerechtfertigt ist. natürlich ist ein ineffizienter kühlschrank nicht so toll, doch die energie, die ein neuer bei der produktion verbraucht, muss der vorhandene erstmal "verschleudern".

zu 6.:
moderne rechner sind energietechnisch inzwischen so schlau, die verbraten nicht permanent die maximalleistung, sondern bloß das minimum was sie gerade brauchen.

weiss noch, vor ewigkeiten gab es mal ein programm, das hat (soweit ich mich recht erinnere) im leerlauf den assembler befehl NOP im prozessor ausführen lassen, im endeffekt soll er so weniger strom verbraucht haben als permanent auf anweisungen zu warten. sowas dürfte inzwischen jedoch wohl längst hardware standard sein ?

das hier:

doch wie gesagt, gehe davon aus, bei modernen rechnern dürfte es mittlerweile eigentlich keinen wirklichen effekt mehr haben ?
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.344
zu 5.:
finde, man sollte bei solchen geräten (ähnlich wie beim auto) abwägen, ab wann ein neukauf gerechtfertigt ist. natürlich ist ein ineffizienter kühlschrank nicht so toll, doch die energie, die ein neuer bei der produktion verbraucht, muss der vorhandene erstmal "verschleudern".

Es kommt darauf an, wie alt die Geräte sind. Sie sind langlebig, und genauso lang stehen sie dann auch herum.
Ich habe Privatleute gekannt, die haben ausgerechnet: Ein neuer Kühlschrank hat sich allein durch die Stromersparnis nach 2 Jahren finanziert. Und danach spart er Geld ... für die nächsten 2-4 Jahre, denn dann ist seine Lebensdauer erreicht, resp. es dürfte ein besseres Gerät geben.

Man muss es analysieren, aber dabei rede ich nicht einmal von den einigermaßen neuen Geräten. Viele haben aber noch uralte Geräte stehen, geschenkt bekommen, gebraucht gekauft, im Partykeller ... so ein Ding hatte ich vor 20 Jahren auch mal. Und wenn sich der Motor einschaltete, dann flackerte im Zimmer das Licht. Dann weisst Du aber auch, mit was für einer Maschine es Du zu tun hast.


zu 6.:
moderne rechner sind energietechnisch inzwischen so schlau, die verbraten nicht permanent die maximalleistung, sondern bloß das minimum was sie gerade brauchen.

Schon möglich, das möchte ich nicht ausschließen. Aber weiß man es, ganz konkret?
Derzeit muss ich aufgrund meiner Wohnsituation Energie nicht extra bezahlen, was mich aber nicht daran hindert, dennoch sorgsam mit dem Verbrauch umzugehen.
Wäre es anders, dann würde ich mir ein Testgerät kaufen, für den Stromverbrauch (50€), um dem endlich mal ein für alle Mal auf den Grund zu gehen.
Persönlich glaube ich den Versprechungen der Elektronikindustrie kein Wort mehr.
Firmen wie Apple, die ich früher sehr geschätzt habe, und deren Rechner trotz hervorragender Hardwareleistungen vergleichsweise wenig Strom verbraucht haben, werben nun mit ihren Hochleistungsrechnern mit dem Energieverbrauch (1.25 KW!!!).
Sicher, es handelt sich um Rennsemmeln mit abgefahrenen Hardwareleistungen, High-End-Rechner für Mediengestalter, insbesondere im Bereich Film.
Aber sollte es nicht eigentlich eher umgekehrt sein? Hohe Leistung, wenig Verbrauch an Energie?

Es gibt klasse Features, die simpel, wartungsarm und einfach sind und viel Energie einsparen könnten ... aber aus ökonomischen Interessen sie kaum jemand in einer Mietswohnung einbauen dürfte.
Vor Jahren hat jemand so einen Duschwasser-Vorwärmer erfunden, simpler geht's nicht. Es handelt sich um ein System aus Kupferröhren, die die Abwärme des Duschwassers im Abfluss abgreifen. In der Folge hat das "Kaltwasser" zum Abmischen unter der Dusche nicht mehr 10°, sondern 25°C, was auf Dauer etwa 1/3 des zugeführten Warmwassers erspart. Bescheuerter geht's nicht, und eine 4köpfige Familie hat die Investition von 600€ nach spätestens 2 Jahren drin, und danach spart das System Geld.
Ein Eigenheimbesitzer wird sich das überlegen, ein Vermieter aber wahrscheinlich nicht. Warum sollte er 600€ investieren, wenn er selbst keinen Gewinn macht, da die Mieter ohnehin alle Kosten tragen?
 

Popocatepetl

Ritter Kadosch
27. August 2013
5.020
Aber sollte es nicht eigentlich eher umgekehrt sein? Hohe Leistung, wenig Verbrauch an Energie?

mit dem steten ansteigen von rechenleistung, speicherplatz und übertragungsgeschwindigkeiten hat sich in der softwareentwicklung eine gewisse schlampigkeit in der programmierung durchgesetzt, was letztlich auch dazu führt das man wesentlich mehr leistung benötigt als man mit "sauberem", nicht redundantem code eigentlich bräuchte.

ist allerdings auch eine sache der abwägung, 1. was ist man bereit für die entwicklung von software zu bezahlen bzw generell der zeitaufwand und 2. wie verständlich ist der (hochkomplexe) code dann überhaupt noch, wenn man selber oder gar jemand anderes irgendwann mal damit weiter arbeitet ?
 

Osterhase

Vollkommener Meister
12. Mai 2013
504
Apropos Kühlschrank: Wir haben einen Winter- und einen Sommerkühlschrank.
Der Winterkühlschrank, bei uns BKA genannt steht auf dem Balkon, WK inner Küche.
BKA, läuft nur ganz selten an, ist so isoliert daß es nicht zu kalt wird, da drinnen. Der Balkon ist verglast aber ungeheizt. WK ist den ganzen Winter abgeschaltet.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.018
High, Friends,
hier einige Winzspartipps:
Eierkochen:
Statt Eier in kochendes Wasser zu geben und dann so 3 Minuten kochen lasse, geb' ich die schon in kaltes Wasser, bring es zum Kochen, stell' es aus und lass die Eier so 4-5 Minuten ziehen. Ist 'ne Gefühlssache, aber nach einiger Übung hat man die Ziehzeit raus, so dass die Eier die gewünschte Konsistenz haben!
Nudeln kochen:
Statt die Nudeln in kochendes Wasser zu geben und dann vorschriftsmäßig köcheln zu lassen, geb' ich die direkt in die kochende Soße, stell die dann ab und lass' das ganze so 20 Minuten ziehen. Hat den Vorteil, dass die Nudeln die Soße richtig gut aufnehmen!
Wäsche waschen:
Handtücher wasch ich bei 60°, alles andere bei 40°, natürlich ohne Vorwäsche!
Und da ich Rentner bin , alleine lebe, keine persönlichen Kontakte mehr habe und seit Corona in einer freiwilligen Quarantäne lebe, muss ich auch nicht jeden Tag duschen!
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.477
Nur Soldaten, Profisportler und Schwerarbeiter müssen jeden Tag duschen. Ist auch nicht gut für die Haut.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.344
Nur Soldaten, Profisportler und Schwerarbeiter müssen jeden Tag duschen. Ist auch nicht gut für die Haut.

Und Köche müssen jeden Tag duschen. Aber angesichts des Pensums und der Härte meiner aktuellen Arbeitssituation trifft "Schwerarbeiter" wohl auch zu.

Handtücher wasch ich bei 60°, alles andere bei 40°, natürlich ohne Vorwäsche!

Wenn die Wäsche wenig schmutzbelastet ist, dann geht das auch. Mit meiner Berufswäsche (= Kochuniform) ist das nicht möglich. Da muss ich auch eine Vorwäsche fahren, denn sonst brennen sich vor allem Einweißflecken mit der Zeit ein und man bekommt sie nicht mehr heraus. Allerdings ist der zusätzliche Energieaufwand für eine Vorwäsche wahrscheinlich eher unbedeutend, denn die Vorwäsche läuft ja nur eine Viertelstunde und kalt.

Hat zwar mit Energie nichts zu tun, aber mit dem Thema Waschen, ein Tipp zum Sparen:

Für die Hauptwäsche Entkalker-Tabs verwenden. In den Drogeriemärkten bekommt man i.d.R. eine Eigenmarke, die ist deutlich günstiger und tut es auch. Das Waschmittel dosiert man dann nur noch wie für weiches Wasser (muss man natürlich dann auch tun), aber in den allermeisten Regionen Deutschlands haben wir hartes Wasser.
Im Ergebnis ist das Waschergebnis besser, man verbraucht deutlich weniger Waschpulver und außerdem riecht die Wäsche nicht so parfümiert. Und tatsächlich spart man dabei auch ein kleines Geld, denn in der Summe ist das günstiger als ohne Tab und mehr Waschpulver. Und besser für die Waschmaschine ist das auch.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.344
zu 5.:
finde, man sollte bei solchen geräten (ähnlich wie beim auto) abwägen, ab wann ein neukauf gerechtfertigt ist. natürlich ist ein ineffizienter kühlschrank nicht so toll, doch die energie, die ein neuer bei der produktion verbraucht, muss der vorhandene erstmal "verschleudern".

Vor Jahren fand ich in einem Betrieb einen gewerblichen Kühlschrank vor, der war alt, lief aber noch. Allerdings waren die Kühlschrankgitter angerostet. Ich recherchierte neue Gitter, aber die waren so absurd teuer, dass die Kosten für die Gitter fast die Hälfte der Neuanschaffung eines vergleichbaren Kühlschranks betragen hätte.
Ich rechnete etwas mit den Verbrauchswerten des alten und eines neuen Kühlschranks herum ... und fand dabei heraus, dass sich allein durch die Energieeinsparung eines neuen Kühlschranks die Anschaffung nach etwa zwei Jahren bezahlt gemacht hätte - und das selbst für einen vergleichsweise teuren Gewerbekühlschrank. Und danach spart das Gerät Geld.

Eine neue Waschmaschine der Energieklasse A (beste) ist für unter 400 € zu haben. Vergleicht man dies mit der (aktuell!) schlechtesten Energieklasse G und rechnet man mit den Zahlen herum, dann hat selbst ein Single die Maschine in etwa 2-3 Jahren finanziert, danach spart sie Geld. Waschmaschinen in Haushalten, die nicht selten ein Alter von 20 Jahren und mehr haben, dürften vielleicht nicht einmal in der Energieklasse G mitspielen.
In den meisten Wohnungen wird Warmwasser nicht mit Strom erzeugt, sondern kommt aus dem Heizungssystem. Es gibt mittlerweile Waschmaschinen, die man auch an Warmwasser anschließen kann, was den Strombedarf zum Aufheizen der Waschlauge verringert, außerdem ist die Maschine schneller. Da das Warmwasser aus dem Heizungssystem grundsätzlich günstiger ist als durch Strom erwärmtes, können auch dadurch weitere Energieeinsparungen erzielt werden.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.614
Ich rechnete etwas mit den Verbrauchswerten des alten und eines neuen Kühlschranks herum ... und fand dabei heraus, dass sich allein durch die Energieeinsparung eines neuen Kühlschranks die Anschaffung nach etwa zwei Jahren bezahlt gemacht hätte - und das selbst für einen vergleichsweise teuren Gewerbekühlschrank. Und danach spart das Gerät Geld.

Aber ob dann die ges. Bilanz auch schon gut ist weiß man durch diese Rechnung noch nicht.
Herstellenergie, Rohstoffe usw.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.477
Es ist eine betriebswirtschaftliche und keine volkswirtschaftliche Rechnung, also kann sie das nicht leisten und soll das auch nicht.
 

Popocatepetl

Ritter Kadosch
27. August 2013
5.020
sind betriebswirtschaftler nicht auch die leute, die vorhandene infrakstruktur für lau verkaufen um sie dann teuer zurück zu mieten?
 
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