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Energie sparen! Aber wie!?

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.672
Von: Jemand an der Uni hatte ne tolle Idee
zu: Industrialisierter Lösung

sind viele Probleme zu lösen und es dauert sicher einige Jahre.
 

Osterhase

Vollkommener Meister
12. Mai 2013
510
Jetzt mein Beitrag im Sinne des Threads:

Ich kam letzte Woche von einem großen Arbeitsprojekt in Bulgarien zurück, Montage und Inbetriebnahme einer Isolierglasfabrik.

Der Chef und Kunde, Bauingenieur aus Griechenland, entwarf und baute die 2000 m² Halle in Eigenregie,👎👎👎. Ca 30 % des 25° Giebeldaches wurden Transparent ausgeführt: bei 35° Aussentemperatur bis zu über 45°C nachmittags, im Schatten in 1 Meter Höhe gemessen. Er meinte daß er eine Klimaanlage einbauen würde. Ich erklärte ihm daß eine Anlage wie beim Discounter Markt nötig wäre. Er dachte an 3-4 Geräte wie zu Hause. Bauinschiniör!!!
Ich rechnete ihm vor was er an Klimaanlage bräuchte, den Verbrauch, die Kosten von Giebel Lüftungsfenstern, pneumatisch zu öffnen.
Realisiert, eingebaut, Hallentemperatur deutlich unter Außentemperatur.

In der Flachglas Waschlinie wird das Waschwasser elektrisch mit 10 Kw aufgeheizt. Einen Warmwasser Kollektor genommen, Mit einem modifizierten Thermostaten vom Autofriedhof und ca 20 Meter Wasserrohr die thermosolare Waschwasser Heizung realisiert.

Weil in der Halle überall Druckluftverluste waren fielen die Dach Lüftungsfenster 1/2 Stunde nach dem Abschalten des Kompressors zu. Alle Undichtigkeiten beseitigt, die Fabrik braucht jetzt ca 5 Stunden um drucklos zu sein. Das heisst die Öffnungszeiten der Lüftungsfenster wurde verlängert, der Kompressor hat weniger Einschaltzyklen pro Tag ebenso der elektrische Druckluftkühler.

Voila, die Erdtemperatur um vielleicht 1/1.000.000.000stel °C gesenkt?

✊✊✊️!!! WEITER SO !!!✊✊✊

Habt noch 'nen schönen Tach, euer 🐇rl
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.195
soweit ich weiß ist das speicher-/diffusionsproblem gelöst. und besser ein verlustreicher speicher, als gar keiner.

Große Skepsis. Aber selbst, wenn die Speichertechnologie im erforderlichen Maßstab zur Verfügung stünde, gibt es rein rechnerisch das nächste Riesenproblem, nämlich, die Speicher im laufenden Betrieb zu füllen.

Folgende Situation: Wir haben gerade eine Dunkelflaute von einer Woche aus dem Speicher abgepuffert und jetzt muss dieser wieder gefüllt werden. Wie schnell? Wir haben die komplette Stromproduktion von einer Woche dem Speicher entnommen und haben in dieser Zeit nichts produziert. Wir müssen also sehen, dass wir die verlorene, komplette Stromproduktion von einer Woche da wieder hinein bekommen. Bei z.B. 50% Gesamtwirkungsgrad der Speichertechnologie erfordert das zwei Wochen unserer kompletten (!) Stromerzeugung.

Da wir aber in dieser Zeit ebenfalls Strom verbauchen wollen, müssten wir also während dieser Befüllzeit die doppelte Menge des Stromes produzieren. Dann hätten wir ein System, dessen Befüllung etwa doppelt so lang braucht wie die Entnahme. Sonderlich komfortabel ist das nicht. Für eine Woche Speicherbetrieb brauchen wir zwei Wochen doppelte Leistung. Macht man es anders, dann braucht man eben bis zum St. Nimmerleinstag, bis der Speicher befüllt wird. Und wenn der Energieinhalt im Speicher dann auch noch flüchtig ist, kann man es gleich vergessen.

Im Prinzip ist der Zubau an regenerativer Stromerzeugung für den einfachen Nennbedarf Deutschlands ziemlich aussichtslos, weil wir weder den Platz, noch die Fertigungskapazitäten dafür haben - und jetzt verdoppeln wir das also noch mal. Viel Spaß.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.672
Oh beruflich zählt auch?

in den letzten 25 Jahren habe ich ganze Flotten von Bau- und Landmaschinen energieeffizienter gemacht. Intelligente Energieführung durch Software, optimierte Hydrauliksysteme, predictive Maintenance usw.

jetzt verstärkt Elektrifizierung von Kommunal- und Landmaschinen.

Wirklich viele Maschinen :)
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.672
Im Prinzip ist der Zubau an regenerativer Stromerzeugung für den einfachen Nennbedarf Deutschlands ziemlich aussichtslos, weil wir weder den Platz, noch die Fertigungskapazitäten dafür haben - und jetzt verdoppeln wir das also noch mal. Viel Spaß.

Eben im Radio hat da eine Grünenpolitiker:in was anderes behauptet. Eine Professorin für Energielösungen hat auch neulich was komplett anderes vorgerechnet.

Da das mit der nötigen Fläche, der Energiedichte und so Formeln aus der 9ten Klasse sind, frage ich mich ernsthaft: Was genau kann ich nur übersehen das so schlaue Leute behaupten das Windkraft eine Lösung IST?
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.195
Nun ja, die Rechenkünste grüner Politiker und deren Stichwortgeber beeindrucken eigentlich nicht wirklich. Dabei ist die Sache doch rechnerisch recht einfach: Wenn mir in jedem einzelnen Monat 100,00 Euro fehlen, um über die Runden zu kommen, dann nutzt mir auch ein Sparkonto als Notgroschen recht wenig, weil ich da niemals etwas einzahlen kann.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.672
Nun ja, die Rechenkünste grüner Politiker und deren Stichwortgeber beeindrucken eigentlich nicht wirklich. Dabei ist die Sache doch rechnerisch recht einfach: Wenn mir in jedem einzelnen Monat 100,00 Euro fehlen, um über die Runden zu kommen, dann nutzt mir auch ein Sparkonto als Notgroschen recht wenig, weil ich da niemals etwas einzahlen kann.

Wird aber jüngst als Lösung präsentiert:
Russland liefert zu wenig Gas und wir können nirgendwo welches bekommen weil die Infrastruktur fehlt.

Lösung:
Gesetzlich vorgeschriebene Speicherfüllungen.


Mir ist nicht so ganz klar geworden wo die Betreiber das Gas für die Speicher herbekommen sollen ausser wir erzeugen JETZT einen Mangel.

Oder ist das wie mit dem Klimawandel dem wir mit Steuern, Verteuerungen und Zerstörung des Landes begegnen wollen?
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.195
Mir ist nicht so ganz klar geworden wo die Betreiber das Gas für die Speicher herbekommen sollen ausser wir erzeugen JETZT einen Mangel.

… haben dann aber genug Gas für sage und schreibe rund 4 Winterwochen im Speicher. Toll. Welch eine dahinimprovisierte Flickschusterei! Bezeichnenderweise von denjenigen, die stets das Wort „Nachhaltigkeit“ als Mantra vor sich hergetragen haben.
 

Popocatepetl

Ritter Kadosch
27. August 2013
5.066
Große Skepsis. Aber selbst, wenn die Speichertechnologie im erforderlichen Maßstab zur Verfügung stünde, gibt es rein rechnerisch das nächste Riesenproblem, nämlich, die Speicher im laufenden Betrieb zu füllen.

meine damit, bevor der strom verschenkt wird oder sogar noch drauf gelegt wird, lieber in wasserstoff umwandeln, selbst wenn er danach dann aus dem tank entweichen sollte.

aber sicher braucht das alles technik in (für mich) unüberschaubarem maße. vielleich ist es dann am ende doch günstiger, für die stromabnahme einfach zu bezahlen. keine ahnung...
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.672
Oh das ist so wie die ach so oft von den grünen Tätern Zitierten "intelligenten" Netze.
Wo genau findet man die? Welcher Haushalt hat denn auch nur EIN Gerät das auf Netzschwankungen reagieren kann.

Auch würde mich der Stand der Dinge beim Großen Ganzen also "dem Netz" interessieren. Wie intelligent ist DAS inzwischen?
Kann eine Flaute in Schleswig Holstein mit Strom aus einem Bundesland, wo noch Wind weht, automatisch ausgeglichen werden?

Wie läuft das mit Lastspitzen mit den kleinen Einspeisern, kann so eine Hütte den Hochofen nur noch auf Ansage anschalten oder wie wird sowas bereitgestellt?

Oder wie läuft das heute so?
 
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