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Energie sparen! Aber wie!?

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.692
Aber nur diejenigen, die da Einwände haben. Der Rest macht begeistert und naiv mit, findet es toll, wenn alles abgeschaltet wird und kann sich gar nicht vorstellen, dass dann der Strom tatsächlich weg ist und fehlt.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
14.362
Aber nur diejenigen, die da Einwände haben. Der Rest macht begeistert und naiv mit, findet es toll, wenn alles abgeschaltet wird und kann sich gar nicht vorstellen, dass dann der Strom tatsächlich weg ist und fehlt.

Ich weiß nicht ob man das noch unter Naivität abbuchen darf. Für mich sind das Tätermenschen die der Überzeugung sind das Ihr Lebensentwurf den anderen Aufgezwungen werden sollte. Wir haben uns doch Jahrelang angesehen wie sich die Grünen für die besseren Menschen halten und mit dieser Hybris Ihre idiotischen Weltrettungspläne über alle ziehen wollen.

Für mich sind die Mitbürger, die das aktiv gut oder nötig nennen, Täter, die eines Tages vor ein Gericht gestellt werden müssen. Das sind die gleichen die schon in den vorherigen Verbrecherregierungen in unserem Land über das geforderte Maß hinaus treu und Ergeben waren.

Die Dame in dem Video träumt vom Ende der Industriellen Landwirtschaft. Bei der derzeitigen Ernte nimmt sie damit das Verhungern von Millionen Menschen billigend in Kauf.
Die Verlogenheit der ganzen Ideologie ist auch kaum zu überbieten. Warum schrumpfen wir eigentlich nicht (natürlich) unsere Bevölkerung bei gleichzeitigem halten des Standards? Achso ja wir brauchen ja unbedingt mehr Menschen :roll:

Täter.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.692
Sehe ich sehr ähnlich, ist aber aussichtslos. Du kannst niemanden dazu zwingen, selbst zu denken und verantwortlich und überlegt zu handeln. Die Gutmenschen werden sagen, sie seien getäuscht worden, die Sache „aufarbeiten“, indem sie das Sonnblumensymbol verbieten und natürlich dem nächsten schön spielenden Rattenfänger hinterher laufen.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
33.254
Ich weiß nicht ob man das noch unter Naivität abbuchen darf. Für mich sind das Tätermenschen die der Überzeugung sind das Ihr Lebensentwurf den anderen Aufgezwungen werden sollte. Wir haben uns doch Jahrelang angesehen wie sich die Grünen für die besseren Menschen halten und mit dieser Hybris Ihre idiotischen Weltrettungspläne über alle ziehen wollen.

Für mich sind die Mitbürger, die das aktiv gut oder nötig nennen, Täter, die eines Tages vor ein Gericht gestellt werden müssen. Das sind die gleichen die schon in den vorherigen Verbrecherregierungen in unserem Land über das geforderte Maß hinaus treu und Ergeben waren.

Die Dame in dem Video träumt vom Ende der Industriellen Landwirtschaft. Bei der derzeitigen Ernte nimmt sie damit das Verhungern von Millionen Menschen billigend in Kauf.
Die Verlogenheit der ganzen Ideologie ist auch kaum zu überbieten. Warum schrumpfen wir eigentlich nicht (natürlich) unsere Bevölkerung bei gleichzeitigem halten des Standards? Achso ja wir brauchen ja unbedingt mehr Menschen :roll:

Täter.
Hab mir erst auf Youtube nen Video von der Ernte heuer angeschaut, Lohndrusch.

Da arbeiten paar Hansel binnen kürzester Zeit mit riesigen Maschinen mehrere Tagwerk weg.

Was für mich neu war, dass sie in Norddeutschland mit LKWs mit Geländereifen aufs Feld rauffahren mit Tieflader drauf, vom Mähdrescher direkt rein. Wird net mal mehr umgeladen.

Das heißt: Wenn AdBlue fehlt oder Diesel dann haben wir mal sowas von garnix mehr zu fressen, können wir den Putz von der Wand fressen.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.692
Bei uns nimmt man da den Kitt aus den Fenstern. Lässt sich leichter kauen.

Aber genau diese industrielle, ertragsorientierte Landwirtschaft ist den Grünen doch sowieso ein Dorn im Auge. Wahrscheinlich ist Grundversorgung genau so von gestern wie Grundlast - angebotsgetrieben ist das spannende Zauberwort. Warum sollte Grün beim Thema Ernährung eine andere Ideologie haben als bei Energie?
 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.776
Heute habe ich meine Strom-Jahresabrechnung bekommen.
Meine Bemühungen, Strom zu sparen - nicht durch Verzicht, wohl aber durch eine kluge Vermeidung von nutzloser Vergeudung - zahlen sich nunmehr aus. Die Stadtwerke zahlen mir mehr als 200€ zurück, und meine monatliche Strompauschale wurde um mehr als 25% reduziert!
Für einen 1-Personen-Haushalt ist das, so möchte ich meinen, doch ein ganz ordentliches Ergebnis!

Es zeigt sich mir, dass es sich gelohnt hat, mit kühler Überlegung das Thema Energie sparen anzugehen. Es ist doch ganz erstaunlich, was für eine Marge bei dem Thema drin ist, wohlgemerkt nur durch flankierende Maßnahmen und ein wenig Disziplin und keineswegs durch ein Verkneifen von irgend etwas.
 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.776
Und wie hast Du Energie gespart, hast Du dazu den Kühlschrank abgestellt und weniger gekocht?

Wie ich bereits schrub: Nicht durch Verzicht, sondern durch Überlegung.
Ohne Kühlschrank kann man eh nicht leben, wenn ich kochen oder backen will, dann tue ich es und wenn ich heiss duschen will, dann tue ich das auch. Auf den Komfort des modernen Lebens gedenke ich nicht zu verzichten.

Meine Energiesituation ist etwas anders als bei anderen, da ich (leider, leider) mit einem im Grunde veralteten Nachtspeicherofen heizen muss. So gesehen verteilt sich meine Stromrechnung, im Unterschied zu den meisten heutzutage, auf zwei Positionen:

1. Wärmestrom: Der Nachtspeicherofen, meine Heizung, der allerdings mit verbilligtem "Nachtstrom" läuft.
2. Normaler Strom, der Strom, den wir alle zahlen. Allerdings läuft auch meine Versorgung von Warmwasser mittels dieses Stroms.

Ob ich nun am Wärmestrom oder am normalen Strom eingespart habe: Dies muss ich durch eine nähere Analyse der genaueren Zahlen erst ermitteln. Eingeleitet habe ich aber die folgenden Maßnahmen:

zu 1., Wärmestrom: Da ich mit Strom auch heize, habe ich an zwei Stellen meine Wohnung besser isoliert (Vorhänge, im Winter).
zu 2.: Normalstrom:
a) Den alten Kühlschrank, Energiefresser, rausgehauen. Neuen, besseren und auch komfortableren (mit Froster!) Kühlschrank gekauft. Verbraucht nicht nur deutlich weniger Energie, sondern ist auch geiler (Frost!).
b) PC und Peripherie-Netzteile an eine schaltbare Steckerleiste anschließen, idealerweise gleich mit einer mit Schutzsicherung vor Überspannungen (20€). Die Netzteile verbrauchen auch 1-2% ihrer Nennleistung, wenn nicht mehr, wenn die Geräte an sich nicht laufen. Das ist nicht viel, dafür aber ständig: 24h, 30 Tage, 12 Monate ...
- Du gehst schlafen: Steckerleiste ausschalten.
- Du gehtst arbeiten: Steckerleiste ausschalten.
- Du gehst einkaufen: Steckerleiste ausschalten.

Ist das Verzicht? Nein, das ist es nicht. Es ist vielmehr die Disziplin und die Aufmerksamkeit, sinn- und nutzlose Vergeudung zu vermeiden.
 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.776
In einem 1-Personen-Haushalt wie dem meinen kann man auch noch auf radikalere Ideen kommen:

Z.B. auf die Idee, wenn das möglich ist, beim Verlassen der Wohnung (Arbeit ...) alle Schaltkreise außer den notwendigen (Kühlschrank, im Winter mein Nachtspeicherofen) bereits am Sicherungskasten vor Verlassen der 1-Zi-Whg. abzuschalten.
Es würde mich kaum wundern, wenn man dabei auf Dauer noch einmal zusätzliche 10-20% an Stromkosten einspart: Verlustleistung in den Trafos der Lampen heutzutage, irgendwelchen Geräten, die Leitungen in den Wänden selbst.

Wohlgemerkt: In Deiner Abwesenheit, Du bist in dieser Zeit gar nicht vor Ort.
 

Bunter Hund

Geheimer Sekretär
2. Juni 2025
648
In einem 1-Personen-Haushalt wie dem meinen kann man auch noch auf radikalere Ideen kommen:

Z.B. auf die Idee, wenn das möglich ist, beim Verlassen der Wohnung (Arbeit ...) alle Schaltkreise außer den notwendigen (Kühlschrank, im Winter mein Nachtspeicherofen) bereits am Sicherungskasten vor Verlassen der 1-Zi-Whg. abzuschalten.
Es würde mich kaum wundern, wenn man dabei auf Dauer noch einmal zusätzliche 10-20% an Stromkosten einspart: Verlustleistung in den Trafos der Lampen heutzutage, irgendwelchen Geräten, die Leitungen in den Wänden selbst.

Wohlgemerkt: In Deiner Abwesenheit, Du bist in dieser Zeit gar nicht vor Ort.
Vielleicht hole ich mir ein Tesla Tiny Haus! Dann kann ich vielleicht auch was einsparen.


 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.776
Vielleicht hole ich mir ein Tesla Tiny Haus! Dann kann ich vielleicht auch was einsparen.

Nun, weiß nicht, ob das so eine gute Lösung ist.
Diese Tiny-Häuser basieren i.d.R. auf einer USA-Gesetzgebung. In Deutschland kannst Du aber nicht einfach mit dem Haus irgendwo hinfahren und es in einen Garten setzen. Je nach Bundesland braucht man für Gebäude >10 m2 eine Baugenehmigung. Ein genehmigungsfreies "Gartenhaus" darf nicht dauerhaft bewohnt werden, weshalb dann Einbauten wie Nasszelle, Küche, ja selbst Schlafplätze nicht zulässig sind.

Für ein Haus, welches einer Baugenehmigung bedarf, sind dann aber auch eine Reihe von Bauvorschriften einzuhalten. Das Tesla Tiny Haus hat z.B. drei Wassertanks, für "White Water", "Grey Water" und "Black Water". Ich bezweifle sehr, dass das in Deutschland so ohne weiteres zulässig ist, Trink- und Abwasser mittels Tanks zu lösen? Das muss dann an das Trinkwasser und an die Kanalisation angeschlossen werden.
Der Stromanschluss dürfte auch schwierig werden, da kannst Du nicht einfach ein paar Kabel durch den Garten legen. Und in unseren Breitengraden und Klima dürfte man sich kaum allein durch die Solarzellen mit Strom versorgen können, mit Heizen erst Recht nicht.
Kenne mich mit dem Baurecht nicht aus, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man dieses Tesla Tiny Haus durch das deutsche Baurecht bekommt. Denn da scheitert man wahrscheinlich am Ende auch an so Vorgaben zum Stadtbild usw. usf.
 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.776
Wo ein Wille ist/ da ist auch ein Weg!

Das alles ist erbärmlich, und es offenbart die Hilf- und letztlich Willenlosigkeit der Gesellschaft, am Schicksal dieser armen Menschen etwas zu ändern. Und dies sagt jetzt nicht jemand aus der Position des Wohlstands, denn ich war selbst jahrelang wohnungslos und habe mehr als drei Jahre in einer Bedürftigenspeisung gearbeitet - als Koch (für den Templerorden in München) .

Keine Wohnung, keine Arbeit, keine Arbeit, keine Wohnung: Ich habe Jahre gebraucht, um mich aus diesem sozialen Loch zu befreien. Ich habe es schließlich geschafft, was meiner unbedingten Verbissenheit & Disziplin geschuldet war. Echt & wirklich geholfen haben mir auf diesem steinigen Weg verständnisvolle und sozial engagierte Arbeitgeber. Die sozialen Einrichtungen hingegen haben mich bis zu einem gewissen Grade unterstützt, mich oft genug aber in meinem Bestreben, diesen Tunnel auch mal wieder verlassen zu können, nicht ausreichend unterstützt, bisweilen sogar blockiert.

Niemand muss in Deutschland auf der Strasse leben. Vielmehr hat jeder Mensch in Deutschland einen - sicherlich unterschiedlichen, aber letztlich garantierten - Rechtsanspruch darauf, auch in einer Schieflage menschenwürdig untergebracht und versorgt zu werden. Es ist fair, richtig und zielführend, im Gegenzug Wege & Maßnahmen durchzuführen, um den gestrauchelten Menschen wieder auf die Füße zu stellen. Mit dem Ziel, dass der Klient schließlich ein eigenes und selbstbestimmtes Leben führen kann, ohne ein Abhängiger des Sozialsystems zu sein.

In Deutschland verfolgt man zu diesem Behufe den klassischen Weg: Erst kommt die Arbeit, und die Wohnung ist das nächste.
Länder wie etwa Finnland sind da längst viel weiter. Sie haben Häuser mit "Tiny Wohnungen" gebaut, für Wohnungslose. Sie sagen: ERST kommt die Wohnung, und dann kommt alles Weitere. Und damit haben sie völlig recht: Denn wenn du nicht ordentlich wohnen kannst, und sei es auf kleinem Raum, dann kannst du auch nicht ordentlich arbeiten. Allein schon deshalb nicht, weil du im Arbeitsalltag zuviele Störungen der Zuverlässlichkeit und Verlässlichkeit verursachen wirst.

Anders herum wird daraus ein Schuh:

- Bring die Leute unter, in einer kleinen Wohnung, die aber die ihre ist. Simpel, aber raffiniert im Sinne der Innenarchitektur ausgestaltet.
- Okay, du hast eine Wohnung, und du kannst hier (länger) bleiben. Wie sieht es nun mit Arbeit aus?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.641
Bei uns (kleine Großstadt) gibt es keine Obdachlosen. Keine. Null. Das geht.

Eben. Diese "Tiny houses" sind aufgesetzt bescheidene Schmarotzerhöhlen, so gut wie alles soll auf andere abgeschoben werden, andere sollen sich kümmern, und in D funktioniert dieser Blödsinn eh nicht - man braucht ein Baugrundstück. Am wenigsten ist das in irgendeiner Weise umwelt- oder klimafreundlich, und dabei ist die Lösung so einfach - Tiny apartments. Will nur keiner. Ist nicht hip, ist nicht sexy, ist nicht in Mode.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
14.362
Das Problem der Obdachlosen ist doch meist nicht ein mangelndes Angebot sondern die Unfähigkeit der Betroffenen eine Unterkunft zu nutzen und zu erhalten.
SO ein schönes Tiny Home ist nach 2 Wochen eine vollgepisste, widerliche Kiste.
 
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