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Impfen ..ja oder nein?

Vercingetorix

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
22. Juli 2018
1.011
Hallo @Kriegerin

Ja natürlich gibt es bei Impfungen Nebenwirkungen, niemand bestreitet dies.
Und ja es gibt sicherlich auch Fälle von schweren Komplikationen, diese sind jedoch so selten, dass sie kaum als Argument taugen. Wir reden von Häufigkeiten von 1:1'000'000 und weniger das sind 0.000001 %
Dagegen stehen die Komplikationen von Erkrankungen wie z.B. Masern. Eine solche, mögliche Komplikation ist eine Hirnentzündung. Diese wird mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 0.1% angegeben also 1:1000. Bei dieser einen Person von 1000 besteht dann etwa ein Risiko von 10 - 20 % an der Erkrankung zu sterben, geschieht dies nicht besteht immer noch ein Risiko von 20-30 % auf bleibende Schäden im Gehirn.
Also unterm Strich 50/50, oder russisch Roulette. Würdest Du den Abzug betätigen? Ich nicht.

/Edit: Bevor einer auf die Idee kommt, ja es ist Mathematisch nicht korrekt mit 50/50...

Sicher es ist tragisch wenn etwas bei einer medizinischen Behandlung schief geht, wie bei Deinem Bekannten. Aber ich habe ein Gegenbeispiel aus dem Nachbarort, dort sitzt ein heute 25 jähriges Mädchen nach einer durch einen Zeckenbiss ausgelösten Frühsommer-Meningoenzephalitis für den Rest ihres Lebens im Rollstuhl. Eine FSME Impfung hätte sie vielleicht, mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar, vor diesem Schicksal bewahrt.

Wissen wir genau welcher Virus im Jahre 2020/21 zuschlägt?
Nein bei der Grippe weiss man das wirklich nicht... bei Polio, Tetanus, den Masern, Mumps, Keuchhusten usw. weiss man das schon.
 
Zuletzt bearbeitet:

Giacomo_S

Ritter vom Osten und Westen
13. August 2003
2.494
Ja natürlich gibt es bei Impfungen Nebenwirkungen, niemand bestreitet dies.

Ein Mediziner hat einmal gesagt: Ein Medikament, das keine Nebenwirkungen hat, das hat auch keine Wirkungen!
Ich finde den Begriff Nebenwirkungen gelegentlich irreführend, denn manches, was so bezeichnet wird, sind mehr die Wirkungen des Medikaments.
Eine Bekannte von mir, damals selbst Ärztin in Ausbildung, hat sich mal gegen die Tollwut impfen lassen. Der Grund dafür war, dass sie oft in den Maghreb reist und dort die Tollwut noch sehr existent ist (und auch viele Menschen daran sterben).
Sie erzählte, die Impfung sei "heftig" gewesen, sie sei im Anschluss eine Woche krank gewesen. Das ist allerdings die Wirkung dieser Impfung, die Immunantwort des Körpers auf einen zweifellos aggressiven Erreger.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.940
Oder anders herum formuliert: Die Demonstranten denken es gehöre zu ihren Grundrechten andere Menschen zu infizieren.
Nein. Die Demonstranten denken (zumindest zu einem guten Teile), daß sie gar nicht infektiös sind und daß Covid 19 sehr viel ungefährlicher ist, als die Regierung uns weismachen will. Die Forderung, andere infizieren zu dürfen, erheben sie nicht. Das legen Sie ihnen in den mund. Sie unterstellen den Demonstarnten Ihre eigene Sichtweise zum Coronavirus, deren Sicht ist aber eine ganz andere. Ich habe versucht, das spiegelbildlich mit Chemtrails zu illustrieren. Sie und ich glauben nicht, daß die Regirung ein Recht hätte, uns zu chemtrailen. Wir glauben, daß es keine Chemtrails gibt.

Alles andere ist keine Sichtweise sondern schlicht und ergreifend Realitätsverweigerung.
Doch, natürlich. Niemand ist verpflichtet, an die Schulmedizin oder an die Evolutionstheorie zu glauben.
Der Unterschied ist Viren gibt es. Und sie lösen teilweise ernst zu nehmende Erkrankungen aus.
Diese Diskussion habe ich hier vor über zehn Jahren schon geführt, das bin ich leid. Außerdem predigen Sie dem Kirchenchor, ich bin eh Ihrer Meinung.

Das Problem mit dem Wort "zuschreibt" ist, daß es keinen Indikator für den Wahrheitsgehalt mitliefert.
Das Problem ist, daß das für die Volksmeinung keinen Unterschied macht. Und ja, er hat zuviel Macht. Deutlich zuviel Macht und Einfluß für einen Privatmann. Nur meine Meinung.

Die Zeckenimpfung ist tatsächlich nicht ungefährlich. Deshalb wird ja in Gegenden, in denen FSME nicht endemisch ist, davon abgeraten.
 
Zuletzt bearbeitet:

William Morris

Ritter vom Osten und Westen
4. Mai 2015
2.586
Eine Diskussion mit einem Flatearthler ist leichter als mit einem Impfgegner. Natürlich kennen die IMMER einen, der nach einer Impfung Fieber bekommen hat, aber sie kennen natürlich keinen, der an Kinderlähmung, Pocken, Masern, Diphterie usw. gestorben ist. Warum wohl nicht?

Ich wurde als Kind auch gegen Tollwut geimpft, mich hatte eine Katze gekratzt, die unter dem Verdacht stand, Tollwut zu haben. Zum Glück gab es nicht das volle Programm (das waren Ende der 70er 28 Spritzen in die Bauchdecke, praktischen einen Monat lang jeden Tag eine Spritze) sondern nur 4 Spritzen. Es gab übrigens keine Nebenwirkungen, wie auch bei allen anderen Impfungen, die ich bekommen habe.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.254
Eine Diskussion mit einem Flatearthler ist leichter als mit einem Impfgegner. Natürlich kennen die IMMER einen, der nach einer Impfung Fieber bekommen hat, aber sie kennen natürlich keinen, der an Kinderlähmung, Pocken, Masern, Diphterie usw. gestorben ist. Warum wohl nicht?

Ich wurde als Kind auch gegen Tollwut geimpft, mich hatte eine Katze gekratzt, die unter dem Verdacht stand, Tollwut zu haben. Zum Glück gab es nicht das volle Programm (das waren Ende der 70er 28 Spritzen in die Bauchdecke, praktischen einen Monat lang jeden Tag eine Spritze) sondern nur 4 Spritzen. Es gab übrigens keine Nebenwirkungen, wie auch bei allen anderen Impfungen, die ich bekommen habe.

Ich denke das liegt auch alles daran das unser Immunsystem sehr komplex ist. Das versteht kaum noch jemand.

Impfungen an sich, in dieser Pauschalität, abzulehnen ist einfach dumm.
 

Vercingetorix

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
22. Juli 2018
1.011
Natürlich kennen die IMMER einen, der nach einer Impfung Fieber bekommen hat
Fieber ist streng genommen auch keine Nebenwirkung, sondern die Immunantwort des Organismus auf den Erreger im Vakzin. Und somit eine "Begleiterscheinung" von Impfungen. Insbesondere bei der Grundimmunisierung von Kindern.
Aber das ist Korinthen Kackerei
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.940
Mir ist etwas unklar, wieso es okay sein soll, die bekannten Impfkomplikationen, mit denen Impfskeptiker argumentieren, samt und sonders als "Fieber bekommen" herunterzuspielen, während jeder, der Covid 19 nicht ernst genug nimmt, in die Naziecke gestellt wird.
 

Vercingetorix

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
22. Juli 2018
1.011
Impfkomplikationen, mit denen Impfskeptiker argumentieren, samt und sonders als "Fieber bekommen" herunterzuspielen
Niemand hat dergleichen getan. Zumindest las ich das nicht so bisher.

Man muss unterscheiden zwischen "Nebenwirkung / Begleiterscheinung" und Komplikation. Das ist nicht das Gleiche. Wo das Argument der Komplikation hin läuft zeigt sich an der Eintrittswahrscheinlichkeit eben dieser. Die tendiert Richtung 0.000.... Natürlich ist sie nicht = 0, aber eben nahe 0. Sie muss im Verhältnis zur möglichen Komplikation der zu vermeidenden Erkrankung gesehen werden...

warum beschleicht mich eigentlich der Verdacht, dass Sie hier nur den Advocatus Diaboli geben...warum auch immer?
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.254
Mir ist etwas unklar, wieso es okay sein soll, die bekannten Impfkomplikationen, mit denen Impfskeptiker argumentieren, samt und sonders als "Fieber bekommen" herunterzuspielen, während jeder, der Covid 19 nicht ernst genug nimmt, in die Naziecke gestellt wird.

Würde ich nie tun.
Ich halte die Diskussion ob diese oder jene Impfung gut und notwendig ist für ausgesprochen sinnvoll.

Eine Diskussion darüber ob Impfungen an und für sich funktionieren oder sinnvoll sind für offen dumm und sinnlos.
 

Giacomo_S

Ritter vom Osten und Westen
13. August 2003
2.494
Mir ist etwas unklar, wieso es okay sein soll, die bekannten Impfkomplikationen, mit denen Impfskeptiker argumentieren, samt und sonders als "Fieber bekommen" herunterzuspielen, während jeder, der Covid 19 nicht ernst genug nimmt, in die Naziecke gestellt wird.

Impfkomplikationen gibt es und niemand bestreitet das, aber sie sind selten - erheblich seltener, als die Komplikationen, die die Krankheit bewirken kann, gegen die geimpft wird. Die meisten Impfgegner argumentieren sowieso nicht mit den bekannten Impfkomplikationen, denn da müssten sie sich ja in ihrer Argumentation an bekannten Tatsachen messen lassen.
Bedient werden stattdessen nicht bewiesene oder längst widerlegte Behauptungen angeblicher Folgeerkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, Autismus, psychische Krankheiten oder gleich esoterisches Geschwafel.

In die Naziecke haben sich viele Covid-19-Demonstranten selbst gestellt. Einige aktiv, weil sie die Reichskriegsflagge geschwenkt haben und andere billigend, weil sie mit denen marschiert sind. Möglicherweise denkt die Mehrheit der Demonstranten nicht so, zu glauben aber, es bliebe vom [rechtsextremen] Sumpf kein Geruch hängen, das ist auch naiv.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Lupo

Ritter-Kommandeur des Tempels
3. Oktober 2009
4.467
Die Demonstranten denken es gehöre zu ihren Grundrechten andere Menschen zu infizieren.

Für einen Dialog wäre es sinnvoll, sich etwas Mühe zu geben, die Position der Gegenseite zu verstehen. Es geht genau niemand auf die Straße, um dies einzufordern. Die Motivationen sind vielschichtig. Vielleicht haben sie die ständige Gängelei bis in private Lebensbereiche mit teils absurden Vorschriften und drakonischen Bußgeldern satt? Vielleicht sehen sie ihre mühsam aufgebaute Existenz den Bach runter schwimmen? Vielleicht haben sie Sorge, was die Beschränkungen mit ihren Kindern so anrichten?

Das alles nur auf die Unlust, Maske zu tragen, herunterzubrechen, ist etwas billig - schützt aber zuverlässig vor jeder Empathie mit den Leuten, die wirklich erheblich mehr unter den Maßnahmen zu leiden haben als beim Einkaufen Maske tragen zu müssen.

Was die Impfstoffe betrifft, sehe ich die Verweise auf die großen Erfolge bei (nicht nur) Polio und Pocken als irreführend. Es ist eben kein langjährig erprobter, konventioneller Impfstoff, der im Verlauf mehrerer Jahrzehnte eine Krankheit zurückdrängt und besiegt, sondern ein eiligst zusammengebauter Wunderwirkstoff mit einer völlig neuen Wirkungsweise, der von jetzt auf gleich alles wieder gut machen soll.

Ich halte zwar die Vorbehalte der sowieso Impfgegner wegen Bill Gates für ausgemachten Blödsinn, habe aber jedes Verständnis für entsprechende Sorgen und Vorbehalte dem neuen Impfstoff gegenüber.
 

Lupo

Ritter-Kommandeur des Tempels
3. Oktober 2009
4.467
In die Naziecke haben sich viele Covid-19-Demonstranten selbst gestellt. Einige aktiv, weil sie die Reichskriegsflagge geschwenkt haben und andere billigend, weil sie mit denen marschiert sind. Möglicherweise denkt die Mehrheit der Demonstranten nicht so, zu glauben aber, es bliebe vom [rechtsextremen] Sumpf kein Geruch hängen, das ist auch naiv.

Interessanter Gedankengang. Welcher Geruch klebt demnach eigentlich z.B. an Claudia Roth?

Oder gilt das, was Berlin‘s Innensenator so treffend formulierte:

„Wenn ich als Demokrat gefordert bin, gehe ich auf die Straße“, sagte Geisel. „Und ich lasse mich nicht davon hindern, dass auch Extremisten die Möglichkeit nutzen, dort ihre Meinung zu sagen.“

nur und exklusiv für links und linientreu? Ich würde vorschlagen, einen einheitlichen Maßstab zu wählen und diesen auch konsequent anzuwenden. Das würde manchen Argumenten auch ihre universelle Beliebigkeit nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.940
Eine Diskussion mit einem Flatearthler ist leichter als mit einem Impfgegner. Natürlich kennen die IMMER einen, der nach einer Impfung Fieber bekommen hat, aber sie kennen natürlich keinen, der an Kinderlähmung, Pocken, Masern, Diphterie usw. gestorben ist. Warum wohl nicht?
William Morris spricht hier so, als ginge es nur um Nebenwirkungen in Form von ein bißchen Fieber. Tatsächlich können bestimmte Impfungen so gravierende Nebenwirkungen und Risiken mit sich bringen, daß sie nur im Notfall oder nur regional durchgeführt werden, siehe Tollwut, siehe Zecken. Ich kann mit der Diskussionsstrategie, alles lächerlich zu machen, was meiner Meinung widerspricht, herzlich wenig anfangen und halte sie für schädlich. Deswegen widerspreche ich.
In die Naziecke haben sich viele Covid-19-Demonstranten selbst gestellt. Einige aktiv, weil sie die Reichskriegsflagge geschwenkt haben und andere billigend, weil sie mit denen marschiert sind.
Möglicherweise sind mir die Reichskriegsflaggen nicht aufgefallen, als ich mir die beiden Kundgebungen angesehen habe. Oder es gab keine. Hauptsächlich aber ist es überhaupt kein Argument gg. die Coronademonstranten, daß einzelne Rechtsextremisten an ihrer Seite marschiert sind, sondern dient nur ihrer billigen Diffamierung.
 

CHR1S

Großer Auserwählter
21. Juni 2016
1.504
Für einen Dialog wäre es sinnvoll, sich etwas Mühe zu geben, die Position der Gegenseite zu verstehen.
Ja, nur wenn ich mir anschaue was mir so von der "Gegenseite" vorgetragen wird, wirds mit dem verstehen schwierig. Als Beispiele wären da zb. "Bill gates will uns alle zwangsimpfen", "Rettet die Kinder", "wir sind Q" usw usf. Mit so einer Grundvorraussetzung fehlen mir ganz genau 2 Dinge: Eine Diskussionsgrundlage und der wille mehr über diese "position" zu verstehen.

Vielleicht sehen sie ihre mühsam aufgebaute Existenz den Bach runter schwimmen? Vielleicht haben sie Sorge, was die Beschränkungen mit ihren Kindern so anrichten?
Glaubst du wirklich, diese Sorgen haben nur die Menschen wo gegen die Maßnahmen Protestieren, aber die Gegenseite nicht ? Ich halte diese Annahme für falsch.

Das alles nur auf die Unlust, Maske zu tragen, herunterzubrechen, ist etwas billig
Ja, da hast du recht, es liegt viel mehr an einer Verblendung durch eine Ideologie.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.940
Ohne Sie beleidigen zu wollen, Sie richten sich ja wirklich behaglich in Ihrem Weltbild ein.

Zur Erinnerung: Sie hatten sich über die Demonstranten empört, weil sie Ihrer Ansicht anch das Recht einfordern, andere zu infizieren. Buchstäblich seit Tagen versuchen wir Ihnen nun zu erklären, daß die Demonstranten zwar auf dem Holzweg sind, dieser Holzweg aber gerade darin besteht, daß sie eben nicht glauben, sie könnten andere infizieren. Jetzt äußern Sie, sie wollten das gar nicht verstehen. Bitte verstehen Sie dann doch, daß Ihr Argument nicht dadurch richtiger wird, daß Sie das Verstehen verweigern.

Man kann die Sorge um das Virus übertrieben und die ergriffenen Maßnahmen falsch und zerstörerisch finden, ohne Impfungen generell anzulehnen oder diesem Internetguru Q anzuhängen.

Die Annahme, die Sie Lupo unterstellen, ergibt sich nicht aus seinen Aussagen und ist vermutlich falsch. Sie greifen hier zu einem Strohmannargument, um recht zu behalten.

Zukletzt fabulieren Sie noch eine Ideologie herbei, also ein geschlossenes Weltbild. Welches Weltbild soll das denn sein, das die sehr heterogene Schar der Protestierer teilt?
 

Giacomo_S

Ritter vom Osten und Westen
13. August 2003
2.494
Interessanter Gedankengang. Welcher Geruch klebt demnach eigentlich z.B. an Claudia Roth?

Der vom Kreuzkümmel aus dem Bioladen natürlich.

Ach, was weiß ich. Bin selbst schon lange auf keiner Demo mehr gewesen, höchstens mal als Zuschauer auf dem CSD. Und zum 1. Mai, das ist für mich so eine Art Pflichtprogramm.
 

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