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Männliche Entschlusskraft

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.851
Weil es ein Bedürfnis der Menschen ist, sich mit ihrem Gott identifizieren zu können. Der »Krieger« huldigt Mars und der Transgender huldigt ... ???
Und schwupps entsteht das psychologische Dilemma.
Was denk wohl eine christliche Afroamerikanerin, bei der Betrachtung des weißen alten Mannes auf dem Bild von Michelangelo?
Das psychologische Dilemma ist dann aber in Wirklichkeit das Bedürfnis sich mit einem Gott identifizieren zu müssen, nicht dass die Darstellung des Gottes nicht so ist wie man selbst.
Die Lösung besteht nicht darin die Gottesdarstellung zu ändern sondern innerlich zu reifen und kein Fantasiewesen mehr zu brauchen um Mensch zu sein.
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.851
Wenn Du tatsächlich gläubig bist und nicht realisierst dass dies in Wahrheit nur eine psychologische Übung ist, dann meines Erachtens nach: Ja. Ist aber nur meine Meinung, ganz offensichtlich kannst Du anderer Meinung sein.
 

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
324
Die Lösung besteht nicht darin die Gottesdarstellung zu ändern...
Gott ist eine Erfindung des Menschen (Sigmund Freud). Die Götter gehen mit der Zeit - Fortschritt des Menschen.
Was ist denn von dem Tagesablauf und Leben bestimmenden Gott (in unserer Gesellschaft) übriggeblieben? Entweder passt sich Gott* an oder überlebt das Jahrtausend nicht!

*Bereitschaft der dogmatischen Religionen für Reformationen

Verstehe ich das richtig, wenn ich gläubig bin, dann bin ich einfach noch unreif?
Ja, wenn man nach Nietzsche geht. Der Mensch soll aus seiner Unmündigkeit gegenüber Gott heraustreten. Ein weiterer Denker und Hauptvertreter des Existentialismus ist Jean-Paul Sartre.

Philosophie überholt Religion. 😂

Die Geburtsstunde der Philosophie und der aufklärende Gedanke:
1. Gott macht die Naturgesetze.
2. Der Mensch macht die weltlichen Gesetze.

Wenn man also an einem Schöpfer festhalten möchte, dann ist er lediglich für die Naturgesetze verantwortlich.
Für alles andere ist der Mensch verantwortlich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Popocatepetl

Prinz des Tabernakels
27. August 2013
3.830
...und der Transgender huldigt ... ???



Der Chaosgott erscheint mal männlich, mal weiblich, allerdings immer von intensiver, makelloser Schönheit. Jeder, der ihn anblickt, will sich ihm unterwerfen. Slaanesh ist die Manifestation der Dekadenz und des Verlangens. Er stellt den Willen des Menschen dar, die Grenzen in Missachtung jeglicher Moral und Ethik zu dehnen und zu verletzten.
 

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
324
Dalai Lama: "Spirituelle Lehren sind dafür da um geistige Spannungen abzubauen."

Es geht nicht um die absolute Wahrheit, deswegen auch Glaube, sondern um das eigene Seelenheil.

Deswegen wünschen sich z.B. Transgender (mehr oder weniger) eine Gottheit die sie akzeptieren. Psychologisch soll die Gottheit kompensieren, wozu Menschen (im Allgemeinen) nicht fähig sind: alle Menschen gleich zu lieben - mit ihren Handicaps und Verfehlungen.

Der Trost der Religion.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.723
Deswegen wünschen sich z.B. Transgender (mehr oder weniger) eine Gottheit die sie akzeptieren.
Ausgerechnet Zwitter bzw. Transgender haben doch schon etwas göttliches an sich. Geht man davon aus das GOtt weder männlich noch weiblich oder eben männlich UND weiblich sein müsste so bekommt ein Zwitterwesen eine spirituelle Bedeutung.
Das hat der Literaturnobelpreisträger Kenzaburō Ōe in der Trilogie " Moeagaru midori no ki " = „Grüner Baum in Flammen“ ganz schön Thematisiert.
 

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
324
Soviel Blasphemie auf einem Haufen.
Paragraph 166 schützt weder Götter noch religiöse Empfindungen, sondern allein den öffentlichen Frieden. Ich darf die Überzeugungen von Katholiken, Protestanten, Juden und Muslimen, von Atheisten, Polytheisten und Esoterikern lächerlich machen – solange dabei der öffentliche Friede gewahrt bleibt.
... Aber, könnte man argumentieren, genießen nicht religiöse Gefühle auch in freiheitlichen Gesellschaften einen gewissen Schutz? Antwort: Nein, den genießen sie nicht. ... Wohl gemerkt: Es ist kein Zeichen guter Erziehung, andere emotional zu verletzen. ... Religiöse Gefühle wiederum sind keine Gefühle Deluxe. Sie unterscheiden sich nicht prinzipiell von den Gefühlen zum Lieblingsverein oder zum Lieblingsstar. Religiöse Gefühle unter Artenschutz zu stellen, ist Weltanschauungskitsch der gehobenen Art.
 
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