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Wann steht Deutschland still

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.670
Bei Gesprächen wie diesem müsste eine Frage immer am Anfang stehen: Wie ernst nehmen die Gesprächspartner den aktuellen Bericht des Weltklimarats?
Kurz gesagt, bin ich ein Idiot und ein Krimineller. Ich nehme weder den Weltklimarat noch seinen Bericht ernst, ich muß lediglich seine Macht und meine Machtlosigkeit akzeptieren.

Ich beschränke mich deswegen auch gern darauf, die Fehler der ggwärtigen Klimapolitik zu kritisieren, die völlig ungeeignet ist, ihre selbstgesetzten Ziele zu erreichen. Sie ist teuer und sinnlos.

Ansonsten bin ich ein böser und mitleidloser Mensch. Wenn morgen meine Unterschrift unter ein Gesetz verlangt würde, das es dem deutschen Arbeiter verböte, zum Schnorcheln nach Hurghada zu jetten, dann empfände ich keinerlei Mitleid mit ihm. Ich hätte keinerlei Probleme damit, das Riesenhotel in Prora endlich fertigzustellen und den deutschen Arbeiter auf den Wannsee, Rügen und das Mittelmeer zu beschränken. Ansonsten würde ich nur noch Dr.Tigges - Studienreisen anbieten. Allein, dann flöge uns Ägypten um die Ohren, das auf das Geld der Schnorchler von Hurghada bitter angewiesen ist, und um den einzigen funktionierenden Staat von Afrika, von der gut funktionierenden faschistischen Diktatur in Ruanda einmal abgesehen, wäre es wirklich schade.

Ebensowenig hätte ich ein Problem damit, den Deutschen einen Golf I mit modernem sparsamen Motor als einziges Gefährt* zu verordnen und alle SUVs zu verschrotten. Dann ginge es uns aber selbst wie Ägypten einen Absatz weiter oben.

*Und natürlich den Helden der Bevökerungsexplosion unter uns einen Passat, denn so ein Golf mag ein Raumwunder sein, aber mit einem Kinderwagen ist der Kofferraum voll.
 

Nachbar

Ritter Kadosch
20. Februar 2011
5.039
Kurz gesagt, bin ich ein Idiot und ein Krimineller. Ich nehme weder den Weltklimarat noch seinen Bericht ernst, ich muß lediglich seine Macht und meine Machtlosigkeit akzeptieren.
Genau, danke. Deshalb erübrigen sich dann eben auch Gespräche, weil man nicht auf einem gemeinsamen Realitätsfundament steht.
Ich kann auch mit niemandem über die Sinnhaftigkeit irgendwelcher Corona-Maßnahmen diskutieren, der Corona für eine Erfindung hält.

Ansonsten ein wirklich schöner Text. Schön, aber nicht klug. Wobei die Fokussierung auf den Golf I zumindest anteilig Berührungspunkte zu dem aufweisen könnte, was ich mit "grundlegend neu denken" meinte.


* Ich hoffe, dass "anteilig Berührungspunkte aufweisen könnte* meinen Applaus allgemein wahrnehmbar auf die beabsichtigte Lautstärke reduziert.


Und wir Deutschen wollen in einem Akt der Selbstkatharsis mal wieder die ganze Welt retten. Typisch.
Na klar, angesichts einer existenziellen Bedrohung ist das Motto "Lass doch erstmal die Anderen machen" natürlich sehr klug.
Und nebenbei bemerkt ist der Ausstoss pro Kopf die relevante Bezugsgröße, nicht der Ausstoss pro Nation.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.670
Ich kann auch mit niemandem über die Sinnhaftigkeit irgendwelcher Corona-Maßnahmen diskutieren, der Corona für eine Erfindung hält.
Doch, das wäre durchaus möglich. Die Sinnhaftigkeit von Maßnahmen läßt sich auch unter hypothetischer Annahme ihrer Voraussetzungen diskutieren, so wie ich das mit den Klimamaßnahmen immer tue.

Und nebenbei bemerkt ist der Ausstoss pro Kopf die relevante Bezugsgröße, nicht der Ausstoss pro Nation.
Unmter moralischen Gesichtspunkten vielleicht. Die sind allerdings in einer Krise ganz irrelevant.
 

paisley

Großmeister-Architekt
11. Februar 2014
1.255
„Die EU wollte nun in einer neuen Verordnung den Einsatz von Schwefelhexafluorid einschränken und letztlich verbieten. So etwas ist in Europa ein oft langwieriger Prozess, den der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Europaparlament, Bas Eickhout, folgendermaßen beschreibt: "Es gab große Akteure im Markt, die damit Geld verdienen. Sie haben erfolgreich Lobbyarbeit betrieben, haben argumentiert, man dürfe die Energiewende nicht behindern und dafür bräuchte man SF6. Und: da gab es auch einige deutsche Firmen, die Druck gemacht haben."

Das Ergebnis ist ernüchternd: Laut aktuellem Entwurf ist der Einsatz von SF6 in Schaltanlagen erst ab 2030 verboten. Eine Übergangsfrist von weiteren acht Jahren - obwohl es heute bereits praktikable Alternativen gibt.“

„Laut diesen von der Industrie gemeldeten Daten entweicht aktuell nur wenig SF6 in die Luft. Trotzdem tragen diese Mengen in Deutschland stärker zum Treibhauseffekt bei als der gesamte innerdeutsche Flugverkehr. Als Wissenschaftler verschiedener, weltweit verteilter Universitäten und Behörden vor einigen Jahren die tatsächlichen Konzentrationen in der Atmosphäre mit den gemeldeten Daten verglichen, kamen sie dem Ergebnis: In Europa befindet sich fast 50 Prozent mehr SF6 in der Luft als laut gemeldeten Emissionsdaten möglich wäre.“

Quelle : https://www.tagesschau.de/wirtschaf...-energien-windkraft-treibhausgas-sf6-101.html


In Windräder darf ein sehr böses Treibhausgas als Isolation verbaut werden und zwar bis 2030 , weil es die EU so genehmigt hat.



@Nachbar nach Lesen dieses Artikels dürfte Dir dämmern wer hier die „ Idioten und Verbrecher „ sind

Wenn jemand zu dick aufträgt und kritisch hinterfragende Menschen mit Schimpfattributein betitelt
verliert er bei mir an Respekt ,
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.239
Doch, das wäre durchaus möglich.

Nein, ist es leider nicht. Das würde nämlich voraussetzen, dass der Gesprächspartner eine mit eigenen Gedanken fundierte Meinung hat, so dass er auch imstande ist, seinen Standpunkt unter verschiedenen Aspekten darzustellen, auf Argumente einzugehen, neue Argumernte zu entwickeln usw.

Wer nur eine ihm aus irgendwelchen Gründen zusagende, aber von Anderen vorgefasste Meinung vertritt ohne zur Sache selbst etwas beitragen zu können, der kann das alles eben nicht und muss dann eben unzutreffend von verschiedenen Realitätsebenen schwafeln.

Woher so jemand allerdings die Dreistigkeit nimmt, bei Abwesenheit jeglicher eigenen Kompetenz andere Menschen als Idioten und Verbrecher zu bezeichnen, mit denen man nicht reden kann, wird mir ein Rätsel bleiben.
 

Nachbar

Ritter Kadosch
20. Februar 2011
5.039
Doch, das wäre durchaus möglich. Die Sinnhaftigkeit von Maßnahmen läßt sich auch unter hypothetischer Annahme ihrer Voraussetzungen diskutieren, so wie ich das mit den Klimamaßnahmen immer tue.
Na gut, man kann natürlich Zirkus betreiben. Sicherlich kann ich über Chinas neue Seidenstraße unter der Prämisse diskutieren, dass die Erde eine Scheibe ist. Also formuliere ich um: ich mache sowas nicht.

Unmter moralischen Gesichtspunkten vielleicht. Die sind allerdings in einer Krise ganz irrelevant.
Nein. Wenn es um die Frage geht, wer sich genötigt fühlen sollte, einer Krise entgegen zu wirken, also bspw. "die Deutschen", dann geht es bei der Frage automatisch um "den Deutschen", zum Beispiel Dich und mich, und dann ist natürlich der Ausstoss pro Kopf relevant, denn sowohl die Verantwortung als auch die Wirkmächtigkeit sind auf das Individuum zu rechnen.
Alles Andere ist ja unsinnig. In dem Fall könnte jeder Bürger eines sehr kleinen Landes ja CO2 ausstossen wie es nur geht, und es wäre noch total prima.
 

Nachbar

Ritter Kadosch
20. Februar 2011
5.039
Woher so jemand allerdings die Dreistigkeit nimmt, bei Abwesenheit jeglicher eigenen Kompetenz andere Menschen als Idioten und Verbrecher zu bezeichnen, mit denen man nicht reden kann, wird mir ein Rätsel bleiben.
Wer die ausschließlich auf Fakten basierenden (auf was auch sonst?) Erkenntnisse der gesamtplanetarischen, klimarelevanten Wissenschaft nicht akzeptiert, der ist ein Idiot. Schonender kann man das nicht ausdrücken. Der kann dann nämlich auch glauben, dass die Erde knapp 6.000 Jahre alt ist.
Und wer sie akzeptiert, aber daraus für sich keinerlei Konsequenzen ableitet, der ist ein Verbrecher an den Kindern und deren Kindern. Schonender kann man das nicht ausdrücken.

Grundsätzlich benötigt das Individuum keinerlei Kompetenz im Fachbereich "Fahrstühle" um einen zu benutzen. Man muß auch kein Flugzeug oder CT bauen können um so ein Ding zu betreten, dafür gibt es Spezialisten. Wissenschaftler wiederum betreiben Wissenschaft, und zwar nach für Jedermann nachvollziehbaren Kriterien und Standards. Sie sind die Spezialisten auf dem Gebiet, und genau dafür gibt es sie.
Die Zeit der Aufklärung, also der Weg fort vom Glauben und hin zum Wissen, war exakt von dieser Direktive geleitet. Dafür musste nicht jeder Einzelne die Erkenntnis selbst herleiten, denn es reichte natürlich vollkommen, wenn die Erkenntnis für jedermann nachvollziehbar dargebracht wurde.

Heute, in einer Zeit die man völlig zu recht die postfaktische nennt, kommen aus allen Ecken Kreaturen hervor, die ihren persönlichen Glauben als der wissenschaftlichen Erkenntnis gleichberechtigt betrachten. Und sie finden Anhänger. Natürlich tun sie das, denn die Fakten sind aktuell leider nicht sehr bequem.

Erstaunlich finde ich persönlich, dass sich unter deren Opfern auch Solche finden, die es aufgrund ihrer intellektuellen Kompetenz besser wissen müssten. Oder wenigstens könnten. Du zum Beispiel.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.239
Wer die ausschließlich auf Fakten basierenden (auf was auch sonst?) Erkenntnisse der gesamtplanetarischen, klimarelevanten Wissenschaft nicht akzeptiert, der ist ein Idiot.

Von welchen Fakten genau redest Du? Welche hast Du verstanden, welche selbst geprüft? Fehlanzeige. Du plapperst einfach nur nach und verwechselst dabei die Broschüre einer Versicherungsgesellschaft mit einer wissenschaftlichen Abhandlung. Nimm es einfach mal als gegeben hin: Der Zweck einer Versicherungsgesellschaft ist einfach, Geld mit den realen und eingebildeten Risiken ihrer Kunden zu verdienen. Am liebsten mit den eingebildeten Risiken, weil sie da die Beiträge ohne Gegenleistung einstreichen kann.

Hast Du Dir mal den von Cook behaupteten 97% Konsens der gesamtplanetarischen, klimarelevanten Wissenschaft angeschaut? Und den angeblichen 99,7 % Konsens laut Powell?

Cook nimmt per rhetorischen Seiltrick die allermeisten wissenschaftlichen Studien, nämlich die, die keinen Konsens hergeben, aus der Berechnung seines Prozentsatzes heraus. In Summe gehören von den zigzehntausend Studien, die er und sein Team geprüft hat, kümmerliche 36 Studien zu seinem Spitzenranking „Strongly endorsing climate change by anthropogenous carbon oxcide“. Und schaut man sich diese Studien an, dann findet sich darin z.B. ein Fachausfsatz über eine Co2-optimierte Hochofensteuerung. Das „strong endorsement“ der angeblichen anthropogenen Ursache des Klimawandels reduziert sich in diesem Aufsatz auf die Aussage, dass es vor dem Hintergrund des Treibhauseffektes sinnvoll wäre, die Co2 erzeugenden Prozesse in einem Hochofen unter die Lupe zu nehmen. Das anthropogene Co2 als Ursache für den Klimawandel ist also nicht das Ergebnis, sondern die Prämisse dieser Ausarbeitung. Und ein Verfahrenstechniker für Stahlerzeugung ist im übrigen auch kein Klimawissenschaftler.

Damit liegt die Unfug-Latte schon hoch, aber Powell überspringt sie noch mühelos. Er legt eine Beweisführung vor, mit der er innerhalb seiner Studie unbeabsichtigt nachweist, dass auch die Plattentektonik und Kontinentalverschiebung menschgemacht ist.

Was übrigens auch interessant ist: Im Vorwort beider „Studien“ - und übrigens auch im Vorwort einer Studie der Humbold-Universität zur Ausbreitung von Corona durch Nicht-Gerimpfte - schreiben die Autoren, dass das Ziel ihrer Studien sei, Argumente für die öffentliche Diskussion zu liefern. Noch deutlicher kann man es doch gar nicht zum Ausdruck bringen, dass es sich genau nicht um wissenschaftliche Ausarbeitungen handelt, die eine ergebnisoffen betriebene Forschung zum Gegenstand haben!

Und Du postest hier derartigen Schwachsinn, spielst Dich auf, als hättest Du die Weisheit mit dem Löffel gefressen und hast regelmäßig noch nicht mal das, was Du irgendwo als sogenannte Fakten aufschnappst, selbst nachgelesen. Was bleibt denn von Deiner tollen Erkenntnis zum Klimawandel, wenn man Deine Idioten-und-Verbrecher-Rhetorik, und den pseudowissenschaftlichen Junk abzieht? Dein subjektives Gefühl, dass die Sommer immer wärmer werden und Deine Schwärmerei für Typen wie Lesch, mehr nicht.

Nein, es ist nicht möglich, mit Dir zu diskutieren, weil Du nur blödes Geschwurbel wie „wer den relevanten Stand der Forschung nicht akzeptiert, ist ein Idiot“ zustande bringst. Das ist eine Killerphrase ohne jeden Gehalt. Ganz einfach: Weil es zwei Forschungsgegenstände gibt: Den Klimawandel einerseits und dem menschlichen Einfluss darauf andererseits. Und es ist diese vermeintlich kleine sprachliche Unsauberkeit, die aus Wissenschaft Ideologie macht.

Wissenschaftlich korrekt wäre es, beides sehr sorgfältig voneinander zu trennen. Einfach mal die Annahme: Ja, es gibt einen bedrohlichen Klimawandel und wir Menschen können ihn nicht beeinflussen. Auch dann müssen wir uns etwas einfallen lassen, wenn wir überleben wollen. Gut möglich, dass wir dann eine Menge Energie und Wirtschaftsleistung brauchen, um uns dem entgegen stellen zu können.

Die wir dank Deiner politischen Linie dann nicht mehr haben werden. Der Idiot, der alles unverdaut nachplappert, was sich für ihn gut anhört, bist Du. Kann durchaus sein, dass Du auch der Verbrecher bist, der künftigen Generationen die Lebensgrundlagen entzieht. Aus meiner Sicht ist es sogar sehr wahrscheinlich so. Und selbst, wenn es nicht so wäre, dann wäre es reines Glück und nicht Dein Verdienst.

Heute, in einer Zeit die man völlig zu recht die postfaktische nennt, kommen aus allen Ecken Kreaturen hervor, die ihren persönlichen Glauben als der wissenschaftlichen Erkenntnis gleichberechtigt betrachten. Und sie finden Anhänger. Natürlich tun sie das, denn die Fakten sind aktuell leider nicht sehr bequem.

Erstaunlich finde ich persönlich, dass sich unter deren Opfern auch Solche finden, die es aufgrund ihrer intellektuellen Kompetenz besser wissen müssten. Oder wenigstens könnten. Du zum Beispiel.

Vielen Dank. Lass Dir von der Kreatur gesagt sein, dass Du ein für Ideologen nützlicher Schwachkopf bist.

Du bist doch derjenige, der mangels jeglicher eigener Kompetenz darauf angewiesen ist, Anhänger von irgendwem zu sein. Und es hätte Dir in der Diskussion seinerzeit auffallen können, dass ich kein Anhänger irgendwelcher Kreaturen bin. Aber einem linksverstrahlten Gehirn scheint der Gedanke fremd zu sein, dass man sich auch unabhängig seine eigenen Gedanken machen kann.

Ich nenne als Beispiel meine seinerzeit sehr ausführlich dargestellten Gedanken zu den Klimasimulationsrechnungen. Das war keine Eingebung irgendwelcher Kreaturen, sondern eigene Erfahrung mit numerischen Simulationsverfahren, gewürzt mit ein paar wenigen und einfachen Basics der Thermodynamik. Damit konntest Du überhaupt nichts anfangen. Das heißt, Du bist nicht einmal imstande, zwischen Wissenschaft im Sinne von Forschung und der Anwendung gesicherten physikalischen Wissens zu unterscheiden.

Damit lässt sich Deiner Einlassung nur entgegen halten, dass Du keinerlei Basis hast, derartige vermeintlich kluge Sprüche zu klopfen, weil Du einfach keinen blassen Schimmer hast, wovon Du eigentlich redest.

Du hast wirklich null eigene Beurteilungskompetenz und bist damit hirnloser Anhänger irgendwelcher Leute, die auf Dich wie echte Wissenschaftler wirken und Dir dabei ihre Ideologie als Wissenschaft verkaufen. Du verhältst Dich damit maximal blöde.

Du stinkst mir, weil Du keine Ahnung hast, aber eine unumstößliche faktenresistente Meinung. Faktenresistent deswegen, weil Dir bereits die Kompetenz zur Bewertung von Fakten und damit zur eigenen Meinungsbildung fehlt. So etwas brauchen die Ideologen, und das haben sie überreichlich hier gefunden. Auch in Dir. Ein Grund, warum ich hier bald die Biege machen werde. Ich will keiner Gemeinschaft von hirnlosen Nachbetern und Mitläufern angehören. Das ist nämlich die große Transformation, die in Deutschland bereits stattgefunden hat. Zum zweiten Mal.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.670
Alles Andere ist ja unsinnig. In dem Fall könnte jeder Bürger eines sehr kleinen Landes ja CO2 ausstossen wie es nur geht, und es wäre noch total prima.
So ist das auch. Stellen wir uns einmal hypothetisch eine sehr kleine Nation vor und nennen sie Millionärien. Dort leben Hollywoodstars und z.B. dieser US-Präsidentschaftskandidat, der den Klimafilm gedreht hat, der Name ist mir gerade entfallen, insgesamt, mit Dienerschaft, so etwa eine Million Leute. Diese Million Leute verbrennt Energie und erzeugt CO2 bis der Arzt kommt und finanziert "zum Ausgleich" irgendwelche Projekte, zum Beispiel Hibiskusbaumplantagen in Pakistan oder etwas ähnlich sinnloses. Ist das schlimm für das Klima? Nein. Das ist nur eine Million Leute. Wenn sie wollen, können sie sogar dafür bezahlen, daß irgendwo tatsächlich Energie gespart wird. Das wäre sogar wirtschaftlich. Es wäre sinnvoll, da Energie zu sparen, wo es am billigsten ist, aber das müßte man weltweit aufziehen, und das wird nie passieren. Alles andere, daß die Exkandidat auf einer riesigen Farm hockt und drei Bildschrime auf seinem Schreibtisch gleichzeitig laufen hat, ist eine ethisch-moralische Frage, die das Klima nicht juckt.

Und jetzt habe ich gerade Klimaschutz diskutiert, obwohl ich von der Anthropogenität des Klimawandels überhaupt nicht überzeugt bin. Das ist ganz einfach.

Übrigens ist es ganz unwichtig, wer am Klimawandel schuld ist. Angenommen es gibt ihn, er ist schädlich und er ist reversibel, dann könnte es sinn voll sein zu handeln, auch wenn er ein natürliches Phänomen sein sollte (was ich eher glaube).
 

Nachbar

Ritter Kadosch
20. Februar 2011
5.039
Übrigens ist es ganz unwichtig, wer am Klimawandel schuld ist. Angenommen es gibt ihn, er ist schädlich und er ist reversibel, dann könnte es sinn voll sein zu handeln, auch wenn er ein natürliches Phänomen sein sollte (was ich eher glaube).
Lieber Jäger, da es sich beim vom Menschen verursachten Klimawandel eben nicht um eine Frage des Glaubens handelt, sondern um eine wissenschaftlich gefestigte Tatsache, genau wie die Irreversibilität desselben, wird's eben schwierig.mit einer Diskussion.
Natürlich kann ich mein Altöl bequem in einen Fluss kippen wenn ich daran glaube, dass das nicht problematisch ist. Und ich kann völlig sorgenfrei im Schulunterricht die Evolutionstheorie auslassen wenn ich daran glaube, dass Gott die Dinosaurierknochen im Erdreich platziert hat um die Menschen zu prüfen. Alles easy.

Dein Millionärien sollte sich übrigens eine ordentliche Security zulegen, aber die kann es sich ja auch leisten.
Reiche bald für 16 Prozent der globalen Treibhausgase verantwortlich (Süddeutsche)


Ich finde es putzig, dass genau Diejenigen, die sich aktuell gegen dringend notwendige Veränderungen stemmen, auch diejenigen sind, die damit eine deutlich dramatischere Veränderung herbeiführen. Die Position der weitgehenden Ignoranz, die im Bundestag durch die AfD-Fraktion repräsentiert wird, ist genau so klug, wie das stetig häufiger und stärker werdende Pochen im Zahn gemütlich aussitzen zu wollen oder zu meinen, das plötzliche metallische Klackern im Motor ginge schon wieder weg wenn man einfach weiter fährt.

Da ich mich meiner statistischen Lebenserwartung nähere und keine Kinder habe, bin ich in dieser Frage nicht mehr sonderlich emotional. Es ist eben wie's ist. Selbst die meisten Führerscheinneulinge finden ein Auto mit viel Leistung cooler als eines mit wenig, und im TV laufen reihenweise Dokus über Kreuzfahrtschiffe. Deshalb quält es mich auch nicht mehr doll, dass ich selbst ein kleiner Verbrecher bin. Und deshalb belasse ich es mit diesem Beitrag jetzt auch.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.734
Mich macht vor allem bei diesem Thema betroffen das die Menschheit wirklich was ändern und tun muß. Verhindern tun das sowohl die
Leute die NICHTS tun. SO richtig schlimm machen es aus meiner Sicht die Ideologen die mit Macht alles in eine falsche und nicht tragbare Richtung drücken.
Die ganze Diskussion darf man nicht mit einem vernagelten Ideologen führen, Tätern sollte man keine Bühne geben.
Die Menschheit muß extrem dringend aus der Verbrennung fossiler Energieträger raus. Punkt. Keine Alternative. Wer das immer noch nicht kapiert hat, ist ein Idiot. Und wer es kapiert hat, was weiß Gott nicht schwer ist, und den es aus unterschiedlichsten Gründen nicht kümmert, ist ein Verbrecher.

Mich macht diese Hybris immer betroffen die einem vor allem von Menschen entgegenschlägt die selber wirklich nichts zu einer Lösung beitragen wollen und können. Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, sich auf die Straße kleben und andere anschreien ist sehr löblich, hilft aber defakto der Menschheit nichts.

Natürlich gibt es jede Menge denkbare Alternativen, zum Beispiel:
* Man könnte das CO2 und andere Treibhausgase aus der Luft Filtern und z.B. im Boden bzw. Untergrund Lagern oder etwa daraus produzieren
* Man könnte die Verbrennung soweit filtern und optimieren das keine Treibhausgase mehr freigesetzt werden

In beiden Fällen kann man munter weiter verbrennen ohne Folgen für das Klima.

Natürlich geht es nicht allein um fossile Brennstoffe.
* die Verbrennung von allem möglichen Zeug setzt Treibhausgase frei auch welches das nicht fossil ist

Ein Regent, der die Zukunft seines Landes weiterhin auf den Export fossiler Energieträger aufzubauen probiert, handelt kurzsichtig. Wie üblich zumeist aus egoistischen Motiven. Aber der Klimawandel wird Jahr für Jahr spürbarer und entsprechend wächst der Handlungsdruck auf die Regierungen. Gas, Öl und Kohle werden zwar weiterhin benötigt, wir Deutsche bekommen das ja aktuell zu spüren, aber nichtsdestotrotz sind diese Rohstoffe als zentrale Einnahmequelle ein Auslaufmodell.

Leider machen wir mit all diesen Dingen auch noch reichlich anderes ausser nur verbrennen.


In Zeiten einer globalen Bedrohung müssen sich die Interessen eines Landes zwangsläufig dem Interesse der Menschheit annähern. Und das Interesse der Menschheit ist, genau wie beim Individuum, das Überleben. Momentan sind die Schläge noch nicht gar so arg, insbesondere noch nicht bei den zentralen Verursachern, also den Industrienationen. Zwar erleben in Deutschland beispielsweise alle Betriebe die irgendetwas mit dem Bauen von Brunnen zu tun haben einen absoluten Boom, aber das merkt ja kaum jemand. Und nun wird es Gott sei Dank auch erstmal wieder kälter.

Man sollte da mal genau nachsehen wo und wie Wasser verbraucht wird.
Wie das Umsteigen vom großen Verbrauch fossiler Brennstoffen auf eben so hohen Verbraucht(!) seltener Erden irgendwie gut für den Planeten sein soll
ist an denkende Menschen schon schwer vermittelbar, die unglaublichen Wasserverbräuche der nachgelagerten Industrie zu leugnen ist kriminell.

Ein Idiot ist eine unfähige, nicht mitdenkende Person ein Dummkopf. Dumm und in diesem Fall kriminell ist es, denke ich, ohne selbst Ahnung der Details zu haben anderen vorschreiben zu wollen was sie machen MÜSSEN.

Aus meiner Sicht sind die größten Verbrechen in unserer Zeit, den Klimawandel für politische Ziele zu missbrauchen und eine ergebnisoffene Lösungssuche zu verhindern!

Achso natürlich. Es ist aus meiner Sicht nicht zu akzeptieren das genau diese Ideologen den Tot von millionen von Menschen billigend in Kauf zu nehmen nur um Ihre Ideologie durchzudrücken. Das passiert aktuell in unserem Land und auch global.
Eine nicht funktionierende Lösung hilft niemandem.
Eine Industrienation, mit dem Potential eine echte Lösung zu finden, zu ruinieren hilft niemandem.
 
Zuletzt bearbeitet:

MatScientist

Groß-Pontifex
21. März 2014
2.876
Lieber Jäger, da es sich beim vom Menschen verursachten Klimawandel eben nicht um eine Frage des Glaubens handelt, sondern um eine wissenschaftlich gefestigte Tatsache, genau wie die Irreversibilität desselben, wird's eben schwierig.mit einer Diskussion.

Laut Klimasekte kommt der Klimawandel ja von anthropogenem CO2, und wenn der dann irreversibel sein soll, frag ich mich, wie die Erde es vor abermillionen Jahren selbsttätig geschafft hat, den Co2 Gehalt drastisch zu reduzieren.

Phanerozoic_Carbon_Dioxide.png

Das ging komischerweise ohne Menschlein, die sich gegenseitig Kohle abgenommen haben für CO2 Zertifikate.

Die co2 Zertifikate kann man übrigens bei denen kaufen, die den Weltklimabericht rausgeben. Interessenskonflikte natürlich trotzdem ausgeschlossen, eh klar.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.239
Ich finde es putzig, dass genau Diejenigen, die sich aktuell gegen dringend notwendige Veränderungen stemmen, auch diejenigen sind, die damit eine deutlich dramatischere Veränderung herbeiführen. Die Position der weitgehenden Ignoranz, die im Bundestag durch die AfD-Fraktion repräsentiert wird, ist genau so klug, wie das stetig häufiger und stärker werdende Pochen im Zahn gemütlich aussitzen zu wollen oder zu meinen, das plötzliche metallische Klackern im Motor ginge schon wieder weg wenn man einfach weiter fährt.

Interessanter Gedanke. Selbstverständlich trägt die machtloseste Partei Deutschlands, die nirgendwo Regierungsverantwortung trägt und deren Anträge grundsätzlich und unabhängig vom Inhalt abgelehnt werden, die Schuld.

Ich komme mal gerne zurück auf diese Debatte im Bundestag:


Es geht um den Antrag der AfD, Deutschland möge sich an der internationalen Forschung zu Reaktoren der 4. Generation beteiligen. Interessant dabei die Reden von Dr. Götz Frömming, AfD zur Begründung dieses Antrags, damit man weiß, worum es geht, und insbesondere die Rede von Sylvia Kotting-Uhl, Bündnis 90/Grüne.

Den Ausspruch von Kotting-Uhl „Grundlast ist ja sowas von gestern!“ und ihr Gerede von der spannenden angebotsbezogenen Stromversorgung würde ich als Paradebeispiel von Ignoranz betrachten. Ebenso das Unterbinden von Forschung, also von Wissenserwerb. Und, um es mit Deinen Worten zu sagen, putzig auch, dass unsere heutige prekär-verzweifelte Lage in Sachen Energieversorgung mit den wahrscheinlich unvermeidlichen Einschnitten auf genau diese fortgesetzte Ignoranz von Grün zurückzuführen ist.

Aber völlig klar, die AfD war‘s.

Auf einen Aspekt sei auch hingewiesen: Forschung darf also in unserer grünen Republik nur auf Gebieten betrieben werden, die Grün genehm sind. So viel zur ach so freien Wissenschaft. Na, da kriegt doch der übliche Ruf „Follow the science!“ gleich das richtige Geschmäckle.

Man kann es verallgemeinern: Im Land der Dichter und Denker wird mittlerweile nur noch das gedichtet und gedacht, was den Grünen, denen Grundlast egal ist, genehm ist. Ganz tolle Aussichten für uns als ehemaligen Hochtechnologiestandort in spe.

Grüne Energiepolitik führt also dazu, dass wir für die Freiheit frieren dürfen. Geben wir mal Cem Özdemir noch ein paar Jahre als Landwirtschaftsminister. Bestimmt werden wir dann auch wieder eine Tussi vom Schlage Kotting-Uhl von der spannenden, angebotsbezogenen Nahrungsmittelversorgung schwärmen hören und noch ein paar Jahre später dürfen wir dann für irgend eine blöde politische Parole hungern.

Und auch daran wird dann die AfD schuld sein.
 

MatScientist

Groß-Pontifex
21. März 2014
2.876
Interessanter Gedanke. Selbstverständlich trägt die machtloseste Partei Deutschlands, die nirgendwo Regierungsverantwortung trägt und deren Anträge grundsätzlich und unabhängig vom Inhalt abgelehnt werden, die Schuld.

Ich komme mal gerne zurück auf diese Debatte im Bundestag:


Es geht um den Antrag der AfD, Deutschland möge sich an der internationalen Forschung zu Reaktoren der 4. Generation beteiligen. Interessant dabei die Reden von Dr. Götz Frömming, AfD zur Begründung dieses Antrags, damit man weiß, worum es geht, und insbesondere die Rede von Sylvia Kotting-Uhl, Bündnis 90/Grüne.

Den Ausspruch von Kotting-Uhl „Grundlast ist ja sowas von gestern!“ und ihr Gerede von der spannenden angebotsbezogenen Stromversorgung würde ich als Paradebeispiel von Ignoranz betrachten. Ebenso das Unterbinden von Forschung, also von Wissenserwerb. Und, um es mit Deinen Worten zu sagen, putzig auch, dass unsere heutige prekär-verzweifelte Lage in Sachen Energieversorgung mit den wahrscheinlich unvermeidlichen Einschnitten auf genau diese fortgesetzte Ignoranz von Grün zurückzuführen ist.

Aber völlig klar, die AfD war‘s.

Auf einen Aspekt sei auch hingewiesen: Forschung darf also in unserer grünen Republik nur auf Gebieten betrieben werden, die Grün genehm sind. So viel zur ach so freien Wissenschaft. Na, da kriegt doch der übliche Ruf „Follow the science!“ gleich das richtige Geschmäckle.

Man kann es verallgemeinern: Im Land der Dichter und Denker wird mittlerweile nur noch das gedichtet und gedacht, was den Grünen, denen Grundlast egal ist, genehm ist. Ganz tolle Aussichten für uns als ehemaligen Hochtechnologiestandort in spe.

Grüne Energiepolitik führt also dazu, dass wir für die Freiheit frieren dürfen. Geben wir mal Cem Özdemir noch ein paar Jahre als Landwirtschaftsminister. Bestimmt werden wir dann auch wieder eine Tussi vom Schlage Kotting-Uhl von der spannenden, angebotsbezogenen Nahrungsmittelversorgung schwärmen hören und noch ein paar Jahre später dürfen wir dann für irgend eine blöde politische Parole hungern.

Und auch daran wird dann die AfD schuld sein.
ahja, da hammas ja.

Die Grünen-Tussi sagts:
Angebotsorientiert und nicht mehr Nachfrageorientiert soll der Strommarkt funktionieren.

Also immer nur dann brennt die Glühbirne, wenn sich das Windrädchen dreht.

Na passt, genau das hab ich mir gedacht, dass maximal sowas deren "Plan" sein kann!
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.239
Ich finde es putzig, dass genau Diejenigen, die sich aktuell gegen dringend notwendige Veränderungen stemmen, auch diejenigen sind, die damit eine deutlich dramatischere Veränderung herbeiführen. Die Position der weitgehenden Ignoranz, die im Bundestag durch die AfD-Fraktion repräsentiert wird, ist genau so klug, wie das stetig häufiger und stärker werdende Pochen im Zahn gemütlich aussitzen zu wollen oder zu meinen, das plötzliche metallische Klackern im Motor ginge schon wieder weg wenn man einfach weiter fährt.

Abgesehen davon, dass Du, wie gezeigt, die Rolle und Verantwortlichkeit der AfD krass falsch darstellst: Viel wichtiger noch ist, dass selbst, wenn Du dies unterlassen hättest, Deine Ausführungen nichts als Geschwätz, nichts als Propaganda blieben. Die will ich nicht unkommentiert lassen.

Wie üblich drückst Du Dich in Worthülsen aus, die schwer zu diskutieren sind, da sie keinerlei Substanz haben. „Dringend notwendige Veränderungen.“ Welche Veränderungen genau? Warum notwendig? Warum dringend? Also konkret: Wann ist eine Veränderung eigentlich notwendig und zulässig?

- Wenn es der Sache nach erforderlich ist, Veränderungen zu durchzuführen.
Es muss ein Grund dafür bestehen. Als Begründung leierst Du Deine kleine Gebetsmühle vom „gefestigten Stand der Wissenschaft“, über den Du nicht in der Lage bist, zu diskutieren, sondern lieber anderen die Kompetenz absprichst, einfache physikalische Gesetzmäßigkeiten anzuwenden.

- Wenn die ins Auge gefasste Veränderung geeignet ist, das Ziel zu erreichen.
Selbst die dringenste Notwendigkeit für Maßnahmen rechtfertigt keine Maßnahmen, die schwachsinnig oder kontraproduktiv sind. Eine Frage, um die Du Dich herumdrückst.

- Wenn es keine anderen, besser geeigneten Veränderungen als die ins Auge gefasste gibt.
Auch um diese Frage drückst Du Dich herum. Aber natürlich hätte es z.B. Sinnvolleres gegeben, als von der Verbrennung fossiler Kohle auf die Verbrennung fossilen Erdgases umzusteigen, um Co2 zu sparen. Nur sind hier wieder mal die Grünen die Blockierer - aus Ideologie- und Glaubensgründen.

- Die Veränderung muss angemessen und verhältnismäßig sein.
Klar, Du kannst eine Katze schnell und effektiv von ihren Flöhen befreien, indem Du sie in einen Verbrennungsofen wirfst. Wir können auch heute Selbstmord begehen in der Hoffnung, das es deswegen künftigen Generationen besser geht … die Frage wäre nur, wo diese dann herkommen sollen.

- Die Wirksamkeit und die weiteren Auswirkungen der Veränderung müssen überwacht werden.
- Unwirksame oder schädliche Veränderungen müssen beendet werden.
Ich habe es nicht selbst geprüft, aber es gibt Aussagen, dass die angeblich neu, angeblich im Zuge des Klimawandels entstandenen Dürregebiete in Deutschland angeblich ziemlich präzise mit der Dichte der dort aufgestellten Windräder korrelliert. Wäre dies so, dann wäre das genau so ein Fall.

Das, was ich da gerade umrissen habe, haben mir keine Kreaturen zugeflüstert. Du findest dieses Konzept nicht nur z.B. bei den Juristen bei der Beurteilung von Grundrechtsfragen. Es ist auch der Wesenskern jeder Norm zur Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit und Umweltschutz usw. Es sind einfach ein paar Grundregeln für methodisches Arbeiten.

Wie Du siehst, gäbe es sehr viel und vielschichtigen Kritik- und Diskussionsstoff, den Du versuchst, pauschal und unisono mit ein bisschen nichtssagendem Wortmüll abzutun. Und darüber hinaus die Leute, die Bedenken gegen den blinden, von jeder Methodik befreiten Aktivismus zur Sprache bringen, als „Ignoranten“ verunglimpfst. Du hältst doch gerne Vorträge über Demokratie. Vielleicht solltest Du Dich mal damit wirklich beschäftigen, was eine Demokratie ausmacht?

Warum eigentlich diese Verweigerungshaltung, wenn doch diese „dringend notwendigen Veränderungen“ mit all ihren hier umrissenen Implikationen so simpel sind wie ein schmerzender Zahn oder ein klappernder Motor?Ja wenn das alles so einfach ist, dann müsste die aktivistische Seite doch gar nichts zu befürchten und jede Diskussion mit Bravour bestehen?

Warum versucht die aktivistische Seite mit allen Mitteln, die Diskussion zu unterbinden, die sogenannten Gegner zu diffamieren und so schnell es geht, vollendete und unumkehrbare Tatsachen zu schaffen? Warum arbeitet sie auf allen Gebieten chaotisch und nicht methodisch? Hat sie gar kein Interesse, die vorgeblichen Ziele zu erreichen? Worum geht es ihr?

Es gibt nur eine Erklärung, die logisch passt: Die Veränderung selbst ist das fest stehende Ziel, das auch dann fest stünde, wenn es keinen Klimawandel gäbe. Ideologie eben. Und dies nährt erst recht jeden Zweifel, ob diese Veränderungen wirklich so „dringend und notwendig“ sind.

Du solltest Dir mal an die eigene Nase fassen, wer sich hier eigentlich willig vor den Karren irgerndwelcher Kreaturen hat spannen lassen.
 

MatScientist

Groß-Pontifex
21. März 2014
2.876

Größter Rotzartikel bisher heuer, danke dafür.

"Wie sich klimaneutral leben ließe, hat die wachstumskritische Degrowth-Bewegung liebevoll beschrieben: Man würde nur noch regionale und saisonale Produkte nutzen, könnte Freunde treffen, notwendige Reparaturen selbst vornehmen und Kleider nähen. Die meisten Gebrauchsgegenstände würde man mit den Nachbarn teilen, zum Beispiel Rasenmäher, Bohrmaschinen, Spielzeuge oder Bücher."

"
Viele Klimaaktivisten spüren, dass der Abschied vom Kapitalismus schwierig wird. Greta Thunberg wurde kürzlich von einem Anhänger gefragt, wie denn das künftige System aussehen soll. „Ich weiß es nicht“, antwortete sie. „Es wurde bisher noch nicht erfunden.“


"Banken werden ebenfalls weitgehend obsolet, denn Kredite lassen sich nur zurückzahlen, wenn die Wirtschaft wächst. In einer klimaneutralen Wirtschaft würde niemand hungern – aber Millionen von Arbeitnehmern müssten sich umorientieren. Investmentbanker oder Flugbegleiter wären überflüssig, dafür würden aber sehr viel mehr Arbeitskräfte in der ökologischen Landwirtschaft und auch in den Wäldern benötigt, um die Folgen der Klimakrise zu lindern."
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.734

Größter Rotzartikel bisher heuer, danke dafür.

"Wie sich klimaneutral leben ließe, hat die wachstumskritische Degrowth-Bewegung liebevoll beschrieben: Man würde nur noch regionale und saisonale Produkte nutzen, könnte Freunde treffen, notwendige Reparaturen selbst vornehmen und Kleider nähen. Die meisten Gebrauchsgegenstände würde man mit den Nachbarn teilen, zum Beispiel Rasenmäher, Bohrmaschinen, Spielzeuge oder Bücher."

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Viele Klimaaktivisten spüren, dass der Abschied vom Kapitalismus schwierig wird. Greta Thunberg wurde kürzlich von einem Anhänger gefragt, wie denn das künftige System aussehen soll. „Ich weiß es nicht“, antwortete sie. „Es wurde bisher noch nicht erfunden.“


"Banken werden ebenfalls weitgehend obsolet, denn Kredite lassen sich nur zurückzahlen, wenn die Wirtschaft wächst. In einer klimaneutralen Wirtschaft würde niemand hungern – aber Millionen von Arbeitnehmern müssten sich umorientieren. Investmentbanker oder Flugbegleiter wären überflüssig, dafür würden aber sehr viel mehr Arbeitskräfte in der ökologischen Landwirtschaft und auch in den Wäldern benötigt, um die Folgen der Klimakrise zu lindern."

Ich habe das dringende Gefühl das diese urbanen Dekadenzmenschen zu einer Zeit zurück wollen die es nie gab.
In keinem anderen Sektor wurden so viele Arbeitsplätze eingespart wie bei der Landwirtschaft. WO sind die vielen Demonstranten die gerne Knecht sein wollen?
Das war garnicht so schön als man im Mangel ums Überleben kämpfen mußte und eigentlich haben da auch alle viel mehr gearbeitet als heute :roll:

Ansonsten wird hier implizit billigend in Kauf genommen das Millionen Menschen verhungern. Nur eben anderswo, ist ja egal.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.239
Ein kleines Streiflicht aus den letzten Tagen, fernab vom großen Tagesgeschehen:

Unsere älteste Verwandte, eine rüstige und unternehmungslustige, mittlerweile 87 jährige Dame, schrieb uns, dass sie alle sämtliche, seit Ewigkeiten bestehenden Vereinsmitgliedschaften gekündigt hat, um sich die Gasabschläge noch leisten zu können.

Wir sind also laut links-grünem Mantra ein wohlhabendes, freies Land, in dem man gut und gerne lebt. So gut, dass eine alte Dame, die ihr Leben lang gearbeitet hat, sich unter anderem plötzlich nicht mehr das Singen in ihrem geliebten Verein leisten kann. Wie Gauck schon sagte, ist es ja auch nicht schlimm, wenn man mal einige Jahre auf seine Lebensfreude verzichten muss. Das ist nämlich für einen guten Zweck: Damit unsere Politeska schön weiter ihre verantwortungslose Wurstelei weiter betreiben kann.
 

dodo

Geheimer Meister
22. Oktober 2021
443
Ein kleines Streiflicht aus den letzten Tagen, fernab vom großen Tagesgeschehen:

Unsere älteste Verwandte, eine rüstige und unternehmungslustige, mittlerweile 87 jährige Dame, schrieb uns, dass sie alle sämtliche, seit Ewigkeiten bestehenden Vereinsmitgliedschaften gekündigt hat, um sich die Gasabschläge noch leisten zu können.

Wir sind also laut links-grünem Mantra ein wohlhabendes, freies Land, in dem man gut und gerne lebt. So gut, dass eine alte Dame, die ihr Leben lang gearbeitet hat, sich unter anderem plötzlich nicht mehr das Singen in ihrem geliebten Verein leisten kann. Wie Gauck schon sagte, ist es ja auch nicht schlimm, wenn man mal einige Jahre auf seine Lebensfreude verzichten muss. Das ist nämlich für einen guten Zweck: Damit unsere Politeska schön weiter ihre verantwortungslose Wurstelei weiter betreiben kann.
Wer htte das gedacht; wir sind einer Meinung!
 

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