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Zeit in der ich nicht "gechippt" bin...

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.803
Eine gute Gelegenheit, Führungsstärke zu zeigen und den Gouverneuren zu zeigen, wo es langgeht. Oder zum Golfspielen halt.
 

CHR1S

Meister vom Königlichen Gewölbe
21. Juni 2016
1.424
Gleiches zu vergleichen macht da eher wenig Sinn
Das verstehe ich nicht. Vielleicht hab ich da einen Denkfehler drin, aber wenn ich mir zb. ein Auto kaufen will dann vergleiche ich doch Autos mit Autos und nicht mit Traktoren, Flugzeugen, bussen oder Lastkraftwägen. D.h ich vergleiche da dann doch gleiches mit gleichem, nur eben anderen variationen innerhalb dessen.
 

ElfterSeptember

Meister vom Königlichen Gewölbe
9. August 2012
1.380
Ja aber vergleichst du nicht verschiedene Autos? Ob für dich vielleicht eher ein Kleinwagen für die Stadt reicht oder doch ein SUV? Du vergleichst ja nicht einen weißen Nissan Qashqai mit einem weißen Nissan Qashqai.
Unterschiede sollten schon für einen Vergleich gegeben sein.

So muss malochen 🙃✌️
 

CHR1S

Meister vom Königlichen Gewölbe
21. Juni 2016
1.424
Im Prinzip schon, allerdings gibt es auch bei weißen Nissan Qashqai´s unterschiede. Ob jetzt in der Ausstattung oder der KM zahl. Mir ist schon klar dass der Autovergleich extrem hinkt, allerdings ist es nach meiner Meinung schon so dass es auch lohnt gleiches zu vergleichen da es eben da oftmals auch unterschiede gibt. Ob das jetzt Äpfel, oder Autos oder eben Viren sind.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.803
Einer der drei weißen Nissans könnte auch ein Montagsauto sein. Wir vergleichen ständig Dinge, deren Unterschiede nicht offensichtlich sind - wir vergleichen aber auch Äpfel mit Birnen gerade auf ihre nicht offensichtlichen Unterschiede, wie ihren Nährwert.
 

ElfterSeptember

Meister vom Königlichen Gewölbe
9. August 2012
1.380
Wir sehen, bei Vergleichen gibt es nicht wirklich ein Richtig und ein falsch.
In einer Art lässt sich alles vergleichen.
Außer man vergleicht z.B. etwas Absurdes, wie die Temperatur von gestern und die von draußen.

Eigentlich wollte ich auch nur damit ausdrücken, dass sich Coronaviren und Influenzaviren meiner Meinung nach sogar sehr gut vergleichen lassen. Wenn da aber jemand anderer Meinung ist, ist das auch völlig ok für mich.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.883
Nicht ganz einfach in einem System wie den USA (vereinigte Staaten) das einer Person in die Schuhe zu schieben.
Doch, das sehen wir doch. Die Presse macht das bisher sehr gut [...]
Ich weiß wirklich nicht was da alles zusammenkommen muß, im Hirn und im Charakter, um letztlich solch einen umfänglichen Stuss in ein Texteingabefeld zu tippen wie ihr Beiden es zu meiner ehrlichen Verblüffung fertig bringt.

Selbstverständlich ist Trump nicht an sämtlichen Coronatoten schuld. Aber an der Katastrophe in den USA, die gerade so richtig grausam Fahrt aufnimmt, ist er es im Wesentlichen allein. Dieser eine Mann, allein.

Erst hat er Corona geleugnet, dann deren Gefährlichkeit, dann deren Beständigkeit, und dann die Möglichkeit einer zweiten Welle.
Er hat keinerlei entschlossene Maßnahmen ergriffen, abgesehen von einem halbherzigen Einreisestopp aus China und später einem desaströs ausgeführten Einreisestopp aus Europa.
Er hat ohne Unterlass die Empfehlungen des CDC konterkariert.
Er hat seine dummen Anhänger dazu gebracht, keine Masken zu tragen.
Er hat seine dummen Anhänger dazu gebracht, sich fröhlich so zu benehmen als wäre nichts.
Er hat viele verantwortungslose Gouverneure dazu gebracht, ihre Staaten deutlich verfrüht zu öffnen.
Er hat das Testen auf Corona aktiv behindert, weil das ja die Zahl der bekannten Infektionen erhöht hätte.
Er hat den Einkauf von Schutzausrüstung nicht zentral koordiniert, was dazu führte, daß die Staaten sich gegenseitig überbieten mussten.
Er hat republikanische Staaten gegen demokratische ausgespielt, in widerlicher Weise, und dadurch vorhandene Probleme verschärft.
Er hat Covid-19 auch nach Monaten noch mit einer Grippe verglichen, obwohl er es besser wusste.
Er hat massiv Hydroxychloroquin propagiert, das sich später als die Sterberate erhöhend herausstellte.
Er hat, als medizinisch bestversorgte Person der Welt, seine überstandene Krankheit zur weiteren Verharmlosung der Gefahr genutzt.
Letztlich hat er höchstpersönlich noch mit seinen vielen Superspreader-Events für die weitere Verbreitung gesorgt, nachweisbar übrigens.
Und dann hat er sich garnicht mehr dafür interessiert.

Es gibt einen GRUND für über 250.000 Tote in einer hochentwickelten Industrienation! Und dieser Grund hat einen Namen.



Die Vereinigten Staaten haben sich glorreich von einem König losgesagt, herzlichen Glückwunsch und meinen Respekt dazu, aber vielleicht haben sie es doch ein bisschen zu früh getan. Danach nahm nämlich ihr Präsident eine Rolle ein, die zwar nicht in der Machtfülle- aber in der Betrachtung durch das Volk der eines Königs nahe kommt. Man muss sich ja nur die Inthronisation am 20. Januar anschauen... Was der Präsident sagt hat in den USA Gewicht. Insbesondere bei diesem, dem als Reality-TV-Star ein realitätsfernes Image übergestülpt wurde und der einen mächtigen Propagandasender an seiner Seite hat, wodurch, wie man als Bürger so doof sein kann ist mir unverständlich, ein waschechter Personenkult entstanden ist. Auf der Basis hat er sich jeder kritischen Stimme derart brutal und konsequent entledigt, daß einfach niemand mehr da war, um seinen Irrsinn während der Pandemie auch nur ansatzweise zu korrigieren.
Dieser Mann ist schuldig. Nicht an allen Toten, das versteht sich, aber an einem großen Teil davon.

Nicht nur deshalb, und nicht nur aufgrund seines offenen Angriffs auf die Demokratie, sondern obendrein aufgrund vieler weiterer Gründe, wird Donald J. Trump als der bislang schlimmste und verachtenswerteste Präsident in die Geschichte der USA eingehen. Fertig. Brief und Siegel drauf.
 

IchMagMeinStauder

Meister vom Königlichen Gewölbe
6. Februar 2017
1.319
Ich halte die Skull and Bones Präsidenten für problematischer.

Ehre wem Ehre gebührt. Danach kommt meinetwegen Trump.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.611
Es gibt einen GRUND für über 250.000 Tote in einer hochentwickelten Industrienation! Und dieser Grund hat einen Namen.
Das ist imho eine problematische Sicht, da sie sich imho nur auf ein Symptom bezieht. Es gibt imho viele Gründe und Namen für die konkrete Entwicklung. Angefangen mit der Tea Party über Fox News und die durchgeknallten Radiosender bis hin zu QAnon und der Rolle, die große Internetkonzerne aus kommerziellen Gründen bei der Verbreitung des ganzen Schwachsinns spielen usw. usf. - Trump hat das alles imho schön genutzt und befeuert, aber sicher nicht geschaffen. Das gilt imho auch für die Haltung gegenüber Impfungen oder auch Bill Gates generell... Trump ist imho vor allem dadurch relevant gewesen, dass er diese Kräfte einfach hat laufen lassen - vernünftigere Republikaner hätten da wohl stärker aus Gründen irgendwelcher Überzeugungen eingegriffen und moderiert, aber Überzeugungen sind bei Trump denk ich aufgrund von Desinteresse und anderen Prioritäten nicht oder nur rudimentär vorhanden, sodass er eben platt gesagt einfach direkt bei jedem Schwachsinn, der aus den verschiedenen Unterstützer-Ecken kommt, mitmacht...

Das Land steckt imho generell in üblen Schwierigkeiten und wenn man sich das letzte Jahr anschaut wundert es einen nicht, dass viele Prognosen erwarten, dass die Epoche der US-Dominanz bald v.a. durch chinesischen Einfluss zu Ende geht... das ist jetzt etwas krass augedrückt, und ich hoffe, dass es noch nciht ganz so übel ist, wie es teilweise wirkt, aber der Gedanke kam mir in den letzten monaten häufiger, also bzgl. Werken wie bspw. "Why the West rules - for now" von Ian Morris (2010)...
 
Zuletzt bearbeitet:

CHR1S

Meister vom Königlichen Gewölbe
21. Juni 2016
1.424
Die Gründe die dafür sorgten dass Corona so viele Menschen da drüben auf dem Gewissen hat, sollte man aber auch nicht ausser acht lassen, denn die sind es letztendlich die die Grundlage dafür gelegt haben. Dabei sind diese Gründe älter als Corona. Zu nennen wären da zb. das Desaströse Gesundheitssystem, welches Obama zwar versucht hat zu ändern, ihm aber die anderen Gründe wie systemische Korruption und systemischer Rassismus quasi wieder zu nichte gemacht haben. Wenn das Land da wieder rauskommen will, muss es sich gänzlich neu erfinden meiner Meinung nach.

Ein guter Anfang wäre, wenn man das Gesundheits- und Bildungssystem ändern würde, und auch das Wahlsystem.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.611
Die Gründe die dafür sorgten dass Corona so viele Menschen da drüben auf dem Gewissen hat, sollte man aber auch nicht ausser acht lassen, denn die sind es letztendlich die die Grundlage dafür gelegt haben. Dabei sind diese Gründe älter als Corona. Zu nennen wären da zb. das Desaströse Gesundheitssystem, welches Obama zwar versucht hat zu ändern, ihm aber die anderen Gründe wie systemische Korruption und systemischer Rassismus quasi wieder zu nichte gemacht haben. Wenn das Land da wieder rauskommen will, muss es sich gänzlich neu erfinden meiner Meinung nach.

Ein guter Anfang wäre, wenn man das Gesundheits- und Bildungssystem ändern würde, und auch das Wahlsystem.
Auf jeden Fall, Aspekte wie Gesundheitssystem, generell staatliche Sicherungssysteme, aber auch Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten oder Bildungssystem usw. haben ganz unabängig von politischen Einflüssen und Entwicklungen sicher auch eine Rolle gespielt.
 

CHR1S

Meister vom Königlichen Gewölbe
21. Juni 2016
1.424
Da drüben liegt so viel im argen, man weiß gar nicht wo man anfangen soll wollte man das alles aufzählen. Das einzige was ich Trump zu gute halten kann ist, dass er schön aufgedeckt hat was genau da drüben nicht richtig läuft. Quasi die Baustellen offensichtlich gemacht an denen dringend gearbeitet werden muss. Das ist aber auch schon alles was ich "positives" über diesen Menschen sagen kann.

Edit: Positiv in Anführungszeichen, da 250.000 Menschenleben für diese Erkenntnis das ganze schon wieder alles andere als positiv erscheinen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.883
Das ist imho eine problematische Sicht, da sie sich imho nur auf ein Symptom bezieht.
Vorbereitende Faktoren für den erstaunlichen Einfluss den Trump auf Millionen Amerikaner gewinnen konnte gab es viele, da hast Du natürlich recht. Aber nicht nur bleibt Präsident eben Präsident, sondern der Grad des Personenkults ist schon auch aussergewöhnlich. Immerhin hat er gut 70% seiner Wähler davon überzeugt, daß das Ergebnis dieser - gemäß Homeland Security sichersten Wahl der US-Geschichte - auf Betrug basiert. Das muß man erstmal schaffen.
Die Macht die er dadurch errungen hat erklärt die bedingungslose Unterwerfung der Republikanischen Partei, leider inklusive vieler republikanischer Gouverneure, und das Verhalten großer Teile der Bevölkerung gegenüber der Pandemie.

Ein Land muß wenigstens halbwegs als Ganzes funktionieren, um dieses Virus im Zaum zu halten. Leider sind die USA jedoch tief gespalten. Und klar, gespalten waren sie schon lange, aber in einer derartigen Tiefe und Feinschaft sicher nicht seit dem Bürgerkrieg. Auch das ist Trumps Werk. Und er spaltet täglich weiter.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.962
Ich weiß wirklich nicht was da alles zusammenkommen muß, im Hirn und im Charakter, um letztlich solch einen umfänglichen Stuss in ein Texteingabefeld zu tippen wie ihr Beiden es zu meiner ehrlichen Verblüffung fertig bringt.

Und ich möchte mal wissen was für ein ehrloser Mann man sein muß um ständig und immer nur solche persönlichen Ausfälligkeiten zu formulieren.
 
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