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Aliens - Es gibt sie!

William Morris

Ritter Rosenkreuzer
4. Mai 2015
2.758
Ein Gott ist für einen Gottgläubigen einfach da.
Für einen Atheisten ist ein Gott nicht da.

Paradoxie.
Offline tangiert mich das Thema praktisch Null. Hier in Brandenburg sind Gläubige die absoluten Exoten.

Und was du sagst stimmt eben einfach nicht. Gott ist ja für einen Gläubigen schon mal nicht da, das bildet der sich nur ein. Und dann hängt eben ein ganzer Rattenschwanz an Religionsgedöns einfach mit dran.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.575
Und was du sagst stimmt eben einfach nicht. Gott ist ja für einen Gläubigen schon mal nicht da, das bildet der sich nur ein. Und dann hängt eben ein ganzer Rattenschwanz an Religionsgedöns einfach mit dran.

Das sich das ein Gläubiger "nur" einbildet ist eine Unterstellung die Du aus Deinem eigenen Glauben (es gibt keinen GOtt) generierst.
Ob es soetwas wie eine Epiphanie gibt oder nicht und was das dann wäre ist imhO strittig.

Dann das Wort "nur" ist bei einem religiösen Thema interessant. Was ist "nur" eingebildet und wie wirklich kann das werden. Letztlich steht dann die Frage im Raum ob mehrere Menschen sich die gleiche Einbildung teilen können und um was es sich dann bei einer "nur" Einbildung handelt.
 

die Kriegerin

Noachite
19. September 2017
3.290
Und was du sagst stimmt eben einfach nicht. Gott ist ja für einen Gläubigen schon mal nicht da, das bildet der sich nur ein. Und dann hängt eben ein ganzer Rattenschwanz an Religionsgedöns einfach mit dran.
Jetzt erklär mir deine Aussage. Du bist Atheist, da ist deine Aussage völlig falsch.

Andere Frage, wie bringst du den christlichen Gott und die Anunnaki zusammen?
Wer behauptet dass Gott christlich ist? Von den sum. Götter gibt es immer wieder etwas zu lesen, ähnliches Gebilde der Götter gibt es aus Süd-A und Ozeanien, wie auch aus Afrika-
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.877
Zurück zum Thema!
Über Kanada erfolgten Dutzende von Sichtungen nicht identifizierter Flugobjekt durch kommerzielle Piloten und wurden offiziell der Flugaufsicht gemeldet. Tatsächlich werden derartige Vorfälle vor allem deshalb selten überhaupt gemeldet, weil sie bei den beteiligten Piloten einen langjährigen Karriere-Knick bewirken können.

“For most pilots, it’s not worth it,” Williams said. “That’s why I believe that each of these guys saw what they reported.”

Eine Sichtung erfolgte sogar gleich von vier voneinander unabhängigen Flugmannschaften:

By combing through thousands of reports in a government flight incident database, VICE World News has uncovered dozens of recent UFO sightings from Canadian and international airlines.
[...]
Although brief, CADORS cases can still be enigmatic, such as a single-sentence entry from the morning of Oct. 21, 2005, when air traffic controllers “received reports from four (4) aircraft flight crews of a shiny, silver object over Toronto at roughly (30,000 feet), which turned sharply and moved rapidy [sic] to the southeast over Lake Ontario.”
[...]
Others proved more difficult to explain, like a Kalitta Charters Boeing 747 cargo flight that reported “an object flying sporadically, estimated at (60 to 80 thousand feet) and moving at Mach 4,” or four times the speed of sound, as it travelled above the Northwest Territories on its way from New York to Alaska early on April 30, 2018. The fastest known aircraft in the world, the Lockheed SR-71 Blackbird, had a maximum speed of just over Mach 3.3, but was retired by the U.S. in 1999. Doubts were raised about the 747 crew’s ability to measure the object’s speed, but there was no question that they saw something unusual.

Vice: Commercial Airline Pilots Keep Reporting UFOs Over Canada
 

MatScientist

Großer Auserwählter
21. März 2014
1.978
Hat jemand auch schon mal die Videos von diesen Energieportalen gesehen, wo so lila Lichter rauskommen?
 

Zerch

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.635
Danke, Zerch für die Info, ich war da schwach informiert (ich war mal in "Europas härtester Achterbahn" ... brr ... das mache ich nie wieder).
Nichts zu danken, keine Ursache, Giacomo_S.
Seit ich denken kann bin ich luftfahrtbegeistert, aber ich beschäftige mich damit nur noch oberflächlich und muss hier und da öfters nachrecherchieren.
Und Achterbahnen meide ich generell : D

Selbst unbemannte Konstruktionen stoßen schnell an ihre Grenzen.
Richtig, der Masseträgheitseffekt schränkt auch für die Hardware die Möglichkeiten sehr ein.
Besonders empfindlich ist Sensorik, wie beispielsweise eine IMU (inertial measurement unit), welche die Lage im Raum(gyroskop) und das Beschleunigungsverhalten ermittelt.


Sollte es also Objekte geben, die zu solchen Transjektionen fähig sind, ohne sich dabei instantan in Staub aufzulösen: Dann muss es - zwingend, bemannt oder unbemannt - andere Faktoren geben, die dies möglich machen. Eine Beeinflussung der Trägheit, eine Abschirmung der Kräfte, ein lokal verändertes Raumzeit-Gefüge ... alles Dinge, für die wir nicht einmal eine Theorie haben, wie das möglich wäre.
Ja, irgendwie müsste die Masseträgheit neutralisiert werden, oder zumindest lokal ein Bereich geschaffen werden, in dem die bekannten physikalischen Kräfte keine Auswirkung haben, wie vielleicht ein Dimensionswechsel, zumindest partiell.
Manche Leute glauben eher an ein spirituelles Phänomen, anstatt an materielle Objekte wie technologische Maschinen, was diese Problematik elegant beseitigt.

Wie dem auch sei, ich persönlich denke daß es sich um materielle Objekte handelt, welche das Trägheitsproblem in irgendeiner Weise anhand von Technologie lösen oder umgehen. Ich glaube nicht daß alle Entführungsopfer gar lügen oder einfach nur halluzinierten, wenn diese sich an fremdartige Wesen und medizinische Eingriffe in einer materiellen Umgebung erinnern, welche wie aus einem Guß zu bestehen anmutete.
 

Zerch

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.635
Hat jemand auch schon mal die Videos von diesen Energieportalen gesehen, wo so lila Lichter rauskommen?
Meinst Du diese lila- und/oder orangefarbene Verfärbung des Nachthimmels, was in den vergangenen Jahren zunehmend gesichtet wurde?

Es handelt sich dabei um die LEDs riesiger Gewächshäuser, welche den Begriff Lichtverschmutzung neu zu definieren scheinen.
 

die Kriegerin

Noachite
19. September 2017
3.290
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Laut dem Gründer der Website John Greenewald Jr. kämpfe das The Black Vault seit 1996 für die Veröffentlichung des UFO-Archivs. Seit den 80er-Jahren wurden immer wieder stückweise Daten aufgrund eines Gerichtsverfahrens in Zusammenhang mit der Informationsfreiheit öffentlich gemacht.
Ob diese Rasse Aliens, Anunnaki oder sonstwie heißen, entzieht sich meiner Kenntnis, doch irgendwie muss was dran sein. In 1000 od. 2000 Jaren wissen wir mehr.

Kennt ihr K-Pax? Wie von einem fremden Stern“) von Gene Brewer und erzählt die Geschichte eines Mannes, der behauptet, vom etwa 1000 Lichtjahre entfernten Planeten K-PAX in der Nähe des Sternbilds Lyra zu kommen.
 

Popocatepetl

Ritter der ehernen Schlange
27. August 2013
4.189
was haben eigentlich ständig filme und andere phantasieprodukte mit dem thema zu tun ?

kein wunder, daß man im regelfall belächerlt wird, wenn man mal ernsthaft drüber reden will...
 

die Kriegerin

Noachite
19. September 2017
3.290
was haben eigentlich ständig filme und andere phantasieprodukte mit dem thema zu tun ?

kein wunder, daß man im regelfall belächerlt wird, wenn man mal ernsthaft drüber reden will...
Hast du dir diesen Film angeschaut? Eher nein.
Ich bin überzeugt, einige dieser Spezies waren schon hier. Ob sie mit ihren Körper hier überleben bzw. länger hier wohnen könnten - wohl eher nicht. Wir könnten da draußen dies auch nicht -
bei uns hat ein Flachländer schon Atemprobleme, wenn er in ein enges Tal kommt.
 

Popocatepetl

Ritter der ehernen Schlange
27. August 2013
4.189
keine antwort auf meine frage, schade...


halte eine argumentation wie "das universum ist wie in spiel/film/buch" nunmal ähnlich sinnvoll wie z.b. die no-plane theorie.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.575
Es fällt einigen Menschen nunmal schwer sich selbst was vorzustellen das sonst ausserhalb Ihrer Wirklichkeit ist.
Da werden dann Spielfilme (und die Vorstellung anderer) eine schöne Hilfe.

Unsere Vorstellungen von Aliens sind klassisch wirklich eingeschränkt und ... recht naiv.
Es gibt hin und wieder Ausnahmen in der Sci-Fi Literatur wie etwa "The War Against the Chtorr" wo mal eine etwas andere Vorstellung einer Invasion thematisiert wird.

Piupiu NeemNeem Filme sind aber tatsächlich vor allem dazu geeignet nicht mehr ernst genommen zu werden.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.877
Vorab: Ich möchte im Weiteren den Begriff "Alien" jetzt mal insoweit eingrenzen, dass wir hierbei von intelligenten Lebewesen sprechen.

Unsere Vorstellungen von Aliens sind klassisch wirklich eingeschränkt und ... recht naiv.

Wir kennen nur irdisches Leben und nur menschliche Intelligenz. Natürlich sind unsere Vorstellungen von Aliens daher maßgeblich von irdischem Leben und menschlicher Intelligenz geprägt. Ich denke aber schon, dass man eine Reihe von Grundannahmen machen kann, wie Aliens sein sollten. Und zwar nicht allein aufgrund von Analogien zum Menschen, sondern aufgrund von Physik, Chemie aber auch der Entwicklungsgeschichte der Biologie. Denn selbst wenn man nur das vergangene irdische Leben betrachtet, so hat es auch schon ganz schräge Lebewesen gegeben, insbesondere zu bestimmten Zeiten (kambrische Explosion), deren Konzepte sich aber nicht durchgesetzt haben und daher wieder verschwanden.

Erdähnliche Verhältnisse vorausgesetzt (auch dies könnte ich begründen. Ich möchte hier aber nicht zwingend bei "Adam & Eva" anfangen), möchte ich annehmen:

1. Die Aliens müssen in einem Sozialgefüge der Eusozialität leben. (Edward O. Wilson)
2. Die Aliens sind Landwirbeltiere mit Innenskelett und aktiver Lunge.
3. Die Körpergröße entspricht, mit Spielräumen nach oben und unten, in etwa der menschlichen.
4. Die Aliens sind zweibeinige Hominiden mit zwei Armen, feingliedrigen Händen mit opponiertem Daumen und nach vorn ausgerichteten Augen.
5. Die Aliens sind wechselwarm.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.575
Vorab: Ich möchte im Weiteren den Begriff "Alien" jetzt mal insoweit eingrenzen, dass wir hierbei von intelligenten Lebewesen sprechen.



Wir kennen nur irdisches Leben und nur menschliche Intelligenz. Natürlich sind unsere Vorstellungen von Aliens daher maßgeblich von irdischem Leben und menschlicher Intelligenz geprägt. Ich denke aber schon, dass man eine Reihe von Grundannahmen machen kann, wie Aliens sein sollten. Und zwar nicht allein aufgrund von Analogien zum Menschen, sondern aufgrund von Physik, Chemie aber auch der Entwicklungsgeschichte der Biologie. Denn selbst wenn man nur das vergangene irdische Leben betrachtet, so hat es auch schon ganz schräge Lebewesen gegeben, insbesondere zu bestimmten Zeiten (kambrische Explosion), deren Konzepte sich aber nicht durchgesetzt haben und daher wieder verschwanden.

Erdähnliche Verhältnisse vorausgesetzt (auch dies könnte ich begründen. Ich möchte hier aber nicht zwingend bei "Adam & Eva" anfangen), möchte ich annehmen:

1. Die Aliens müssen in einem Sozialgefüge der Eusozialität leben. (Edward O. Wilson)
2. Die Aliens sind Landwirbeltiere mit Innenskelett und aktiver Lunge.
3. Die Körpergröße entspricht, mit Spielräumen nach oben und unten, in etwa der menschlichen.
4. Die Aliens sind zweibeinige Hominiden mit zwei Armen, feingliedrigen Händen mit opponiertem Daumen und nach vorn ausgerichteten Augen.
5. Die Aliens sind wechselwarm.

Das meine ich. Schon ein Körper führt eigentlich recht sicher dazu das sie nicht hier sein können.
Viele Deiner Annahmen halte ich für schlicht zu kurz gedacht. Wir finden auf unserem Planeten immer neue Lebensräume die wir vorher für lebensfeindlich gehalten hätten. Wir sind nichtmal sicher ob es nicht mehr BioChemische Grundlagen geben könnte auf denen Leben entstehen kann (was dann ja auch vollständig anders wäre). ...
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.877
Das meine ich. Schon ein Körper führt eigentlich recht sicher dazu das sie nicht hier sein können.
Viele Deiner Annahmen halte ich für schlicht zu kurz gedacht. Wir finden auf unserem Planeten immer neue Lebensräume die wir vorher für lebensfeindlich gehalten hätten. Wir sind nichtmal sicher ob es nicht mehr BioChemische Grundlagen geben könnte auf denen Leben entstehen kann (was dann ja auch vollständig anders wäre). ...

Erdähnliche Verhältnisse: Kohlenstoffchemie, flüssiges Wasser, Sauerstoff - halte ich für unabdingbar.

Kohlenstoffchemie: Die einzige Chemie, die zu komplexen Verbindungen, C-C, C=C usw. usf. in der Lage ist. Selbst das nächst verwandte Silizium kann zwar Si-Si - Verbindungen bilden, diese sind allerdings höchst instabil. Unter Bedingungen, unter denen die Alkane (C) stabil sind, zerfallen die ihnen analogen Silane (Si) explosionsartig.

Flüssiges Wasser: Das einzig denkbare, universale Lösungsmittel für einen Stoffwechsel. Friert von oben nach unten und nicht umgekehrt. Natürlich kann man sich (sehr niedrige) Temperaturen vorstellen, bei denen unsere Gase flüssig sind. Dann aber sind alle chemischen Reaktionen auf Riesenzeiträume verlangsamt oder finden gar nicht erst statt. Man kann sich Temperaturen vorstellen, bei denen unsere Feststoffe flüssig sind, aber dann sind alle komplexen, flexiblen Verbindungen bereits längst zerfallen.
Alles andere ist - aus Sicht der Chemie - so hypothetisch, dass es sehr unwahrscheinlich ist und/oder nur in sehr langen Zeiträumen stattfinden kann.

Sauerstoff: Es gibt auch auf der Erde (wenige) Spezies, die gänzlich ohne Sauerstoff existieren und deren Energiegewinnung aus dem Stoffwechsel auf anderen, sauerstoffreien Prozessen basiert. Der Sauerstoff-Stoffwechsel liefert aber erheblich mehr Energie, außerdem sind fast alle anaeroben Spezies Einzeller. Ausgenommen Pilze, aber die können ja auch nur existieren, indem sie die Hinterlassenschaften von aeroben Lebewesen zerlegen. Es dürfte Gründe haben, wieso anaerobe Lebewesen nie den Sprung in die Mehrzelligkeit geschafft haben.

zu 1., Eusozialität: Ein Einzelgänger, der keine Ressourcen (Nahrung!) und Information mit seinen Artgenossen teilt, kann keine Zivilisation entwickeln und bleibt bestenfalls auf einer bestimmten Ebene der Intelligenzentwicklung stehen.

zu 2., Landwirbeltiere: Wer weiß, vielleicht philosophieren Blauwale über das Universum, und kommunizieren singend, Häuser können sie aber keine bauen. Feuer können sie keines machen und Hochöfen können sie keine betreiben. Spezies ohne aktive Lunge und mit Tracheenatmung können eine gewisse Größe nicht überschreiten. Auf der Erde gab es auch schon größere Insekten als heute, aber nur aufgrund eines höheren Sauerstoffanteils der Atmosphäre. Zu hoch dürfte der Sauerstoffanteil in der Atmosphäre auch nicht werden dürfen, denn dann ist alles chemisch zu anfällig und fackelt schnell ab. Andere Tiere mit Exoskelett wie z.B. Krebse bleiben (an Land) klein. Es dürfte biophysikalische Gründe dafür geben, Stabilität und Gewicht des Panzers vs. Volumen usw. Ein kleiner Taschenkrebs kann auch noch an Land herumlaufen und auch noch ein Palmendieb, ein japanischer Riesenkrebs kann das aber nicht. Landlebewesen ohne Sklelett können eine gewisse Größe nicht überschreiten, denken wir mal an Schnecken, Würmer o.ä.

zu 3., Größe: Ist eine Spezies zu klein, ist für Intelligenz das Hirn zu klein. Eine Katze wird das Schachspiel nie lernen können. Ist eine Spezies zu groß, dann braucht sie viel Nahrung und meistens sind große Spezies auch Nahrungsspezialisten. Letzteres macht sie anfällig dafür, auf sich verändernde Lebensumstände auszusterben. Auch das Mammut war einst weit verbreitet um in vergleichsweise kurzer Zeit auszusterben. Würde man heute ein Mammut klonen, so gäbe es für dieses keinen geeigneten Lebensraum.

zu 4., Arme und Beine: Auf der Erde gibt es Landlebewesen mit 2, 4, 6, 8 und vielen Beinen. Alle Lebewesen mit 6 und mehr Beinen sind klein. Grundsätzlich tendiert die Evolution immer in Richtung Größe, denn je größer ein Lebewesen werden kann, um so weniger Feinde hat es. Dennoch haben es Landlebewesen mit 6 und mehr Beinen nie über eine bestimmte Größe geschafft, auch dafür dürfte es biophysikalische Gründe geben. Vielleicht lohnen sich mehr als 4 Beine ab einer gewissen Größe nicht mehr und verbrauchen mehr Energie und Aufwand, als sie bringen.
Eine intelligente Spezies braucht aber freie Extremitäten, um seine Umwelt "begreifen" und manipulieren zu können. Es bleibt dann schließlich nur noch der 2-Beiner übrig.
Ein "intelligenter Skorpion" von der Größe eines Rindes ist da eher unwahrscheinlich.

zu 5., NICHT wechselwarm (hier habe ich einen Fehler gemacht , ich meinte natürlich gleichwarm): Sicherlich die spekulativste meiner Annahmen, ich glaube aber, dass es dafür gute Gründe gibt:

a) Man hat einmal darüber spekuliert, wie die Entwicklung zu einer intelligenten Spezies hätte verlaufen können, wenn die Dinosaurier nicht ausgestorben wären. Als Ausgangsbasis nahm man einen kleineren, zweibeinigen Saurier mit Armen und projizierte den zu einem Hominiden. Heraus kam dabei am Ende so eine Art Reptiloid mit vergößertem Kopf und Stummelschwanz, letztlich einem Menschen nicht unähnlich. Unter der Annahme, die Dinosaurier waren, wie heutige Reptilien, wechselwarm (was ja auch umstritten ist), dann hätte unser Reptiloid niemals außerhalb eines Klimastreifens warmer Gebiete leben können.
Ein Fell und auch Kleidung nutzt einem nur dann, wenn man gleichwarm ist. Daher gibt es auch keine Reptilien mit Fell. Eine wechselwarme Spezies ist auf einen warmen und engen Korridor begrenzt. Wäre der Mensch wechselwarm, dann hätte er einen großen Teil der Erde erst mit dem 20. Jh. besiedeln können (= Anzug mit aktiver Heizung).

b) Natürlich kann man sich auch einen Planeten vorstellen, auf dem es immer und überall schön mollig warm ist. Der Blick auf unsere eigene Entwicklungsgeschichte zeigt aber auch, dass die Entwicklung zu einer intelligenten Spezies in Schüben erfolgte, die immer erst dann eintraten, wenn es klimatische Veränderungen gab. Solange die Lebensbedingungen ideal blieben, veränderte sich auch nichts. Unsere Primatenvorfahren kamen erst dann von den Bäumen runter, als die Wälder den Savannen wichen. Die Menschheitsentwicklung machte einen Sprung, als der Mensch Afrika verließ und in den Eiszeiten überleben musste. Die Landwirtschaft entstand erst, als der Mensch zu ihr gezwungen war uvm.
Für ein wechselwarmes Lebewesen, dass auf konstante Lebensbedingungen angewiesen ist, nicht beliebig expandieren kann und dem auch keine Methoden dafür zur Verfügung stehen können (Kleidung!) stirbt unter sich verändernden Bedingungen eher aus, und ohne sie gibt es keinen Zwang, intelligent zu werden.
 

die Kriegerin

Noachite
19. September 2017
3.290
was haben eigentlich ständig filme und andere phantasieprodukte mit dem thema zu tun ?
kein wunder, daß man im regelfall belächerlt wird, wenn man mal ernsthaft drüber reden will...

eine antwort auf meine frage, schade...


halte eine argumentation wie "das universum ist wie in spiel/film/buch" nunmal ähnlich sinnvoll wie z.b. die no-plane theorie.
ich würde den Film K-PAX nie belächeln
Es kann durchaus möglich sein - dass diese Wesen einen menschl. Körper benützen müssen

und wie oft ist aus einer Utopie - Wirklichkeit geworden

Jules Verne
 

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