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Engel, Malakim, Daimonoi

die Kriegerin

Großmeister aller Symbolischen Logen
19. September 2017
3.196

du schaust im geschichtsunterricht auch game of thrones, oder ?
Die schaute sogar die QUEEN.

Ich bin überzeugt, daß die meisten hier mitschreibenden auch die Induskultur kennen.
Diese Kultur wurde mir durch meinen Großonkel nahegebracht, doch erzählte er von der afrikanischen (Obervolta) und der indianischen Kultur. Dazumal war ich allerdings zu jung um alles zu glauben und zu verstehen....es hat sich geändert.

Buddha lehrte einst das Kalachakra-Tantra vor den Königen von Shambhala. Er brachte die Lehren dorthin zurück, wo sie zuvor für viele Jahrhunderte bewahrt worden waren, bevor sie dann nach Indien kamen. Zwei indische Meister, die nach Shambhala wollten, konnten es physisch nicht erreichen, aber sie hatten Visionen. Darin empfingen sie die Kalachakra-Tantras und schrieben sie nieder. Shambhala ist kein Reines Land wie z.B. Tushita, es ist ein menschlicher Raum: allerdings einer, der in erster Linie der Kalachakra-Praxis dient.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.262
Und sie wird die Vorbilder kennen. Ihre eigenen Vorgänger. (Vorfahren glaube ich nicht, das Haus Tudor scheint erloschen zu sein.)
 

Popocatepetl

Ritter der ehernen Schlange
27. August 2013
4.138
da gibts doch bestimmt bessere serien ?

übrigens, baldurs gate 3 befindet sich aktuell im early access, mit satten 60 euronen ist man dabei...
 

die Kriegerin

Großmeister aller Symbolischen Logen
19. September 2017
3.196
die wird allerdings wissen, daß es sich dabei um fantasy handelt...
Denkst nicht an die ganze weltweite Hierarchien/Oligarchien....alles Fantasy?

Da denke ich nur - was und wie Europa entstand.

Auch wird es immer so weiter gehen - unser Körper vergeht, was geschieht mit dem Geist?
 

Zerch

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.613
Meiner bescheidenen Meinung nach zeugen Megalithbauten zwar von einem hohen Organisationsgrad, aber keineswegs von hochstehender Technik. Im Laufe der Architekturgeschichte ist im Ggteil mit immer kleineren Steinen, bis hinab zum Ziegel, gearbeitet worden, die immer raffinierter verlegt wurden, mit dem absoluten Höhepunkt der Kunstfertigkeit in den gotischen Kathedralen.
Wir wissen heute nicht wie die Steine bearbeitet und positioniert wurden. Die polygonalen Mauern von Sacsayhuaman als Beispiel, wurden ohne Mörtel aneinandergereiht, jeder Stein ist ein Individuum und passt exakt an seinen Nachbarn.
sacsayhuaman-1-1-1.jpg


Wie lassen sich Bearbeitungsspuren erklären, wenn diese mit jenen von modernen Diamantsägen vergleichbar sind?
IMG_5822-800x533.jpg
IMG_5834-800x533.jpg


Wie lassen sich moderne Techniken wie Kernlochbohrungen in tausende jahre altem Granit erklären, wie diese in Abusir ?
Ancient-Drilling-Technology.jpg


Wie wurden solch filigrane Gefäße aus massivem Stein herausgearbeitet?
6_19784-diorite.jpg



Also alles nur gute Organisation was nicht mit Werkzeugen aus Bronze möglich war?

Es hat den Anschein als hätten die jüngeren Kulturen das alles nicht selbst erbracht, sondern lediglich von unbekannten Vorgängern übernommen und wiederverwertet.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.262
Die Bearbeitung von Naturstein ist eben ein jahrzehntausendealtes Handwerk. Es erfordert Kraft, Ideenreichtum und Kenntnis der Struktur des Werkstoffes, aber keine hochstehende Technik. Geschick und Übung und eine gute Kenntnis des Bruchverhaltens erlaubten es bereits den Neanderthalern, aus Feuersteinen scharfe Messerklingen herzustellen, ohne über mehr Werkzeug als andere Steine oder Hirschgeweihhämmer zu verfügen. Die letzten Steindolche ahmen in ihrer Formgebung Bronzedolche nach und zeugen von großer Kunstfertigkeit.

Einige wenige große Steine zu brechen und dann so zu behauen, daß sie sich ineinanderfügen, ist eine ältere und weniger raffinierte Technik, als kleine, universell verwendbare Steine zu hauen und so zu verbauen, daß sie sicher zusammenhalten, unter anderem gerade deshalb, weil kein Mörtel nötig ist. Natürlich ist jeder dieser Megalithe ein Individuum. Man hat ihn genommen, wie er war, und ihn gerade so weit bearbeitet, daß er sich an seine Nachbarn anfügte. Jeder wurde individuell behandelt, das sparte Zeit und Arbeit.

 

die Kriegerin

Großmeister aller Symbolischen Logen
19. September 2017
3.196
Also alles nur gute Organisation was nicht mit Werkzeugen aus Bronze möglich war?

Es hat den Anschein als hätten die jüngeren Kulturen das alles nicht selbst erbracht, sondern lediglich von unbekannten Vorgängern übernommen und wiederverwertet.
Diese Erkenntnis - von wo ist die her >>> frag ich mich öfters.
Bin neugrig, was alles aufkommt.

Doch es wird schon geforscht.
 

William Morris

Ritter Rosenkreuzer
4. Mai 2015
2.699
Mal ein Beispiel aus einem Gebiet, wo ich mich etwas auskenne. Gutenberg und seine Bibel. Der Mann hat ja nicht einfach nur ein Buch gedruckt, der hat sich absolut Gedanken gemacht und wirklich eine bahnbrechende Leistung erbracht. Die von ihm entwickelte Druckfarbe ist heute noch so schwarz wie vor jetzt bald 600 Jahren. Die Legierung, die er für die Lettern genommen hat, wurde noch bis ins 19. Jahrhundert verwendet. Der Textblock ist auf Vorder- und Rückseite gleich und um einen perfekten Blocksatz zu erreichen hat er hunderte unterschiedlich breite Buchstaben geschnitten.

Und das alles praktisch aus dem Stand heraus. Also man sollte unsere Vorfahren nicht unterschätzen. Viele Erkenntnisse sind über die Jahrhunderte auch wieder verloren gegangen. Manches wurde neu entdeckt und einiges war halt weg.

Aber man muss hinter jedem ungeklärtem Geheimnis nicht gleich Superzivilisationen oder Außerirdische vermuten.
 

Popocatepetl

Ritter der ehernen Schlange
27. August 2013
4.138
Einige wenige große Steine zu brechen und dann so zu behauen, daß sie sich ineinanderfügen, ist eine ältere und weniger raffinierte Technik...

dabei ist imho weniger die bearbeitungstechnik spannend, sondern die transporttechnik. wobei die sägemarken aus #170 link 2 auch mal hübsch sind.


wie zum geier wurden die dinger bewegt ?


Wie wurden solch filigrane Gefäße aus massivem Stein herausgearbeitet?

ich tippe auf schaben und ganz ganz viel zeit. stellt sich allerdings die frage, welcher steinzeitmensch konnte sich die zeit nehmen um das zu erlernen ?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.262
wie zum geier wurden die dinger bewegt ?
Einige davon wurden nie bewegt. Von den anderen ist es bekannt. Die Römer haben in historischer Zeit Obelisken über das Mittelmeer nach Rom gebracht.
stellt sich allerdings die frage, welcher steinzeitmensch konnte sich die zeit nehmen um das zu erlernen ?
Ein Handwerker am Hofe eines bedeutenden Machthabers. Das war keine freie Marktwirtschaft.
 

Zerch

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.613
Einige wenige große Steine zu brechen und dann so zu behauen, daß sie sich ineinanderfügen, ist eine ältere und weniger raffinierte Technik, als kleine, universell verwendbare Steine zu hauen und so zu verbauen, daß sie sicher zusammenhalten, unter anderem gerade deshalb, weil kein Mörtel nötig ist.
Die Steine der puzzleartigen Polygonmauern wirken als ob diese einst plastisch weich waren und wie Knet bearbeitet werden konnten, demnach wären das keine Natursteine, sondern ein Geopolymer wie moderner Beton, welches vor Ort zusammengerührt und verarbeitet werden konnte.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.262
Auf mich wirken sie nicht so, mir ist auch nicht klar, wieso man aus einem leicht formbaren Werkstoff lauter individuelle, und nicht etwa standardisierte Steine formen sollte, die sich ebenfalls erdbebensicher verbauen ließen. Es sieht so freilich schöner aus. Jedenfalls ließe sich das Material leicht untersuchen, um diese These zu stützen oder zu widerlegen.
 

Zerch

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.613
Nochmal ein Teil der Mauer von Sacsayhuaman. Die Oberflächen einiger Steine weisen merkwürdige Bearbeitungsmerkmale auf, die ausschauen als ob der Stein weich gewesen wäre, und jemand hätte, wie mit einem Löffel in Eiscreme, diese Bahnen gezogen.
sacsayhuaman-3%25255B6%25255D.jpg



Viele Blöcke haben diese nasenartigen Ansätze. Diese könnten bedingt durch ein Gußverfahren des Geopolymers entstanden sein.
IMGP3952.JPG

 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
Nochmal ein Teil der Mauer von Sacsayhuaman. Die Oberflächen einiger Steine weisen merkwürdige Bearbeitungsmerkmale auf, die ausschauen als ob der Stein weich gewesen wäre, und jemand hätte, wie mit einem Löffel in Eiscreme, diese Bahnen gezogen.

Das leuchtet mir nicht ein.
Warum sollten die Steine dann so unregelmäßig sein, wenn man sie gegossen hätte? Die Masse der Steine ist ja dennoch vorhanden, eine entsprechende Masse hätte auch eine Gußmasse gehabt. Für manche der Blöcke hätte man komplizierte Gußformen gebraucht, z.B. auf dem 1. Bild den 2. Stein von links in der oberen Reihe. Man hätte durch eine Form verhindern müssen, dass die rechte Schräge abfließt - warum hätte man dies alles tun sollen, was für einen Vorteil hätte dies gehabt?

Auch über die Steine der Pyramiden von Gizeh haben Autoren schon spekuliert, es handele sich um gegossene Steine. Aber selbst wenn man eine uns unbekannte Gußmasse für Steine annimmt - worin sollte der Vorteil eines solchen Verfahrens liegen? Es wäre zusätzlich eine aufwändig herzustellende Verschalung für den Guss notwendig gewesen. Eine Gussmasse ist komplizierter zu verarbeiten (Tanks, Wannen o.ä.) als der Stein selbst. Außerdem sollte die Gußmasse sogar noch mehr wiegen als der Stein, denn es müsste ja noch Verluste durch Abbinden und Aushärten, Trocknung usw. geben.
Diese "Nasen" können auch eine andere Funktion gehabt haben, eine mystische oder eine praktische. Vllt. handelt es sich um Halterungen für irgendwelche hölzernen Vorbauten, wer kann das schon sagen?
 

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