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Engel, Malakim, Daimonoi

Zerch

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.612
Das leuchtet mir nicht ein.
Warum sollten die Steine dann so unregelmäßig sein, wenn man sie gegossen hätte? Die Masse der Steine ist ja dennoch vorhanden, eine entsprechende Masse hätte auch eine Gußmasse gehabt. Für manche der Blöcke hätte man komplizierte Gußformen gebraucht, z.B. auf dem 1. Bild den 2. Stein von links in der oberen Reihe. Man hätte durch eine Form verhindern müssen, dass die rechte Schräge abfließt - warum hätte man dies alles tun sollen, was für einen Vorteil hätte dies gehabt?

Auch über die Steine der Pyramiden von Gizeh haben Autoren schon spekuliert, es handele sich um gegossene Steine. Aber selbst wenn man eine uns unbekannte Gußmasse für Steine annimmt - worin sollte der Vorteil eines solchen Verfahrens liegen? Es wäre zusätzlich eine aufwändig herzustellende Verschalung für den Guss notwendig gewesen. Eine Gussmasse ist komplizierter zu verarbeiten (Tanks, Wannen o.ä.) als der Stein selbst. Außerdem sollte die Gußmasse sogar noch mehr wiegen als der Stein, denn es müsste ja noch Verluste durch Abbinden und Aushärten, Trocknung usw. geben.
Diese "Nasen" können auch eine andere Funktion gehabt haben, eine mystische oder eine praktische. Vllt. handelt es sich um Halterungen für irgendwelche hölzernen Vorbauten, wer kann das schon sagen?
Da es es sich um ein Rätsel handelt, gibt es drumherum einfach einige Erklärungsversuche.
 

die Kriegerin

Großmeister aller Symbolischen Logen
19. September 2017
3.196
Da es es sich um ein Rätsel handelt, gibt es drumherum einfach einige Erklärungsversuche.
@Zerch - kennst du auch die Erzählung, die Pyramiden von Gizeh waren schon da.
Hätte ein Pyramide >CHEOPS< in so kurzer Zeit (Leben-Tod) erbaut sein können?
Wie lange war die Bauzeit für eine Pyramide?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.262
Die Cheopspyramide ist über 4000 Jahre alt. In dieser Zeit sind das Alte, das Mittlere und das Neue Reich untergegangen, die ganze ägyptische Zivilisation, die heidnischen Religionen, Rom, und das koptische Christentum wurde marginalisiert. Ägypten wurde von Persern, Griechen, Römern und Arabern unterworfen. Zum erstenmal wurde der Sphinx schon pharaonischer zeit verschüttet und wieder freigelegt. Die kulturelle Überlieferung ist komplett abgerissen. in der Arbeitersiedlung des Tals der Könige wurde ein kloster eingerichtet, und auch das ging unter. Irgendwelche Fellachen hüteten Ziegen in den Tempelruinen, und Mameluken, Sklavensoldaten aus Anatolien, die in Ägypten die Macht ergriffen hatten, kamen auf der Jagd an den Pyramiden vorbei und wunderten sich.

Selbstverständlich waren die Pyramiden für all diese leute "immer schon da" und man kann ihnen nicht einmal einen Vorwurf machen. Wir wissen ja auch nicht, wer die Hünengräber gebaut hat.
 

Zerch

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.612
@Zerch - kennst du auch die Erzählung, die Pyramiden von Gizeh waren schon da.
Hätte ein Pyramide >CHEOPS< in so kurzer Zeit (Leben-Tod) erbaut sein können?
Wie lange war die Bauzeit für eine Pyramide?
Ja, so gibt es Annahmen, die Pyramiden wären vorsintflutliche Gebäude, und schon lange vor der prädynastischen Zeit, von unbekannten Baumeistern erschaffen worden.
Demnach waren die Pyramiden einst mit Steinplatten umhüllt gewesen, welche durch die Ägypter, beim Bau von deren Palästen, wiederverwertet worden sein sollen.
Die Khufu Kartusche, das krude hingekritzelte Siegel des angeblichen Baumeisters der Cheops/Khufu Pyramide, könnte von Howard Vyse selbst gefälscht worden sein, um eine Sensation für die Öffentlichkeit, und Rechtfertigung für seinen Aufwand, vorweisen zu können.
Die Cheopspyramide ist über 4000 Jahre alt. In dieser Zeit sind das Alte, das Mittlere und das Neue Reich untergegangen, die ganze ägyptische Zivilisation, die heidnischen Religionen, Rom, und das koptische Christentum wurde marginalisiert. Ägypten wurde von Persern, Griechen, Römern und Arabern unterworfen. Zum erstenmal wurde der Sphinx schon pharaonischer zeit verschüttet und wieder freigelegt. Die kulturelle Überlieferung ist komplett abgerissen. in der Arbeitersiedlung des Tals der Könige wurde ein kloster eingerichtet, und auch das ging unter. Irgendwelche Fellachen hüteten Ziegen in den Tempelruinen, und Mameluken, Sklavensoldaten aus Anatolien, die in Ägypten die Macht ergriffen hatten, kamen auf der Jagd an den Pyramiden vorbei und wunderten sich.

Selbstverständlich waren die Pyramiden für all diese leute "immer schon da" und man kann ihnen nicht einmal einen Vorwurf machen. Wir wissen ja auch nicht, wer die Hünengräber gebaut hat.
Die Pyramiden sind möglicherweise sehr viel älter als die offizielle Zeitangabe verlautbart. Als der Geologe Robert Schoch die Erosion an der Sphinx begutachtete, kam er zu dem Ergebnis, diese müssten mindestens 10.000 - 12.000 Jahre alt sein, weil in diesem niederschlagsarmen Gebiet so etwas in jüngerer Zeit nicht hätte zustande kommen können.

Es gibt aber auch Geologen, welche davon ausgehen, daß eine andere Form von Erosion dafür zuständig gewesen sei, womit der Prozess in sehr viel kürzerer Zeit vonstatten ging.
"Haloclasty" beschreibt das Lösen von Salzen, welche sich im Steingefüge sammeln, wobei durch Wärmeeinwirkung sich das Salz dann ausdehnt, und der dabei entstehende Druck auf das Gefüge den Stein zerstört.
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
Demnach waren die Pyramiden einst mit Steinplatten umhüllt gewesen, welche durch die Ägypter, beim Bau von deren Palästen, wiederverwertet worden sein sollen.

Die Pyramiden waren glatt verkleidet, das ist bekannt, und zwar durch ihre Erbauer selbst, die Ägypter.
Zu späteren Zeiten hat man sich daran bedient, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass sich auch die Ägypter daran bedienten.

Die These der Erbauung der Pyramiden und der Sphinx durch frühere, nicht-ägyptische Völker ist unbewiesen. Sie wird nur als Exoten-Meinung von Autoren und Hobbyarchäologen vertreten, oft Amerikaner, die damit ein kretionistisches und vor allem bibelfestes Weltbild stützen wollen, ggf. mit Unterstützung der Sintflut.

Vielmehr lässt sich zeigen, dass Bruchstein der Sphinx-Baustelle in anderen ägyptischen Bauten verwendet wurde, was zumindest auf eine zeitnahe Verbindung der Skulptur und der Bauten schließen lässt.

Sicher weiß niemand genau, wie die Ägypter die Pyramiden gebaut haben, das schmälert aber nicht ihre Leistung, ganz im Gegenteil. Sie bleiben ein hervorragendes Werk menschlicher Baukunst (und Maloche), das einzig verbliebene der 7 Weltwunder und waren bis zum Bau des Eifelturms die höchsten Bauwerke der Welt.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.262
Da die Bauunterlagen und die Rechnungsbücher verloren sind, wissen wir afaik nicht, wie lange an den einzelmnen Pyramiden, die sehr unterschiedlich groß sind, gearbeitet wurde. Wir rätseln auch noch, wie genau man die nötigen Rampen zum Transport der Steine angelegt hat. Sonst wissen wir sehr viel. Die lange geschichtliche Entwicklung des Pyramidenbaus ist gut belegt, es gibt auch eine Menge Pyramiden, die mit religiösen Texten ausgemalt sind. Mir ist völlig unklar, wieso man unter allen Pyramiden ausgerechnet die Urheberschaft an der Cheopspyramide in Zweifel ziehen soll - wahrscheinlich, weil man ein bibelgläubiger amerikanischer Sektenbruder ist und keine andere Pyramide kennt, da hat Giacomo schon recht.
 

die Kriegerin

Großmeister aller Symbolischen Logen
19. September 2017
3.196
1618129659235.pngil
Im Zweistromland, zwischen Euphrat und Tigris, liegen die ältesten Wurzeln unserer Kultur. Dort bildete sich vor mehr als sechstausend Jahren mit den Sumerern die erste Hochkultur heraus. Ihr Selbstverständnis unseres menschlichen Lebens, das in ihren Mythen überliefert wurde, prägt zum Teil bis heute unsere eigene Kultur. Ihre Nachfolger, die Akkadier, Babylonier, Assyrer und Hurriter verehrten die Kultur ihrer Vorgänger so sehr, dass ihre Könige noch lange nach dem Untergang Sumers den Titel „König von Sumer und Akkade“ trugen und das Sumerische weiterhin als Gelehrtensprache pflegten.

Nur so nebenbei
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
Die lange geschichtliche Entwicklung des Pyramidenbaus ist gut belegt, es gibt auch eine Menge Pyramiden, die mit religiösen Texten ausgemalt sind. Mir ist völlig unklar, wieso man unter allen Pyramiden ausgerechnet die Urheberschaft an der Cheopspyramide in Zweifel ziehen soll - wahrscheinlich, weil man ein bibelgläubiger amerikanischer Sektenbruder ist und keine andere Pyramide kennt, da hat Giacomo schon recht.

Es gibt da ja auch die Vorläufer-Pyramiden, wo man es mit der Bausausführung oder der Wahl des Baugrundes noch nicht so gut raus hatte: Die Knickpyramide für Snofru, bei der man ab einer gewissen Bauphase plötzlich mit flacherem Winkel weiterbaute: Es hatten sich wohl die ersten Bauschäden durch einen falschen Bauuntergrund ergeben. Das gefiel Snofru natürlich nicht, und er ließ noch eine zweite Pyramide bauen, die von vorneherein in flacherem Winkel gebaut wurde, die Rote Pyramide.
Man darf sicher auch annehmen, dass das eine oder andere Bauwerk wieder eingestürzt ist, weil es mangelhaft konstruiert oder am falschen Ort aufgestellt wurde. Man hat dann ggf. noch in der Antike das Baumaterial für andere Bauwerke wiederverwendet, und wir wissen von dem ursprünglichen Bauwerk nichts.
 

MatScientist

Großer Auserwählter
21. März 2014
1.760
Nochmal ein Teil der Mauer von Sacsayhuaman. Die Oberflächen einiger Steine weisen merkwürdige Bearbeitungsmerkmale auf, die ausschauen als ob der Stein weich gewesen wäre, und jemand hätte, wie mit einem Löffel in Eiscreme, diese Bahnen gezogen.
sacsayhuaman-3%25255B6%25255D.jpg



Viele Blöcke haben diese nasenartigen Ansätze. Diese könnten bedingt durch ein Gußverfahren des Geopolymers entstanden sein.
IMGP3952.JPG

In Peru haben sie auch diese länglichen Alienschädel gefunden

Ich glaub das waren Aliens

So einen Steinschnitt bekommt man nichtmal heutzutage hin


Wenn Aliens an ihren Raumschiffen einen Antigravity Strahler haben können sie sicher auch Licht zu Lasern bündeln und dann wie mit Lasercutter die Steine schneiden
 

die Kriegerin

Großmeister aller Symbolischen Logen
19. September 2017
3.196
In Peru haben sie auch diese länglichen Alienschädel gefunden
Wenn Aliens an ihren Raumschiffen einen Antigravity Strahler haben können sie sicher auch Licht zu Lasern bündeln und dann wie mit Lasercutter die Steine schneiden
1979, zehn Regierungen anerkennen öffentlich Existenz von UFOs
1979, 18. Januar. Earl of Kimberley, Luftfahrt-Experte der Liberalen sagt in einer Rede im britischen Oberhaus 'Zehn Regierungen haben nun öffentlich zugegeben, daß UFOs existieren und real sind - Frankreich, Norwegen, Schweden, Brasilien, Argentinien, Venezuela, Mexiko, Philippinen, Peru, Grenada. Andere Regierungen wissen, daß UFOs existieren, geben dies aber nicht öffentlich zu.' 'Es gibt Berichte darüber, daß die USA und UdSSR 1971 einen Vertrag unterschrieben, UFO-Informationen auszutauschen, aber den Rest der Welt im Dunkeln zu lassen. Ich glaube, der Vertrag wurde unterschrieben, damit keine der Großmächte den Fehler macht, UFOs für Atomraketen zu halten.'
verifizieren kann keiner, weder den Unfug noch das nicht Sichtbare, noch ob es Science ist.
Universum der Universen (Struktur)
Paradies-Insel 7 vollkommene, ewige, heilige Welten des ewigen Vaters
Zentral-Universum Havona1 Milliarde vollkommene, ewige Welten, Ziel unseres Aufstiegs
Sieben Super-Universen7 Billionen (noch) unvollkommene, evolutionäre Welten, wie unsere *
Vier äußere Räumein unterschiedlicher evolutionärer Vorbereitung
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.262
QUELLE????? Und bitte das Sternchen auflösen, ich möchte wissen, was das Sternchen bedeutet.

@Giacomo: Bis eben bin ich davon ausgegangen, daß Snofru noch eine dritte Pyramide gebaut hat, die von Meidum, die tatsächlich eingestürzt ist und die damit Anlaß gegeben hat, den Bauplan der Knickpyramide hastig zu ändern, damit sich die Katastrophe nicht wiederholt. Eben belehrt mich allerdings meine Frau darüber, daß die Zuschreibung der Pyramide von Meidum nicht wirklich sicher ist.
Man könnte auch noch die Pyramiden des Mittleren Reiches erwähnen, die in zunehmend sparsamer Leichtbauweise errichtet wurden und heute entsprechend schlecht (als Lehmhaufen) erhalten sind.
So ist die Entwicklung: Erst Chippendale-Kommode, dann Palettenbett.
 

William Morris

Ritter Rosenkreuzer
4. Mai 2015
2.699
Ja, so gibt es Annahmen, die Pyramiden wären vorsintflutliche Gebäude, und schon lange vor der prädynastischen Zeit, von unbekannten Baumeistern erschaffen worden.
Demnach waren die Pyramiden einst mit Steinplatten umhüllt gewesen, welche durch die Ägypter, beim Bau von deren Palästen, wiederverwertet worden sein sollen.
Die Khufu Kartusche, das krude hingekritzelte Siegel des angeblichen Baumeisters der Cheops/Khufu Pyramide, könnte von Howard Vyse selbst gefälscht worden sein, um eine Sensation für die Öffentlichkeit, und Rechtfertigung für seinen Aufwand, vorweisen zu können.
Welche Sintflut?
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
Bis eben bin ich davon ausgegangen, daß Snofru noch eine dritte Pyramide gebaut hat, die von Meidum, die tatsächlich eingestürzt ist und die damit Anlaß gegeben hat, den Bauplan der Knickpyramide hastig zu ändern, damit sich die Katastrophe nicht wiederholt.

Die Einsturzthese der Pyramide von Meidum gilt als überholt.
Diese Theorie konnte bereits zur Zeit ihrer Veröffentlichung dadurch widerlegt werden, dass im verschütteten Pyramidentempel Graffiti gefunden wurden, die aus dem Neuen Reich stammen. Zudem entsprechen die Ablagerungsschichten des Schuttgürtels nicht einem einmaligen Abrutschvorgang, sondern einem Entstehen über einen längeren Zeitraum. Der Theorie widerspricht zudem, dass beim Wegräumen der Trümmer zwar spätere Überreste gefunden wurden, jedoch keine Seile, Hölzer oder gar Arbeiterleichen aus der 4. Dynastie. Daher wird heute allgemein von einem schrittweisen Abrutschen der Verkleidung, vermutlich während des Steinraubs, ausgegangen.
[...]
Mehrere Besuchergraffiti im Pyramidentempel, die auf die 18. Dynastie datiert werden, bezeugen dagegen, dass dieser bis zu dieser Zeit noch zugänglich war und der Schuttgürtel folglich noch nicht existierte. Zudem loben die Inschriften zum Teil die Schönheit des Tempels, was auch auf die Unversehrtheit des Bauwerks zu diesem Zeitpunkt hindeutet. Im Schuttgürtel um die Pyramide wurden zudem Gräber gefunden, von denen die ältesten aus der 22. Dynastie stammen und etwa 7 m über dem Niveau des Pyramidentempels liegen, was den Beginn der Zerstörung auf den Zeitraum zwischen der 18. und 22. Dynastie einschränkt. Der systematische Steinraub begann daher vermutlich, wie bei vielen anderen Pyramiden auch, zur Zeit Ramses II.
Wikipedia, Meidum-Pyramide
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
QUELLE????? Und bitte das Sternchen auflösen, ich möchte wissen, was das Sternchen bedeutet.

Das bezieht sich wahrscheinlich auf das Urantia-Buch:
Das Urantia Buch (engl. The Urantia Book) ist ein 1955 erschienenes Buch in englischer Sprache, in dem der Begriff „Urantia“ als eigentlicher Name des Planeten Erde vorgestellt wird. Das Buch entstand in Chicago, Illinois, USA zwischen 1924 und 1955 und beruft sich auf eine Offenbarung durch übermenschliche Persönlichkeiten. Die anonymen Autoren des Urantia-Buches geben an, dass es ihre Absicht sei, „umfassendere Konzepte und eine fortgeschrittene Wahrheit“ in einem Versuch darzustellen, „das kosmische Bewusstsein zu erweitern und die geistige Wahrnehmung zu steigern“.
Wikipedia, Urantia
Homepage der Urantia-Stiftung
Papier ist bekanntlich geduldig ... und das Urantia-Buch umfasst 2.097 Seiten (deutschsprachige Ausgabe) - und unsägliches Geschwaller, wie so viele "spirituelle" Machwerke.
 

Giacomo_S

Ritter Rosenkreuzer
13. August 2003
2.786
In Peru haben sie auch diese länglichen Alienschädel gefunden

Ich glaub das waren Aliens

Die länglichen "Alienschädel" sind menschlichen Ursprungs. Sie entstehen durch Abbinden des Schädels in der frühen Kindheit, wenn der Schädel noch formbar ist, mit noch offenen Fontallen. Die Schädeldehnung soll keine negativen Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung haben, das Gehirn passt sich der Formveränderung an. Solche Schädelveränderungen gibt es auch hier und da woanders in der Welt, sie sind aber besonders charakteristisch für die Kultur der Inka. Man kann sie auch in ihrer Kunst sehen, das sind diese merkwürdigen Maya-Gesichter im Profil.

Wozu das gut gewesen sein soll - das weiß man weniger genau. Wahrscheinlich so ein Elitending, Adelige, Priester.
Das mag uns alles ziemlich merkwürdig vorkommen, aber es gab (und gibt) ja auch in anderen Ländern und Kulturen alle möglichen Bodymodifications. Im feudalen China hat man Mädchen die Zehen gebrochen, abgebunden und die Füße deformiert, um diese kleinen Dreiecksfüße herbeizuführen, mit denen diese Frauen nur Trippelschritte machen konnten. Verboten und abgeschafft haben das erst die Kommunisten unter Mao.
Die burmesischen Frauen der Padaung deformieren sich mit Metallspiralen die Schultern um die Illusion langer Hälse zu erzeugen.
Oder auch hier in Europa, denken wir an das Korsett, dass in Europa und den USA noch bis ins frühe 20. Jh. getragen wurde. Es deformiert den Unterbauch und verlegt die inneren Organe. Das hörte erst auf, als bedingt durch den 1. Weltkrieg die Frauen auch in der Industrie arbeiteten und deshalb das Korsett nicht mehr tragbar war.
 

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