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Gibt es einen Schöpfer ?

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
376
Es ist für eine sachliche Diskussion vollständig irrelevant was ich selber glaube.
Die sachlich korrekte Antwort auf, »Gibt es einen Schöpfer?« ist, weiß ich nicht.
Im Sinne von Platon: »Ich weiß, dass ich nicht weiß.« Vermeintliche Sachlichkeit ist der größte Selbstbetrug des Menschen. Es sei denn, man sagt nur was verifizierbar ist - auf empirischer Untersuchung basiert.

Kein Mensch kann kommunizieren ohne etwas von sich Preis zu geben. Jeder ist zwischen den Zeilen zu lesen.

Selbstverständlich muss niemand sagen woran er glaubt. In gewissen Situationen ist es sogar ratsam, religiöse, politische und sonstige Überzeugungen für sich zu behalten.

Sachliches Auftreten (soweit wie möglich) ist der beste Garant, dass einem andere Menschen ohne Vorbehalte begegnen und weiterhin zuhören. 😂 Und man selbst bleibt unangreifbar, weil man keine Positionierung einnimmt.

Mit der agnostischen Haltung, kann man keinen Fehler begehen, weil man beide Möglichkeiten in Betracht zieht.
Oder sich nicht entscheiden möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.845
Mit der agnostischen Haltung, kann man keinen Fehler begehen, weil man beide Möglichkeiten in Betracht zieht.
Oder sich nicht entscheiden möchte.

Möglicherweise geht es aber nicht sich alle Optionen offen zu halten oder darum keinen Fehler begehen zu wollen, sondern ganz schlicht darum das man ein Mensch ist der nicht "glaubt".
 

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
376
Möglicherweise geht es aber nicht sich alle Optionen offen zu halten oder darum keinen Fehler begehen zu wollen, sondern ganz schlicht darum das man ein Mensch ist der nicht "glaubt".
Das sind ja nur die kleinen Spitzfindigkeiten. 😂

Diskussion zwischen einem Theologen und dem Philosophen Phillip Hübl.
Der Theologe bemängelte, dass immer weniger Philosophen an Gott glauben.
Er brachte kurz einige Argumente an und letztlich, dass immerhin die Möglichkeit bestünde. Darauf erwiderte Hübl nur:
Die Möglichkeit, dass Gott existiert, ist kein Grund an Gott zu glauben.
Darauf war der Theologe sichtlich baff.

Ich selbst bin der Meinung, wenn es einen Schöpfer gibt, der allmächtig ist, der den Kosmos erschaffen hat, dann wird er nicht so ein mickriges Ego haben, dass er sich von meinen Äußerungen bedroht oder gekränkt fühlt.

Solche niedrigen Gedanken haben Menschen.
 

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
376
Die haben uns ja das Streiten gelernt....in jeder Kultur/Mystik nachzulesen...von Indien/Babylon/Griechen usw. und wir sind doch Kinder Gottes
:mrgreen:
Die Menschen haben schon immer dasselbe getan: Sie erschaffen ein Batman, einen Joker, einen Harry Potter, einen Voldemort, die stellvertretend für sie kämpfen. In früheren Zeiten sind, durch die mündlichen Überlieferungen, die Protagonisten irgendwann zu Götter geworden. Damals twitterte man noch zu Fuß von Dorf zu Dorf und erzählte die gehörten Geschichten.

Menschen brauchen eine höhere Instanz um zu ihrem Recht zu kommen. Diese höhere Instanz ist/war Gott. In Gott manifestierten sich ihre Bedürfnisse und Hoffnungen.

Diese Funktion übernimmt heute der Sozial- u. Rechtsstaat. Deswegen schwindet das Interesse an Gott. Im Staat manifestieren sich jetzt die Bedürfnisse und Erwartungen: Gerechtigkeit, Gewaltenteilung und Demokratie.
Aus Vater Gott wurde Vater Staat.

Weil der Staat aber nicht alle existenzielle Bedürfnisse befriedigen kann, bleibt die Religion (Gott) ein Bestandteil der Gesellschaft.
 

die Kriegerin

Groß-Pontifex
19. September 2017
2.862
Nein. Ein Agnostiker gibt zu die Frage nicht beantworten zu können und lehnt damit ab etwas zu glauben.
Ein Atheist glaubt das es keinen GOtt gibt.
[/QUOTE]
Agnostizismus (latinisierte Form von griechisch ἀγνωστικισμός a-gnōstikismós von altgriechisch ἀγνῶσις a-gnō̂sis, deutsch ‚ohne Wissen‘, ‚ohne Erkenntnis‘) ist die philosophische Ansicht, dass Annahmen – insbesondere theologische, die die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffen – ungeklärt oder nicht klärbar sind.[1] Vertreter des Agnostizismus werden als Agnostiker bezeichnet.
Ein Atheist glaubt das es keinen GOtt gibt.
Deshalb ist er auch ein Gläubiger .....Dies schrieb ich
Im Grunde ist doch jeder Mensch gläubig,(auch ein Atheist glaubt halt; dass es keine Gottheit gibt): ich bin der Meinung - Glaube ist eine absolut individuelle Angelegenheit.
 
Zuletzt bearbeitet:

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
376
Deshalb ist er auch ein Gläubiger .....Dies schrieb ich
Es gibt einen Unterschied zwischen »Glauben« und »glauben«. Der »Glaube« ist eine spirituelle Überzeugung, während sich »glauben« auf das Umfeld bezieht:
- Ich glaube meinem Partner, dass er mir in all den Jahren treu war.
- Ich glaube den öffentlichen Medien.

Ein Atheist per Definition, negiert die Existenz Gottes (und übersinnliche Phänomene). Nach dem Motto: Es gibt für alles eine rationale Erklärung.
Bruttotyp ist der fiktive Charakter Sherlock Holmes.
Aber nicht jeder der sich Atheist nennt, hat den Scharfsinn des Meisterdetektivs.
Der Atheist (in der Philosophie) vertritt ein rationales Weltbild und ist mehr als ein rebellischer Religionskritiker, der nicht über die eigene Pubertätsphase hinausgekommen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

MyRealName

Geheimer Meister
27. November 2002
161
Wenn es wirklich Evolution wahr, was wahr dann zuerst da ? das Herz oder das Hirn ?
Aber was bringt ein Herz ohne Hirn ? oder ein Herz ohne Adern ? was bringt das wiederum wenn man keine Lunge hat ?
Und ein Magen muss es ja auch geben was wiederum das Essen verdaut .... und wahr dann das Essen zuerst da ?
Woher weiß ich was essen ist ? Braucht man Augen ? Nicht unbedingt aber wir haben sie
Füße Zähne haut Ohren etc etc etc.
bemerkst du wie komplex eigentlich unser Körper ist ? Da kann nichts fehlen das müsste gleich perfekt sein sonst ist da nichts mit leben ob es jetzt ein Mensch oder Fisch ist davon abgesehen.... und dazu Kommt das es ein Mann und eine Frau zur gleichen Zeit geben muss weil was bringt ein [...] ohne [...] ? Na das man selbst Hand anlegen muss ....

Bei der Evolution fängt mit einfachen Sachen an, Einzellern, die an sich schon kleine Maschinen sind. Und daraus bilden sich immer komplexere Sachen. Es ist nicht so, dass es peng macht und aus einem Einzeller ist auf einmal ein Herz entstanden durch Teilung und nun haben wir den Salat, weil das Gehirn noch nicht da ist.

Dann kommen noch die Natur gebenheiten ins Spiel nehmen wir die Sonne
Währ sie zu weit weg würden wir erfrieren
Währ sie zu nah würden wir braten
Wäre die Erdachse nicht geneigt gäbe es keine 4 Jahreszeiten
Das wäre Katastrophale Zustände auf dieser Erde.
Als nächstes die Atmosphäre der Anteil an Sauerstoff co2 etc. Etc. Etc.
Perfekt eingestimmt um zu leben .....

Und ihr meint das ist alles Zufall?
Also Charles Darwin kann mir viel erzählen aber ich hab auch meine eigene Logik
Und das ist für mich zu weit hergeholt sorry

Du siehst das falsch herum. Es ist nicht so, dass der Planet für uns genau richtig erschaffen wurde, nicht zu nah und nicht zu fern von der Sonne, damit es flüssiges Wasser gibt, stabiles Klima durch geneigte Achse und den stabilisierenden Mond. Wir sind in diesen Bedingungen aufgewachsen, rein-evolviert mit der Zeit. Das Klima war ja auch nciht immer so, wie es jetzt ist. Die Erde war mal 10 mio Jahre ein Eisball. Da sind glaub ich durch zuviel blaue Algen zuviel Sauerstoff produziert worden und keiner hat es verbraucht.
 

MyRealName

Geheimer Meister
27. November 2002
161
Ein Atheist glaubt das es keinen GOtt gibt.

Deshalb ist er auch ein Gläubiger .....Dies schrieb ich
[/QUOTE]

Auch falsch, ein Atheist glaubt nicht, dass es Beweise für die Existenz eines Gottes gibt.
Zu sagen, dass es keinen Gott gibt würde bedeuten, dass man es beweisen muss, weil man die Behauptung aufstellt. Kann man aber nicht, da es so gut wie unmöglich ist, die Nichtexistenz von etwas zu beweisen.

Ein Atheist kontert die Behauptung des Theist, der sagt, dass es Gott gibt mit der Frage nach Beweisen. Die es ja nicht gibt. Und deswegen sagt der Atheist : Da glaub ich dann auch nicht dran. Denn :

“That which can be asserted without evidence, can be dismissed without evidence.”

― Christopher Hitchens
 

MyRealName

Geheimer Meister
27. November 2002
161
Ich verstehe das "Oder" nicht.
Evolution oder Schöpfer?
Wäre diese Verknüpfung korrekt, wir wüssten ziemlich sicher das es keinen Schöpfer gibt.

Wenn man Evolution versteht, dann ist ein Schöpfer nur noch eine zusätzliche Variable, die keiner braucht. Ja, rein theoretisch kann dahinter auch ein intelligentes Design eines Schöpfers stecken, aber es gibt keinen Beweis dafür, wir können ja sehen, wie im Labor Evolution vor unseren Augen passiert. Wir haben auch Fossilien gefunden, die uns sehr gut erklären, wie Dinge hinzukamen oder verschwanden in den Evolutionsstufen.
Religionen lieben es da immer ihr "na aber aber da passt ja auch noch ein Gott mit rein". Und die lieben ihren "god of gaps", jedesmal, wenn sie eine Lücke finden, muss das mit Gott erklärt werden, weil die Wissenschaft selbst für etwas noch keine Erklärung hat.

Was man aber im Laufe der Geschichte verfolgen konnte war das Folgende : Diese Gaps wurde immer nur (also zu 100%) durch natürliche Erklärungen gefüllt. Nicht ein Gap wurde durch einen Gott nachweislich gefüllt. Von daher habe ich vertrauen, dass eventuell auch die noch vorhanden Gaps mit natürlichen Erklärungen gefüllt werden.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.845
Das sehe ich anders. GOtt sitzt an der Stelle vom Übergang des Nichtseins zum Sein. Das wird von der Evolutiontheorie in keiner Form erfasst.
 

MyRealName

Geheimer Meister
27. November 2002
161
Das sehe ich anders. GOtt sitzt an der Stelle vom Übergang des Nichtseins zum Sein. Das wird von der Evolutiontheorie in keiner Form erfasst.
God of Gaps wiedermal. Noch wissen wir es nicht. Doch das kann sich ändern. Nur weil ich es jetzt noch nciht weiss, muss ich ja diese Lücke mit einem Gott füllen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.845
God of Gaps wiedermal. Noch wissen wir es nicht. Doch das kann sich ändern. Nur weil ich es jetzt noch nciht weiss, muss ich ja diese Lücke mit einem Gott füllen.

Wieso wiedermal?
Der Begriff Schöpfergott deutet ja nun eindeutig auf diesen Umstand hin und das war auch schon seid geraumer Zeit Thema.
 

MyRealName

Geheimer Meister
27. November 2002
161
Das Alte Testament ist ein Dichtwerk, mit historischen Bezügen zu Personen und Ereignissen, ähnlich den Werken Homers oder der Edda. Die Menschen gebrauchten den Heros und Propheten als Vorbild und zur Wertevermittlung.
Es geht um die Moral von der Geschicht'.
(Nicht um den Wahrheitsgehalt jeder einzelnen Zeile.) Götter und Mythen gibt es in jedem Kulturkreis auf der Welt*. Die Symbolik der Mythen und Religionen reicht bis in moderne Tattoos. Mythos und Symbolik verleihen den Menschen Kraft.

Es gibt sogar WIssenschaftler, die haben mal alte Kopien der Bibel (die älteste von ungefähr 200 nach Christus) bis glaub ins Jahr 1000 rein verglichen, das sind ca. 5000 Bibeln. Da gibt es in Total 400.000 Unterschiede. Das sind Fehler, die beim Kopieren passiert sind, Komma vergessen, Zeilen ausgelassen etc. Und auch neue Passagen wurden im Laufe der Jahre hinzugefügt.
Alles in allem kein glaubwürdiges Buch für mich :)
 

MyRealName

Geheimer Meister
27. November 2002
161
Wieso wiedermal?
Der Begriff Schöpfergott deutet ja nun eindeutig auf diesen Umstand hin und das war auch schon seid geraumer Zeit Thema.

Wiedermal nicht, weil es schonmal im Themenstrang vorkam, sondern weil der God of Gaps wiedermal eine Lücke füllen soll, wie er es schon vorher getan hat mit dem Donner, der vom Himmel kam oder der Pest, die als Strafe Gottes gesehen wurde.

Was definierst Du denn als den Übergang von Nichtsein zum Sein ? Als wir ein Bewusstsein bekommen haben ? Oder als wir von anorganischen Molekülen zum ersten organischen Molekül übergegangen sind ?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.736
"Antike Kopien..." Also aus dem Englischen übersetzt und irgendwo abgekupfert, danke... Während alle anderen sich verwundert die Augen reiben, wie toll getreu die Abschriften sind.

Nur fürs Protolkoll: Ich bin überzeugt, daß keine lila Einhörner auf der rückseite des Mondes leben. Der Beweis dafür ergibt sich aus meinem Weltbild. Dasselbe Weltbild schließt auch die Existenz von Göttern aus, und das ist kein Glaube, sondern einfach eine Schlußfolgerung.
 

MyRealName

Geheimer Meister
27. November 2002
161
Wenn Gott so allwissend und unfehlbar ist, hätte er doch vor 2000 Jahren wissen müssen dass heute keine mehr aramäisch oder alt-griechisch redet. Und dass die wenigen Gelehrten sich beim Sinn von Wörtern streiten werden.
Und ausserdem wäre er ein Arsch, weil er hat uns ja die Erbsünde wie eine Warze am Arsch angeheftet, weil Adam und Eva vom Baum des Wissens um Gut und Böse genascht haben. Wenn sie aber vorher Gut von Böse nicht unterscheiden konnte, wie konnten sie dann wissen, dass es falsch ist Gottes Befehl, nicht vom Baum zu essen, falsch (böse) ist. Eigentlich vor Gericht wären die beiden als nicht-zurechnungsfähig durchgegangen. Aber der Arsch...
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.845
Was definierst Du denn als den Übergang von Nichtsein zum Sein ? Als wir ein Bewusstsein bekommen haben ? Oder als wir von anorganischen Molekülen zum ersten organischen Molekül übergegangen sind ?
Weder noch.
Es wird in den monotheistischen Religionen nicht in Kreisläufen sondern in einem Strahl gedacht.
Dann gibt es die sog. eschatologischen Punkte: Schöpfung und Apokalypse

Mit Übergang vom Nichtsein zum Sein ist genau das gemeint, in der Reihenfolge:
Nichts ist.
Etwas its.
 

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