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Gibt es einen Gott ?/ philosophische Streitfrage

Magister 99°

Großmeister
13. Juli 2021
92
Die Buddhisten gehen nach dem Tod durch ein Tor, welches dein Leben auf der Erde bewertet
und dich auf eine Wiedergeburt vorbereitet.
Die Buddhisten lehren doch dass das höchste Ziel sei , das Rad der Wiedergeburt zu durchbrechen was letztendlich zur Verlöschung des eigenen Seins / Seele führt.
 

dodo

Geheimer Meister
22. Oktober 2021
309
Magister99°, Man geht durch das Tor und wird über sein Leben auf der Erde bewertet.
Die Bewertung führt dazu, dass man einem der 7 Räume zugewiesen wird die deine Gestalt
nach der Wiedergeburt erhält. Der Erste ist der schlechteste, im 7. ist Buddha "persönlich"
Wer in den 7. gelangt wird nur noch auf Wunsch wiedergeboren.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.409
"Der Gott der Gnosis, des Weges des Wissens, ist vierfältig, ausgedrückt in vier Buchstaben JHWH, Tetragrammaton, in Unterschied zur christlichen Dreieinigkeit, die den Vierten zum Teufel erklärt."

Diese Aussage ist also in ihrer Absolutheit falsch?
 

die Kriegerin

Ritter der ehernen Schlange
19. September 2017
4.099
Ich will keinen wegen seiner Einstellung zu seinem Gott verachten.

Jedoch, meine Reisen durch Asien haben mich eines Anderen gelehrt.
Die Tao glauben daran, dass mit dem Tod jegliche Existenz erlischt.
Die Buddhisten gehen nach dem Tod durch ein Tor, welches dein Leben auf der Erde bewertet
und dich auf eine Wiedergeburt vorbereitet.
Das heißt also - Sie verachten mich, sowie alle die nach Erkenntnis streben/suchen.
Ach vom TAO haben sie sowas von NULL Ahnung. Wieso auch?

Ach noch eine Antwort gebe ich ihnen noch -

@dodo -Sie wissen aber doch, dass Frauen weltreligionsmäßig eher selten erlöst werden.
Das ist schon klar, werden die Religionen sehr patriarchalisch geführt, selbst der Buddhismus.

Aber in einigen Religionen wird die weibliche Schöpfergöttin aus/angesprochen (Gaia, Wakhan, Nanna, Utu und Inanna - die Ur/Großen Mütter)
 

dodo

Geheimer Meister
22. Oktober 2021
309
Das heißt also - Sie verachten mich, sowie alle die nach Erkenntnis streben/suchen.
Ach vom TAO haben sie sowas von NULL Ahnung. Wieso auch?

Ach noch eine Antwort gebe ich ihnen noch -


Das ist schon klar, werden die Religionen sehr patriarchalisch geführt, selbst der Buddhismus.

Aber in einigen Religionen wird die weibliche Schöpfergöttin aus/angesprochen (Gaia, Wakhan, Nanna, Utu und Inanna - die Ur/Großen Mütter)
Ihrem Namen alle Ehre: Sie sind eine Kriegerin.
Aber für welche Ziele kämpfen sie?
Sind Krieger nicht willige Marionetten für Despoten, Religionsfanatiker und Kriminelle?

Tao oder Dao, das Wort wird oft falsch ausgesprochen. Bleiben wir beim Tao.
Mit Verlaub, ich habe 2 Monate mit den Mönchen auf Qingcheng Shan, auf deutsch 'grüner Berg'
verbracht und unendlich viele Diskussionen geführt.
Nun kommen sie und wollen mir was von Taoismus erzählen?

Zitat: "Aber in einigen Religionen wird die weibliche Schöpfergöttin aus/angesprochen (Gaia, Wakhan, Nanna, Utu und Inanna - die Ur/Großen Mütter)"

Selbst bei Allah ist man sich nicht sicher, ob es eine Frau oder ein Mann ist. Aus diesem Grund ist es Muslimen verboten,
Allah bildlich darzustellen.
 

die Kriegerin

Ritter der ehernen Schlange
19. September 2017
4.099
Ihrem Namen alle Ehre: Sie sind eine Kriegerin.
Aber für welche Ziele kämpfen sie?
Sind Krieger nicht willige Marionetten für Despoten, Religionsfanatiker und Kriminelle?
Um Angstlosigkeit und sowohl um die Fähigkeit des Ratio intuitiv zu leben - vielleicht mal Krieger des Lichts zu sein. Ich fordere meine Schatten heraus und vergebe mir selbst. Kampf ist nutzlos – wir fügen uns nur schweren Schaden zu.
Denn zum Urvertrauen in sich selbst zu kommen....es ist der Weg des Kriegers, es geht um die Angstlosigkeit, die Verbindung von Ratio und Herz zu manifestieren. Dies ist ein harter Weg!

Tao oder Dao, das Wort wird oft falsch ausgesprochen. Bleiben wir beim Tao.
Mit Verlaub, ich habe 2 Monate mit den Mönchen auf Qingcheng Shan, auf deutsch 'grüner Berg'
verbracht und unendlich viele Diskussionen geführt.
Nun kommen sie und wollen mir was von Taoismus erzählen?
Aha in 2 Monaten ist alles geklärt. Komisch -drum -

Uneingeweihte in Geheimwissen zu unterrichten ist der größte Frevel gegen das Wissen. Wer für das Wissen nicht bereit ist, missversteht es. So bringt es überhaupt nichts, sein Wissen mitzuteilen, wenn man in den Grundkriterien der Wahrheit keine Übereinstimmung finden kann. Die Folge wäre, dass einem nicht mehr gestattet würde, sein Wissen mitzuteilen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.409
Gut, daß der Soldatenkönig nichts von Arkandisziplin gehalten, sondern lieber die Schulpflicht eingeführt hat.
 

Giacomo_S

Noachite
13. August 2003
3.326
Uneingeweihte in Geheimwissen zu unterrichten ist der größte Frevel gegen das Wissen. Wer für das Wissen nicht bereit ist, missversteht es. So bringt es überhaupt nichts, sein Wissen mitzuteilen, wenn man in den Grundkriterien der Wahrheit keine Übereinstimmung finden kann. Die Folge wäre, dass einem nicht mehr gestattet würde, sein Wissen mitzuteilen.

Anders gesagt: Bevor man jemanden nicht mühsam dahingehend indoktriniert hat, Wissen so verstehen zu müssen, wie man es denn für richtig hält, lehrt man ihm nichts. Was für ein "Geheimwissen" soll es überdies denn schon geben, zumal im 21. Jh.? Oma Schulzes geheimes Apfelkuchenrezept?

Meine Erfahrungen mit irgendwelchen Geheimniskrämern - und die gab es - hat mich mehr zu der Erkenntnis gebracht: Es steckt nicht viel dahinter.
Es ist wie mit Bühnenmagiern: Viel äußeres Gewese, und bestenfalls handelt es sich um eigentlich ganz banale Tricks.
Oder es handelt sich um Philosophien und Weltanschauungen ... die letztlich genauso beliebig sind wie andere auch, ich wüsste jetzt nicht, was daran eigentlich ein "Geheimwissen" sein soll? Und nichts davon ist belegbar ...

Auf der profanen Ebene, als Koch, der ich nun einmal bin, laufen einem auch hin- und wieder einmal so Typen über den Weg, die sich nicht in die Töpfe schauen lassen. Geheimniskrämer und vermeintliche Überflieger, die sich auf irgendwelche errungenen Preise berufen und so tun, als hätten sie das Kochen erfunden.
I.d.R. handelt es sich um Hochstapler, die so tun als wüssten sie alles und dabei haben sie von Tuten und Blasen meist keine Ahnung.

Wer wirklich über Wissen verfügt, der teilt es auch. Und ist gleichzeitig ganz bescheiden in der Maßgeblichkeit des eigenen Wissens. Denn es kann und wird immer einen geben, der einem selbst Wissen und Erfahrung voraus hat, von dem man selbst etwas lernen kann. Und wenn man selbst kein Wissen teilt, dann wird es der andere auch nicht tun.
 

Feuerseele

Prinz von Jerusalem
31. Oktober 2017
2.383
... ....Buddhisten gehen nach dem Tod durch ein Tor, welches dein Leben auf der Erde bewertet
Frage:
Sind das die Buddisten, die sagen/behaupten, dass man das Bewerten von Dingen, Angelegenheiten, Situationen, Ereignissen und Verhalten usw. schlecht ist?
Darum diese Frage:
Wo ist da die Logik IM SYSTEM?
Wo ist die Logik im buddistischen u.ä. Glaubenssystemen, wenn der Mensch einerseits bewertet wird (am Ende), andererseits selbst nicht bewerten darf/soll?
Der Logik nach, muss jeder wissen + wissen wollen, WAS GENAU das Beste ist!
Ich weiß, was das Beste ist ::: Das Beste ist ALLES was zumindest FÜR JEDEN GUT ist.
So war, so ist, so bleibt es FÜR ALLE Zeit. ....Überall....in/auf alle Fälle.

Wer weiß, was ich weiß?
Wer weiß, was ich weiß, weiß SELBST, dass er die Pflicht hat mir Bescheid zu sagen......freilich, auf dem sicheren Weg.
Der Weg ist das Ziel.

 

die Kriegerin

Ritter der ehernen Schlange
19. September 2017
4.099
Frage:
Sind das die Buddisten, die sagen/behaupten, dass man das Bewerten von Dingen, Angelegenheiten, Situationen, Ereignissen und Verhalten usw. schlecht ist?
Schau @Feuerseele - das ist Buddhismus
hier wird es Westlern auch wissentschaftlich erklärt.
Alles andere wäre Indoktrination.


Buddhismus untersucht die Natur des Geistes und der Erscheinungswelt aus sich selbst, aus dem Geist, heraus. Man betrachtet den Geist und findet daraus die Natur der Dinge. Physik geht den Weg des Messbaren, versucht zu objektivieren, den Einfluss des Beobachtenden auszuschalten.
Da Naturwissenschaft abstrahierend, das heißt wesentliche Eigenschaften aus dem Ganzen herausziehend, und damit analytisch, zerteilend vorgeht, ist der Geist selbst unmöglich fassbar, und man findet Erkenntnisse in der Erscheinungswelt. Hier sind die Ebenen der Erkenntnis einander nah genug, um verglichen zu werden. Viele Aussagen der buddhistischen Lehre stimmen mit denen der Physik überein
 

dodo

Geheimer Meister
22. Oktober 2021
309
Frage:
Sind das die Buddisten, die sagen/behaupten, dass man das Bewerten von Dingen, Angelegenheiten, Situationen, Ereignissen und Verhalten usw. schlecht ist?
Darum diese Frage:
Wo ist da die Logik IM SYSTEM?
Wo ist die Logik im buddistischen u.ä. Glaubenssystemen, wenn der Mensch einerseits bewertet wird (am Ende), andererseits selbst nicht bewerten darf/soll?
Der Logik nach, muss jeder wissen + wissen wollen, WAS GENAU das Beste ist!
Ich weiß, was das Beste ist ::: Das Beste ist ALLES was zumindest FÜR JEDEN GUT ist.
So war, so ist, so bleibt es FÜR ALLE Zeit. ....Überall....in/auf alle Fälle.

Wer weiß, was ich weiß?
Wer weiß, was ich weiß, weiß SELBST, dass er die Pflicht hat mir Bescheid zu sagen......freilich, auf dem sicheren Weg.
Der Weg ist das Ziel.

@Feuerseele,

ist Ihnen in Ihrer unendlichen Weisheit noch nicht die Erleuchtung gekommen,
dass Buddhismus keine Religion im herkömmlichen Sinn darstellt,
sondern eine Lebensweise oder Lebensrichtlinie darstellt.
 

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