Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Gibt es einen Gott ?/ philosophische Streitfrage

die Kriegerin

Ritter der ehernen Schlange
19. September 2017
4.187
Apropo Buddhismus...Erkenntnis,
Buddha ist kein GOTT sondern ein Mensch, der wie alle anderen den Gesetzen von Werden und Vergehen unterliegt, der jedoch
allen Hass, alle Begierde, allen Neid, alle Wünsche abgeworfen hat und Nirwana – höchste Glückseligkeit, Wunschlosigkeit, Nicht-mehr-geboren-werden-Müssen erreicht hat.
Buddha lässt sich nicht mit Gebeten beschwören, nicht in eine wärmende, mystische Nähe dirigieren. „Er wandert wie ein glasklares, fernes Licht über die Menschen hinweg zu einem Ziel, das der einfache Geist nicht begreift.“ Jeder muss sich selbst
anstrengen - die Vollendeten verkünden nur, so lautete die Botschaft „Buddhas“.
Im 2. Jhdt. n. Chr. entstand der Mahayana - hier helfen die BODHISATTVAS (halb göttliche Wesen) – die aus Mitleid mit der leidenden Menschheit darauf verzichten, nach ihrer Erleuchtung ins Nirwana einzugehen. Sie sind als Nothelfer der Gläubigen so lange auf Erden, bis jeder Einzelne gerettet ist.

ich bin sicher -in momentanen Zustand unserer uns selbst erzeugten Hektik - in einem Leben nicht erreichbar.
Doch selbst Pythagoras wusste von der Inkarnation.
Pythagoreische Glaubenssätze und Regeln

1. Seele: Die Seele besteht aus drei Teilen: Gefühl, Intuition und Verstand.Gott erschuf die Seele als geistige Wesenheit, welche mit dem Göttlichen zu verschmelzen vermag. Die Seele ist eine ewige, sich aus sich selbst heraus bewegende Zahl, die von Körper zu Körper wandert. Pythagoras glaubte an die Seelenwanderung und beanspruchte für sich den Status eines Halbgottes, der eng mit dem Gott Apollo verwandt sei.
2. Realität: Ein göttlicher Plan erschuf und lenkt gegenwärtig das Universum. Letztendlich ist Realität jedoch spirituell, nicht materiell; sie besteht aus Zahlen und Zahlenverhältnissen. Ideen sind göttliche Entwürfe, der Materie überlegen und von ihr unabhängig. Die Zahl ist das Maß aller Dinge. Das Harmonische steht in einem ganzzahligem Verhältnis, wie die Intervalle in der Musik.

3. Lebensführung: Ehe, Treue und Kindererziehung sind bedeutsam. Kindern sollte der Glaube an die Macht der Zahlen vermittelt werden. Frauen sind den Männern ebenbürtig. Pythagoras hatte auch Anhängerinnen. Das Studium der Arithmetik ist der Weg zur Perfektion. Durch Hingabe an die Sekte und die Zahlen entdeckt der einzelne Aspekte des göttlichen Planes und die mathematischen Regeln, die das Universum regieren. Die Pythagoräer lebten arm und bescheiden und liefen oft barfuß herum. Pythagoras hieß seine Jünger, ihre Feinde zu lieben und lieber Ungerechtigkeiten zu ertragen.
Diese Weisheit schreiben die Christen Jesus zu, doch er lebte ca. 500 J. vor Chr.
 
Zuletzt bearbeitet:

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
407
Frage:
Sind das die Buddisten, die sagen/behaupten, dass man das Bewerten von Dingen, Angelegenheiten, Situationen, Ereignissen und Verhalten usw. schlecht ist?
Darum diese Frage:
Wo ist da die Logik IM SYSTEM?
Wo ist die Logik im buddistischen u.ä. Glaubenssystemen, wenn der Mensch einerseits bewertet wird (am Ende), andererseits selbst nicht bewerten darf/soll?

Ich war in letzter Zeit öfters mit meinen Arbeitskollegen Kaffeetrinken. Worüber reden die denn so? Selbstverständlich über die anderen (nicht anwesenden) Kollegen.
Sprich: Es wird gelästert was das Zeug hält.

Aus buddhistischer (wie auch stoischer) Perspektive ist das "gewöhnlich". Der Fokus von "gewöhnlichen Menschen" ist stark auf die (vermeintlichen) Fehlern von anderen Menschen gerichtet. Psychologisch sind das Defizite in der Persönlichkeitsentwicklung. Herabwürdigung anderer Menschen und die Selbstdarstellung, wie toll man doch selbst ist.

Nach Freiherr von Knigge geht es hier um den Umgang mit Menschen. Aus heutiger Sicht. Um die soziale Kompetenz und Konfliktvermeidung.
Und Grüppchenbildungen dieser Art verschlechtern das allgemeine Betriebsklima.

Wenn man die Welt verändern will, dann fängt man am besten bei sich selbst an. Bei den kleinen alltäglichen Dingen im Leben - auf die man selbst Einfluss hat.

Selbstverständlich ist es unerlässlich über andere Menschen zu reden und zu bewerten. Darüber stimmen wir unsere Beobachtungen und Wertevorstellungen ab.

Der Fokus sollte aber auf der Bewertung der eigenen Person liegen. Oder wie Buddha sagte, wahrheitsgemäß erkennen, es ist Fehl in mir.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
19.566
Die einzigen Menschen, über die ich hemmungslos ablästere, sind Politiker; das wird von mir als vom wahlberechtigten Bürger eines demokratischen Staatswesens aber auch so erwartet, denn ich soll meine Regierung selbst bestimmen und muß dafür die Kandidaten beurteilen. Freilich ist die Stoa nicht die demokratieumarmende Philosophie par excellence.
 

Ähnliche Beiträge

Oben Unten