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Karl Lauterbach - Genie oder Wahnsinniger?

Ist Karl Lauterbach wahnsinnig oder hat er recht?

  • Er ist ein Fachmann, seine Expertisen haben Gewicht

    Stimmen: 1 6,3%
  • Er hat Wahnvorstellungen und sollte sich dringend Hilfe suchen.

    Stimmen: 9 56,3%
  • Er nervt zwar ab und zu, aber seine Rolle als Mahner ist wichtig

    Stimmen: 4 25,0%
  • Ich weiß nicht

    Stimmen: 2 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    16

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.169
Sorry, wenn ich da noch einmal nachkarte, Jäger. Aber genau das:

Das dagegen halte ich, Entschuldigung, für groben Unfug. Die Politik ist nicht auf das zurückgeworfen, wofür sie einen ausdrücklichen Verfassungsauftrag hat. Sie ist keine bloße Vollstreckerin einer Politik, die irgendwelche mythischen Verfassungsväter vor Generationen festgelegt haben, sondern frei innerhalb der Grenzen, die ihr gesteckt sind.

halte ich für etwas unausgegoren, mit Entlaub und Vertschuldigung, erst recht für Unfug.

Das Grundgesetz versteht sich ja selbst als „vorpolitisch“. Es ist also allenfalls metapolitisch, indem es die Grenzen absteckt, innerhalb derer sich Politik abzuspielen hat. Die mythischen Verfassungsväter haben zur Politik selbst überhaupt keine Vorgaben gemacht, die heutige Politiker zu vollstrecken hätten.

Wie Du schon richtig schreibst, sind die Politiker frei in ihrem Handeln innerhalb der Grenzen, die ihnen gesteckt sind. Und wo, wer und was genau steckt denn die Grenzen, wenn nicht das Grundgesetz?

Für mich als Nicht-Politiker besteht politische Kunst in einem Rechtsstaat darin, unter Einhaltung der Regeln und Grenzen zu einem Ziel zu kommen. Keine Kunst, sondern blanke Despotie ist es, wenn ich die Regeln und Gesetze, die in gerader Linie zwischen mir und meinem Ziel stehen, einfach schnell außer Kraft setze und ohne nach rechts und links zu schauen drauf los stapfe.

Von daher sehe ich es auch mit absolutem Argwohn, wenn die Politik ständig am Grundgesetz herumfummelt - natürlich mit dem Ziel, die Balance zwischen der Freiheit des Einzelnen und ihren Befugnissen weiter zu ihren Gunsten zu verschieben.

Es ist doch ganz trivial:

Als Skatspieler käme ich ja auch nicht auf die Idee, dass mich die Schreiber des Regelwerkes bevormunden und zu Vollstreckern ihrer Art, zu spielen machen. Innerhalb der Regeln bin ich frei, zu spielen, wie ich will. Und innerhalb der Regeln sind nun einmal die Buben Trumpf und nicht die Könige. Auch wenn ich‘s gerne mal anders hätte. Und da ich das weiß, richte ich eben mein Spiel entsprechend ein und akzeptiere, dass ich auch mal Sch…karten auf der Hand habe und dann besser mal nicht auftrumpfe. Weil es eben nicht geht.

Und, um im Bild zu bleiben und weil es so schön passt: Und noch weniger bin ich bereit, Leute an meinem Tisch zu akzeptieren, die sich als Skatspieler bewerben und ausgeben um dann Skat nach spontan und situativ selbst verfassten Regeln zu spielen.
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.549
Das Problem ist weniger, dass es eine solche Meinung gibt wie sie der Riffreporter verkündet, sondern das sie nur verkündet und nicht zur offenen und freien Diskussion gestellt wird. Und dass die Diskussion, wenn sie dann überhaupt zustande kommt, nur sehr asymmetrisch geführt wird und über das Stadium der gegenseitigen Beschimpfung nicht mehr hinauskommt.

Ich sehe das Problem nicht, wir diskutieren jetzt doch jetzt gerader darüber.

Natürlich verkünden Journalisten erstmal ihre Meinung und ich denke dass sie damit auch zum Denken und Diskutieren anregen wollen.
Das mit den gegenseitigen Beschimpfungen haben wir hier ganz alleine in der Hand.
Fände ich ganz gut wenn wir das gewuppt kriegen und wenn wir noch weitere User dazu verleiten können mehr als witzige Bilder oder schlaue Sprüche beizutragen, können wir hier tatsächlich von einer echten Diskussion reden.
*g*

Gruss Grubi
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.169
Ich sehe das Problem nicht, wir diskutieren jetzt doch jetzt gerader darüber.

Ja, klar. Hm. Bist Du mal auf einem Spaziergang dabei gewesen?

Bei uns in der Stadt machen sich die Antifanten einen Sport daraus, die Teilnehmer zu fotografieren. Mit richtig teuerer Fotoausrüstung. In der Hoffnung, das eine oder andere Gesicht identifizieren zu können (was natürlich durch die als Schikane verhängte Maskenpflicht erschwert wird), und die Leute dann beim Arbeitgeber oder sonstwo anschwärzen zu können.

Nicht nur die Tatsache, dass es derartige Typen überhaupt gibt, macht mich fassungslos, sondern auch, dass es offensichtlich ein Umfeld gibt, in dem ein derartiges Unterfangen überhaupt Aussicht auf Erfolg verspricht.

Dies nur als eine kleines Beispiel, wie frei und offen mittlerweile das Klima hinsichtlich unterschiedlicher Meinungen und dem Vertreten anderer Standpunkte bei uns mittlerweile ist.

Den gepflegten Austausch von Sachargumenten ziehe ich da durchaus auch vor … :)
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.549
Nein für Spaziergänge habe ich aktuell garkeine Zeit.
Ich habe eine Kollegin die da wohl sehr aktiv ist, ist ihre Privatsache, bei mir ist aber auch noch niemand aufgeschlagen um mir mitzuteilen dass sie da irgendwie aktiv ist, sie hat ein starkes Sendungsbewusstsein entwickelt, es weiss eh jeder was sie beschäftigt.

Mein Problem ist da wiederrum die Wahrung des Betriebsfriedens, weil ich Kollegen mit unterschiedlichen Ansichten zum Thema habe.
Es möchte offensichtlich nicht jeder Mensch bei jeder Gelegenheit über "Erwachtenwissen" informiert werden ;)
Bei uns im Betrieb findet eine ganz andere Veranstaltung statt, ich muss da oft nochmal drauf hinweisen.

Im November hatte ich wohl mal erlebt wie es in der direkten Verwandschaft ankommt wenn man der Meinung ist dass nach dem nun bestehenden Impfangebot für alle die akute Bedrohung durch Corona neu bewertet werden sollte.
Mein Schwager und ich waren einig dass ab jetzt jeder sein Lebensrisiko selbst einschätzen sollte, was wir ja auch machen wenn wir z.B. schnell Ski fahren, mit dem Moped unterwegs sind, Rauchen Schnaps trinken oder sonstwas machen.
Nunja... die mit der Oma zuhause, die mit den Kindern in der Schule und diejenigen die irgendwie mit Pflege zu tun haben sahen das anders und konnten auch gute Argumente für ihre Sorgen vortragen.

Nach 2 Jahren Pandemie hatte ich zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedliche Standpunkte, ich weiss nicht abschliessend zu beurteilen wie die Gesellschaft jetzt gerade damit umgehen soll.
Von Totalversagen bis zur überbordenen Behütung habe ich aber wohl inzwischen alles gesehen...

Gruss Grubi
 

Feuerseele

Prinz von Jerusalem
31. Oktober 2017
2.383
Natürlich verkünden Journalisten erstmal ihre Meinung
Das tun sie direkt und indirekt.
Der direkte Weg ist immer der schnellste und m.E. zumindest meistens auch der beste Weg.
Der indirekte Weg ist - bei guten Menschen - eine Notlösung und - bei bösen Menschen - der Weg zum niederen Ziel.
Der Weg ist das Ziel!
-
Indirekte Information verbraucht MEHR Zeit.
Die Dauer/Zeit ist ein Messinstrument.
Dumme und böse Menschen geben notwendige Informationen so spät wie möglich. Damit verkürzen sie die Reaktionszeit.
Im deutschen Sozialsystem z.B. machen die Behörden so lange rum, bis die in Not Geratenen fast tot sind oder sich aus finanziellen Gründen umgebracht haben. So spart das deutsche Sozialsystem und die deutsche Rentenkasse Geld.
Zeit und Geschnwindigkeit ist das erste Mittel.
Nur die bösen/fiesen Staaten betreiben bei Notleidenden Zeitschindluderey.
-
Übrigens:
Meinungen sind nur so gut wie die Denkmethode, die die Meinung hervorgebracht hat.

Grundproblem des Menschseins:
Menschen interpretieren. Journalisten sind Menschen.

Ich habe bemerkt, dass Journalisten sehr oft Begriffe verwenden, die weggelassen werden könnten und dennoch alles Notwendige mit einem ganzen Satz gesagt ist.
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." <Das gilt auch für alles überflüssige - sowohl im Guten als auch im Bösen/Übelen/Schlechtem.
und ich denke dass sie damit auch zum Denken und Diskutieren anregen wollen.
Was immer eine große Gefahrt in sich birgt.
Journalisten/Medien, sind die obersten höchsten ersten Verursacher, wenn eine Spalltung der Gesellschafft erwünscht ist. ...
... oder verhindert werden soll.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.169
Mein Problem ist da wiederrum die Wahrung des Betriebsfriedens, weil ich Kollegen mit unterschiedlichen Ansichten zum Thema habe.

Das ist allerdings auch das Einzige, was den Arbeitgeber zu interessieren hat. Konkret heißt das: Keine politische Agitation am Arbeitsplatz! Und daran habe ich mich schon immer strikt gehalten, zumal ich in dieser Hinsicht ohnehin keinerlei missionarischen Eifer habe.

Aber ein solcher Konflikt wäre durchaus mal interessant geworden. Denn, wie ist es denn dann zu bewerten, wenn die Gewerkschaften in den Betrieben zum Kampf gegen Rechts, zum Klimastreik usw aufrufen?

Allerdings saß ich da auch in einer gewissen Oase der Glückseligkeit. Der Arbeitgeber war eben groß genug, dass er nicht nach gutmenschlichem Bauchgefühl, sondern nach Arbeitsrecht vorgehen musste und weder wohlschmeckende noch vergiftete individuell gezielte Extrawürstchen braten konnte. Ist sicherlich ein Vorteil in dieser Frage.

Im öffentlichen Dienst scheint es schon wieder ganz anders auszusehen. Wenn ich mir als prominentes Beispiel anschaue, wie der Münchener OB diesen russischen Dirigenten nach absolutistischer Feudalherrenart abserviert hat (und der Rechtsstaat sagt nix dazu!), dann wird mir ganz anders.

Für Menschen, die in einem solchen oder vergleichbaren Arbeitsumfeld leben, ist diese Antifanten-Fiesheit sicherlich ein echter Grund zur Sorge. Vielleicht geht die Antifa in ihrer Verstrahltheit ja davon aus, dass es überall in der Arbeitswelt so zugeht. Eine tiefere Kenntnis von diesem Umfeld werden sie ja wohl kaum haben, aber es reicht ja, wenn ein blindes Huhn auch mal hin und wieder ein Korn pickt.
 

MatScientist

Ritter Rosenkreuzer
21. März 2014
2.784
Das ist allerdings auch das Einzige, was den Arbeitgeber zu interessieren hat. Konkret heißt das: Keine politische Agitation am Arbeitsplatz! Und daran habe ich mich schon immer strikt gehalten, zumal ich in dieser Hinsicht ohnehin keinerlei missionarischen Eifer habe.

Aber ein solcher Konflikt wäre durchaus mal interessant geworden. Denn, wie ist es denn dann zu bewerten, wenn die Gewerkschaften in den Betrieben zum Kampf gegen Rechts, zum Klimastreik usw aufrufen?

Allerdings saß ich da auch in einer gewissen Oase der Glückseligkeit. Der Arbeitgeber war eben groß genug, dass er nicht nach gutmenschlichem Bauchgefühl, sondern nach Arbeitsrecht vorgehen musste und weder wohlschmeckende noch vergiftete individuell gezielte Extrawürstchen braten konnte. Ist sicherlich ein Vorteil in dieser Frage.

Im öffentlichen Dienst scheint es schon wieder ganz anders auszusehen. Wenn ich mir als prominentes Beispiel anschaue, wie der Münchener OB diesen russischen Dirigenten nach absolutistischer Feudalherrenart abserviert hat (und der Rechtsstaat sagt nix dazu!), dann wird mir ganz anders.

Für Menschen, die in einem solchen oder vergleichbaren Arbeitsumfeld leben, ist diese Antifanten-Fiesheit sicherlich ein echter Grund zur Sorge. Vielleicht geht die Antifa in ihrer Verstrahltheit ja davon aus, dass es überall in der Arbeitswelt so zugeht. Eine tiefere Kenntnis von diesem Umfeld werden sie ja wohl kaum haben, aber es reicht ja, wenn ein blindes Huhn auch mal hin und wieder ein Korn pickt.
Eine ganz gefährliche Entwicklung sind hier Genderbeauftragte, die direkt in die Geschäftsführung reinintegriert werden, und Zeichnungsrecht haben.

Die haben quasi schon per Se den Auftrag so lange Männer rauszuwerfen bis die Quote bei 50/50 liegt.

"Und warum werde ich jetzt gekündigt?"

"weil du einen Penis hast."

Schon wieder so "mega progressiver Shit" aus den USA den die "hippen" deutschen Unternehmen nachzuäffen versuchen.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.169
Irgendwas in der Art wird bei uns sicherlich auch kommen. Aber da hilft mir die Gnade der frühen Geburt, dass ich das nicht mehr direkt miterleben muss.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.619
Irgendwas in der Art wird bei uns sicherlich auch kommen. Aber da hilft mir die Gnade der frühen Geburt, dass ich das nicht mehr direkt miterleben muss.

Ich glaube im Maschinenbau gibt es da echte Probleme. In den letzten 30 Jahren gab es doch nie höhere Zahlen von Frauen die Maschinenbau studiert haben. Wieviel sind das wohl im Schnitt? 1% der Absolventen? 5%? 10%

Aber den Ideologen ist es ja auch egal ob sie verkrüppelte und dysfunktionale Firmen erzeugen ... oder ist das sogar das Ziel?
 

MatScientist

Ritter Rosenkreuzer
21. März 2014
2.784
Ich glaube im Maschinenbau gibt es da echte Probleme. In den letzten 30 Jahren gab es doch nie höhere Zahlen von Frauen die Maschinenbau studiert haben. Wieviel sind das wohl im Schnitt? 1% der Absolventen? 5%? 10%

Aber den Ideologen ist es ja auch egal ob sie verkrüppelte und dysfunktionale Firmen erzeugen ... oder ist das sogar das Ziel?
es geht vor allem drum ein unklares Angstklima zu schaffen in dem jeder jederzeit aus irgendwelchen progressiven Gründen gefeuert werden kann.

Außerdem haben gerade ältere Männer oft gut dotierte Festverträge, und die will man weghaben.

Ich kenne jemanden sehr gut der ist eine hohe Führungspersönlichkeit bei einem großen bayerischen Autobauer...*hust*...und der ist nur noch am Gleichaltrige Männer rausschmeißen weil er sonst selbst rausgeworfen wird.

im Bekanntenkreis, auch gut, einer der 2 Jahre vor Renteneintritt rausgeworfen wurde bei der Firma die Werner von Siemens einst gründete....Tja das ist alles eine Geldsache.
Außerdem will man die raushauen, die nur noch halfassed bis zur Rente durchsurfen wollen
 

MatScientist

Ritter Rosenkreuzer
21. März 2014
2.784
Auch bei mir im Bekanntenkreis einer, bayerischer Flugzeugbauer, kommt Chef an den Tisch und haut ihm nen Vertrag hin wo eine 30%ige Lohnkürzung geregelt ist, wenn er den nicht unterschreibt wird er rausfliegen.

Herzlich Willkommen in der Sklavenwelt des Beschäftigungsverhältnisses
 

MatScientist

Ritter Rosenkreuzer
21. März 2014
2.784

wie haben die Rumänen den Wahnsinn unter Ceascescu gestoppt? Ach ja, genau, mit an die Wand stellen und so.

Safe and effective.
 

Osterhase

Vollkommener Meister
12. Mai 2013
504
Dann kann ich nur froh sein in solch einem "rückständigen" Land wie Rumänien zu wohnen. Die Umtriebe in Deutschland sind hier wohl bekannt, man versteht es nicht. Wer's versteht lacht sich einen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.619
Wie sagte Herr Lauterbach:

"Hier sprechen keine Lügner"

Also entweder das ist eine Lüge oder ich habe bei den frisierten Lebensläufen von der damit nachweislichen Lügnerin Baerbock nicht mitbekommen.
 

ElfterSeptember

Großer Auserwählter
9. August 2012
1.706
Ich erinnere dich einfach in 14 Tagen nochmal an diesen Beitrag
@Grubi So 14 Tage sind um. Wie versprochen, erinnere ich dich an deinen Beitrag…

Ach ja... auf die Finger setz....

Zum Thema zurück...
Die Prognosen von Lauterbach sind tatsächlich so treffend dass sich manch ein schlichter Geist genötigt sieht nurnoch mit persönlichen billigsten Anfeindungen zu arbeiten um den Mann irgendwie zum Schweigen zu bringen.
Er ist sich nicht zu schade an ihn gerichtete Hassmails vorzulesen und zu kommentieren:

Einige Kommentare zu seinen Prognosen kann man finden wenn man will:



Anmerkung von mir: wir haben uns aktuell an weit über 200 Corona Tote am Tag gewöhnt... ist nur ein grosser Ferienflieger voll... pro Tag



Zuletzt wurde Lauterbach für bekloppt erklärt weil er von 400 000 Fälen pro Tag redete.
Wir gehen nun stramm auf 300 000 Fälle pro Tag zu und alle Zeichen stehen auf Lockerung.
Die 400 000 Fälle pro Tag werden wir die nächsten 14 Tage wohl erreichen, wenn wir sie mit Dunkelziffer nicht schon haben...
In meinem direkten Umfeld habe ich noch nie so viele Fälle erlebt wie jetzt gerade, wenn wir die Quarantäneregeln nicht bald lockern, weiss ich nicht wer uns demnächst das Essen besorgen soll.

Gruss Grubi


…an dem praktisch alles Unsinn ist.

Diese ganzen Horror-Prognosen aus den letzten 2 Jahren, die zu 99% nie auftreten, sind es nicht wert, beachtet zu werden.
Karl Lauterbach ist es nicht wert beachtet zu werden.
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.549
Na Gott sei Dank, ich bin beruhigt, alles nicht so schlimm...

Gruss Grubi
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
5.169
Ganz so einfach würde ich es mir nicht machen wollen. Lauterbach sagte eine Steigerung er Inzidenz auf 400 000 voraus, tatsächlich folgte eine Verringerung der Inzidenz. Er hat sich also nicht nur einfach einen Patzer bei den Zahlenwerten geleistet, sondern das Geschehen fundamental falsch beurteilt, wenn er von einer Steigerung statt einer Verringerung ausgeht.

Natürlich ist Corona nicht völlig aus der Welt verschwunden - und diese Prämisse ist so ziemlich das Einzige, was in den Lauterbachschen Szenarien zutrifft. Daraus ein „im Grundsatz hat er ja recht“ machen, ist etwas arg großzügig.

Die Lauterbachschen Qualitäten erkenne ich aber auch eigentlich wo anders:

- Die Fähigkeit, einfach nur totalen Blödsinn zu erzählen (z.B. die Warnung vor Ansteckung durch den Kamineffekt der Klospülung)

- Lügen (Die Impfung ist wirksam, sicher und mehr oder weniger Nebenwirkungsfrei).

- Unlogisches Argumentieren (Impfung notwendig, weil durch Genesung erworbene Immunisierung nicht vor allen Varianten schützt)

- Die inhaltliche Inkonsitenz (Panik schüren beim Auftauchen der Omikron Variante, gleichzeitig will er als einer der Ersten erkannt haben, dass Omikron relativ harmlos ist)

- Heimtücke und Überrumpelung bei der Umsetzung seiner Ideen (Siehe die Verkürzung des Genesenenstatus)

- Teuere Fehlentscheidungen (wie die Beschaffung von viel zu viel Impfstoff, dass demnächst abgelaufenes Zeug im Wert einiger Milliarden weg geworfen werden muss)

Aber natürlich: im Grundsatz - Corona wird in der Welt bleiben und irgendwelche Auswirkungen wird das haben, hat er völlig recht.
 

ElfterSeptember

Großer Auserwählter
9. August 2012
1.706
Ich will jetzt hier keinen auf Schlaumeier machen, aber man konnte vor 14 Tagen schon beobachten, dass sich das Infektionsgeschehen abflacht. Wie man da noch auf 400.000 Neuinfektionen am Tag kommen kann ist mir ein Rätsel.

Lauterbach hatte ja schon vor genau einem Jahr falsch prognostiziert, dass es einen Rückgang der Infektionen im Frühjahr und Sommer nicht geben wird. Genau das Gegenteil war der Fall.
Wie kann man den überhaupt noch für voll nehmen?
 

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